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    Auf einen Kaffee mit Herbert Reul

    Innenminister Herbert Reul stellte sich am Donnerstag auf dem Wochenmarkt den Fragen der Passanten und nahm sich Zeit für persönliche Gespräche. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.deInnenminister Herbert Reul stellte sich am Donnerstag auf dem Wochenmarkt den Fragen der Passanten und nahm sich Zeit für persönliche Gespräche. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.de

    von Christoph Volkmer

    Kamen. Prominenter Gast auf dem Wochenmarkt: Der nordrhein-westfälische Innenminister Herbert Reul (CDU) ist am Donnerstag in Kamen zu Gast gewesen und dabei mit vielen Menschen ins Gespräch gekommen.

    Das Format des NRW-Innenministeriums „Coffee with a Cop“ legt immer wieder an verschiedenen Orten in ganz NRW einen Stopp ein. Jetzt hatten Menschen in Kamen die Chance, in entspannter Atmosphäre mit der lokalen Polizei und deren obersten Dienstherrn ins Gespräch zu kommen.

    Viele Themen auf dem Wochenmarkt

    „Es war alles an Themen dabei“, so Herbert Reul zum Ende seines Besuches im Gespräch mit der Redaktion über die Themen, die innerhalb der rund einstündigen Station an den Minister herangetragen wurden. „Konkrete Dinge aus der Stadt, beispielsweise der Wunsch, dass die Polizei in der Innenstadt im Sinne der Fußgänger mehr kontrollieren soll, bis hin zu Örtlichkeiten, die ich gar nicht kenne“, so Reul. In diesem Fall war es praktisch, dass die Fragenden direkt an die örtlichen Kräfte der Polizei „weitergeleitet“ werden konnten.

    Das Format mit vielen direkten Begegnungen schätzt der Innenminister. „Es gibt eine Menge an Stimmungen, die man so mitbekommt. Tatsächlich es gibt bei solchen Terminen verblüffend viele positive Rückmeldungen“, sagte Reul. 

    Auch ganz aktuelle Themen spielten in Kamen eine Rolle. Viel diskutiert wurde die gestern gefällte Entscheidung des Landgerichts Saarbrücken, die einen 19-Jährigen, der im Saarland einen Polizisten mit dessen Dienstwaffe erschossen hatte, wegen Schuldunfähigkeit freigesprochen und lediglich wegen besonders schweren Raubes nach Jugendstrafrecht verurteilt wurde. „Das ist eine Entscheidung, über die auch hier sich viele aufgeregt haben“, sagte der NRW-Innenminister.

    Bürgermeisterin Elke Kappen nutzte ebenfalls die Möglichkeit, mit dem Minister ins Gespräch zu kommen. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.deBürgermeisterin Elke Kappen nutzte ebenfalls die Möglichkeit, mit dem Minister ins Gespräch zu kommen. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.de

     

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