Die Hochstraße (B233) in Kamen: Sanierungspläne sorgen für Diskussionen über Kommunikation und Koordination.
Kamen. Die Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage der SPD-Landtagsabgeordneten Silvia Gosewinkel zur Sanierung der Hochstraße (B233) in Kamen sorgt für Diskussionen. Zwar verweist das Verkehrsministerium darauf, dass es eine Informationsveranstaltung gegeben habe, konkrete Aussagen zu Verbesserungen in der Kommunikation oder zur Koordination mit weiteren Projekten fehlen jedoch.
Gosewinkel bemängelt, dass die Stadt Kamen nicht rechtzeitig informiert worden sei und Bürgerinnen und Bürger im Unklaren geblieben seien. Besonders kritisch sieht sie die fehlende Abstimmung mit der ebenfalls sanierungsbedürftigen Dortmunder Allee (L663). Diese müsse während der Arbeiten an der Hochstraße voraussichtlich als Ausweichstrecke dienen. Ohne abgestimmte Planung drohten zusätzliche Verkehrsbelastungen für Südkamen.
Auch bei den Themen Lärmschutz und Schadstoffminderung sieht die Abgeordnete Defizite. Vor Beginn der Bauarbeiten seien keine Maßnahmen vorgesehen, erst im Zuge der Sanierung solle lärmmindernder Asphalt eingebaut werden.
Gosewinkel fordert deshalb mehr Transparenz, frühzeitige Beteiligung der Kommunen sowie Maßnahmen zum Schutz der Anwohnerinnen und Anwohner. Die Landesregierung verweist hingegen auf „dynamische Prozesse“ und bestehende Verfahren, bleibt aber bei konkreten Zusagen zurückhaltend.
Archiv: Endlich: Sanierung der Hochstraße (B233) in Kamen startet am 14. Juli
Vorläufige Sanierung der Hochstraße soll Anfang nächsten Monats starten





