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    Sozialpolitischer Dialog in Kamen fordert stärkere Unterstützung für Kommunen

    In der Diskussionsrunde kam Arwed Karschuk mit Vertretern aus Politik, Verwaltung und Trägerschaft ins Gespräch. Foto: AWO Ruhr-Lippe-EmsIn der Diskussionsrunde kam Arwed Karschuk mit Vertretern aus Politik, Verwaltung und Trägerschaft ins Gespräch. Foto: AWO Ruhr-Lippe-Ems

    Kamen. Rund 150 Vertreter aus Politik, Kommunen und Wohlfahrtsverbänden haben beim sozialpolitischen Dialog „Gemeinsam handlungsfähig bleiben“ über die Zukunft der sozialen Infrastruktur diskutiert. Zu der Veranstaltung hatte der AWO Unterbezirk Ruhr-Lippe-Ems eingeladen.

    Im Mittelpunkt stand die Frage, wie soziale Angebote trotz knapper öffentlicher Mittel gesichert werden können. In Beiträgen und einer Podiumsdiskussion wurde deutlich, dass fehlende Planungssicherheit, steigende Bürokratie und eine unzureichende Finanzierung die Arbeit von Kommunen und sozialen Trägern zunehmend erschweren.

    Kamens Bürgermeisterin Elke Kappen und der Vorsitzende des AWO-Bezirksverbandes Westliches Westfalen, Michael Scheffler, betonten die Bedeutung einer verlässlichen Zusammenarbeit zwischen Kommunen und freien Trägern. Hamms Oberbürgermeister Marc Herter sprach sich in einem Impulsvortrag für einen stärkeren Sozialstaat und weniger Bürokratie aus.

    Zum Abschluss riefen die Veranstalter zu strukturellen Reformen und mehr Vertrauen in die Arbeit der Wohlfahrtsverbände auf. Im Anschluss an die Veranstaltung wurde AWO-Geschäftsführer Rainer Goepert in den Ruhestand verabschiedet.

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