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    Holocaust-Gedenktag: Rolf Langstadt berichtet über die Geschichte seiner Familie

    Rolf Langstadt, Nachkomme der jüdischen Familie Langstadt, besucht am Holocaust-Gedenktag die Stadt Kamen und erinnert an das Schicksal seiner in Auschwitz verfolgten und ermordeten Angehörigen.Rolf Langstadt, Nachkomme der jüdischen Familie Langstadt, besucht am Holocaust-Gedenktag die Stadt Kamen und erinnert an das Schicksal seiner in Auschwitz verfolgten und ermordeten Angehörigen.

    Geplanter Vortrag von Rolf Langstadt abgesagt – Kranzniederlegung findet statt

    Kamen. Anlässlich des Jahrestags der Befreiung von Auschwitz und des Gedenktags für die Opfer des Nationalsozialismus am Montag, 27. Januar 2026, besucht Rolf Langstadt die Stadt Kamen. Seine Eltern Fritz und Hilde Langstadt überlebten die nationalsozialistische Verfolgung; sein Bruder Robby wurde im Vernichtungslager Auschwitz ermordet.

    In Kamen erinnern fünf Stolpersteine vor dem Haus der Volksbank in der Bahnhofstraße an Mitglieder der jüdischen Familie Langstadt. Sie tragen die Namen von Carl Langstadt, seiner Frau Johanna, ihrem Sohn Fritz, dessen Frau Hilde sowie ihres Sohnes Robby.

    Am 27. Januar nimmt Rolf Langstadt um 17.00 Uhr an der Kranzniederlegung am Denkmal der ehemaligen Synagoge an der Hochstraßenabfahrt teil. Anschließend berichtet er um 17.45 Uhr im Haus der Stadtgeschichte in einem moderierten Gespräch über die Geschichte seiner Familie. Der Abend wird durch ein Grußwort der Bürgermeisterin sowie musikalische Beiträge begleitet.

    Rolf Langstadt, 1946 geboren, ist ein weiterer Sohn von Fritz und Hilde Langstadt. Heute lebt er in Flörsheim im Main-Taunus-Kreis. Mit seinem Besuch verbindet sich das persönliche Erinnern an das Schicksal der Familie Langstadt und an die Verbrechen des Nationalsozialismus.

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