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    Stadtbäume in Not – Trockenheit verschärft Gießproblem

    Kamener Stadtverwaltung ruft Bürger zum Gießen der Stadtbäume auf – Jeder Tropfen zählt!

    Bereits in den Vorjahren musste die Feuerwehr Kamen bei der Bewässerung von Grünflächen und Stadtbäumen aushelfen, um die Trockenheit abzumildern.Bereits in den Vorjahren musste die Feuerwehr Kamen bei der Bewässerung von Grünflächen und Stadtbäumen aushelfen, um die Trockenheit abzumildern.Kamen. Die anhaltend trockene Wetterlage macht den Stadtbäumen in Kamen erneut schwer zu schaffen. Seit Wochen fehlen ausreichende Niederschläge – mit spürbaren Folgen für den städtischen Baumbestand. Besonders betroffen sind die Straßenbäume, die nicht nur der direkten Sonne ausgesetzt sind, sondern zusätzlich unter der Wärmestrahlung aufgeheizter Straßen und Gebäude leiden.

    Besonders kritisch ist die Situation für junge Bäume in den ersten Jahren nach ihrer Pflanzung. Ihre Wurzeln reichen noch nicht tief genug, um an feuchtere Bodenschichten zu gelangen. Ohne regelmäßige Wassergaben geraten sie schnell in eine Stresssituation – mit sichtbaren Schäden, reduziertem Wachstum oder im schlimmsten Fall dem Absterben des Baumes.

    Die Stadt Kamen hat bereits damit begonnen, ausgewählte Stadtbäume zu wässern. Doch bei einem Bestand von über 8.000 Bäumen stößt die kommunale Bewässerung an personelle und logistische Grenzen. „Wir können bei Weitem nicht alle Bäume versorgen“, so Karsten Harrach vom Umweltbereich der Stadt. „Deshalb setzen wir auch auf die Mithilfe der Bevölkerung.“

    Die Stadtverwaltung bittet Bürgerinnen und Bürger, insbesondere junge Straßenbäume vor ihrer Haustür mit Wasser zu versorgen. Zwei kräftige Gießvorgänge pro Woche – mit je 50 bis 60 Litern – helfen bereits erheblich. Das Wasser sollte dabei gleichmäßig auf der gesamten Baumscheibe verteilt und nicht direkt am Stamm gegossen werden. Wer über gesammeltes Regenwasser oder Grauwasser verfügt, sollte dieses bevorzugt nutzen.

    „Jede Gießkanne hilft“, betont Harrach. „Unsere Stadtbäume sind wichtige Schattenspender, Luftfilter und Lebensräume – gerade in Hitzephasen. Ihr Erhalt ist ein Gemeinschaftsprojekt.“

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