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    Zweckentfremdung trägt nicht zur Steigerung der Attraktivität bei

    Ein Pflanzkübel ist kein Aschenbecher. Ganz offensichtlich haben das noch nicht alle Menschen verstanden. Die Stadt spricht von einem „gesamtgesellschaftlichem Problem“. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.deEin Pflanzkübel ist kein Aschenbecher. Ganz offensichtlich haben das noch nicht alle Menschen verstanden. Die Stadt spricht von einem „gesamtgesellschaftlichem Problem“. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.de

    von Christoph Volkmer

    Kamen. Im Rahmen des städtischen Programms zur Verschönerung der Innenstadt gibt es immer wieder Bemühungen, das Umfeld attraktiver zu gestalten. Im vergangenen November landeten Blumenampeln an einigen Laternen, schon vor einem knappen Jahr wurde die Aktion „Patenschaften für Pflanzkübel“ gestartet.

    Die grauen und in der Regel mit Schmierereien versehenen Pflanzkübel sollten mit Sponsorenunterstützung zu blühenden Hinguckern werden. Werbebotschaften der Unterstützer wurden im Gegenzug an den Kästen angebracht. Teils ist dies durch Institutionen und Unternehmen erfolgt, doch gerade zum beginnenden Frühling sind viele Anblicke weiterhin recht trostlos.

    Kein Aschenbecher im XXL-Format

    Das hat zum einen damit zu tun, dass noch nicht für alle der knapp 20 Klötze Patenschaften abgeschlossen wurden, allerdings auch mit der Zweckentfremdung durch einige Zeitgenossen. Man braucht nicht einmal genau hinzuschauen, um festzustellen, dass die Pflanzkübel oftmals als Aschenbecher genutzt werden.

    Allein im Bereich vor dem Haupteingang der Sparkasse finden sich da, wo Pflanzen wachsen sollen, eine Vielzahl an weggeworfenen Kippen, obwohl nur wenige Meter entfernt in der Adenauerstraße gleich mehrere Mülleimer auf Befüllung warten. Ganz nebenbei sorgen die Giftstoffe aus Kippe und Asche für eine geringere Keimungsrate bei den Pflanzen.

    „Das ist ein gesamtgesellschaftliches Problem, dass immer mehr Menschen es verlernt haben oder nicht mehr als nötig ansehen, die Mülleimer zu nutzen und stattdessen ihren Unrat direkt in die Fußgängerzone oder die Kübel schmeißen“, sagt Rüdiger Büscher von der Pressestelle der Stadt Kamen.

    In Kürze startet wieder die Aktion „Sauberes Kamen“, die am 14. März in den Stadtteilen und in Kamen-Mitte am 21. März stattfindet. „Das ist eins der sichtbaren Zeichen dagegen. Da wird der Müll, den einige gedankenlos in die Umwelt wegwerfen, ehrenamtlich aufgesammelt“, so Büscher.

    Während einige Pflanzen zwischen den Zigarettenkippen derzeit bereits aufblühen, werden neue Pflanzen erst dann eingebracht, wenn Frostschäden gänzlich auszuschließen sind. 

    Das im Frühjahr 2025 gestartete Projekt „Patenschaften für Pflanzkübel“ ist noch nicht bei allen Kübeln angekommen. Sponsoren werden weiterhin gesucht. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.deDas im Frühjahr 2025 gestartete Projekt „Patenschaften für Pflanzkübel“ ist noch nicht bei allen Kübeln angekommen. Sponsoren werden weiterhin gesucht. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.de

    Archiv: Pflanzkübel sollen durch Patenschaften wieder bunt werden

    Neue Blumenampeln für die Kamener Innenstadt

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