Schüler schlüpften bei der Jugendratssitzung in die Rolle von Kommunalpolitikern und diskutierten eigene Anträge. Foto: Stadt Kamen
Kamen. 46 Schüler aus den weiterführenden Schulen haben bei einer Jugendratssitzung erlebt, wie Demokratie vor Ort funktioniert. Die Veranstaltung wurde von der Stadtverwaltung Kamen in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung durchgeführt.
Nach einer Einführung in politische Abläufe ging es direkt in die Praxis: In einer simulierten Ratssitzung entwickelten die Teilnehmer in Fraktionen eigene Anträge. Themen waren unter anderem Graffiti-Flächen im Sesekepark, kostenlose Menstruationsprodukte an Schulen, neue Freizeitangebote sowie mehr Beteiligungsmöglichkeiten für junge Menschen.
Die Teilnehmer diskutierten engagiert, stellten Rückfragen und wogen unterschiedliche Positionen sachlich ab. Begleitet wurde die Sitzung von Bürgermeisterin Elke Kappen sowie weiteren Vertretern der Verwaltung, die Einblicke in die kommunalpolitische Arbeit gaben.
Die Veranstaltung zeigte, wie wichtig es ist, junge Menschen frühzeitig an demokratische Prozesse heranzuführen.
Infobox: Friedrich-Ebert-Stiftung
Die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) ist eine deutsche politische Stiftung mit Nähe zur SPD. Sie setzt sich für Demokratie, soziale Gerechtigkeit, politische Bildung und internationale Zusammenarbeit ein. Ihren Namen trägt sie nach Friedrich Ebert, dem ersten demokratisch gewählten Reichspräsidenten Deutschlands.





