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    Mehr Verkehrstote im Kreis Unna – Unfallzahlen insgesamt leicht gesunken

    Nach einem Zusammenstoß mit einem Linienbus auf der Lünener Straße in Kamen im Dezember 2025 kam ein 14-jähriger Radfahrer ums Leben. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.deNach einem Zusammenstoß mit einem Linienbus auf der Lünener Straße in Kamen im Dezember 2025 kam ein 14-jähriger Radfahrer ums Leben. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.de

    Im Rahmen einer Pressekonferenz stellten der Behördenleiter, Landrat Mario Löhr, und der Direktionsleiter Verkehr, Polizeioberrat Benedikt Schlüchtermann, am Mittwoch (11.03.2026) die Verkehrsunfallstatistik 2025 für den Kreis Unna (ohne Lünen) vor. Foto: Polizei UnnaIm Rahmen einer Pressekonferenz stellten der Behördenleiter, Landrat Mario Löhr, und der Direktionsleiter Verkehr, Polizeioberrat Benedikt Schlüchtermann, am Mittwoch (11.03.2026) die Verkehrsunfallstatistik 2025 für den Kreis Unna (ohne Lünen) vor. Foto: Polizei UnnaKreis Unna. Die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle im Kreis Unna ist im Jahr 2025 leicht zurückgegangen. Gleichzeitig ist jedoch die Zahl der Unfälle mit Personenschaden gestiegen. Das geht aus der aktuellen Verkehrsunfallstatistik hervor, die Landrat Mario Löhr und Polizeioberrat Benedikt Schlüchtermann im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt haben.

    Auch in Städten wie Kamen zeigen sich ähnliche Entwicklungen: Während weniger Unfälle registriert wurden, nahm die Zahl der Verletzten zu. Die Zahl der Schwerverletzten ist zwar gesunken, dafür wurden mehr Leichtverletzte gezählt. Besonders deutlich fällt der Anstieg bei den Verkehrstoten aus – ihre Zahl stieg im Kreisgebiet von zwei auf fünf.

    Zu den häufigsten Unfallursachen zählen weiterhin Vorfahrtsverstöße, Fehler beim Abbiegen sowie zu geringer Abstand. Die Polizei kündigte an, ihre strategische Verkehrsunfallbekämpfung weiter zu verstärken. Ziel ist es vor allem, die Zahl der Unfälle mit Personenschaden zu reduzieren.

    Ein besonderer Fokus liegt dabei auf sogenannten vulnerablen Verkehrsteilnehmenden wie Fußgängern, Rad- und Pedelecfahrenden sowie Nutzern von Elektrokleinstfahrzeugen. Auch Kinder, Jugendliche und Senioren stehen verstärkt im Blick der Präventionsarbeit.

    Neben verstärkten Kontrollen – etwa bei Geschwindigkeit, Alkohol- oder Drogeneinfluss sowie Ablenkung im Straßenverkehr – setzt die Polizei weiterhin auf Prävention. Dazu gehören unter anderem Radfahrausbildungen an Grundschulen, Verkehrserziehung in Kindergärten, Angebote für Senioren sowie spezielle Pedelec-Seminare.

    Kurzfassung Kreis Unna (ohne Lünen):

    • Gesamtzahl der Unfälle gesunken

    • Mehr Unfälle mit Personenschaden

    • Zahl der Verletzten gestiegen

    • Weniger Schwerverletzte

    • Verkehrstote von 2 auf 5 gestiegen

    • Häufigste Ursachen: Vorfahrt, Abbiegen, Abstand

     

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