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    Beigeordnete Ingelore Peppmeier geht in den Ruhestand – Stelle wird womöglich nicht ersetzt

    Beigeordnete Ingelore Peppmeier hat im April ihren Antrag auf Pensionierung eingereicht. Ob ihre Stelle neu  besetzt wird, ist ungewiss. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.deBeigeordnete Ingelore Peppmeier hat im April ihren Antrag auf Pensionierung eingereicht. Ob ihre Stelle neu besetzt wird, ist ungewiss. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.deKamen. (AG) Zwei interessante Meldungen hatte die Stadtverwaltung am Dienstag für die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses des Rates der Stadt Kamen dabei, darunter eine wichtige Personalie: Beigeordnete Ingelore Peppmeier geht in den Ruhestand, die Planstelle wird möglicherweise nicht neu besetzt werden.

    Ingelore Peppmeier, die seit 47 Jahren bei der Stadtverwaltung beschäftigt ist und 2024 als Beigeordnete wiedergewählt wurde, hatte im letzten Jahr ihr 65. Lebensjahr vollendet und gemäß der 65-Jahre-Regelung Mitte letzten Monats bei Bürgermeisterin Elke Kappen ihren Antrag zum Ausscheiden aus dem städtischen Dienst gestellt, dem Kappen zustimmte. Ob die Beigeordnetenstelle neu besetzt wird, ist fraglich. Denn die Gemeindeordnung NRW sieht nur bis zu drei Beigeordnetenposten zwingend vor, eine dritte Planstelle kann die Stadt freiwillig einrichten, muss es aber nicht. Aufgrund der prekären finanziellen Situation, in der sich die Stadt Kamen derzeit befindet, müsse darüber beraten werden, ob Ingelore Peppmeiers Arbeitsplatz nachbesetzt werden soll, so Bürgermeisterin Kappen. Für einen entsprechenden Beschluss ist eine Ratsabstimmung notwendig, die voraussichtlich in der Sitzung nach den kommenden Sommerferien stattfinden werde, so Kappen. Ratsfraktionen und Verwaltung sollten vor der Abstimmung zunächst ausgiebig über die Frage beraten können, daher lasse man sich etwas Zeit. Diese werde die Verwaltung allerdings nutzen, um über entsprechende notwendige Umverteilungen innerhalb der Verwaltungsarbeit auf ihre Machbarkeit zu prüfen.

    Auch eine positive Nachricht aus der heimischen Wirtschaft erreichte den Haupt- und Finanzausschuss: Die Firma Solventum, also die Medizinsparte des Chemieriesen 3M, erweitert ihr Kamener Werk. Die 3M-Tochter, die deutschlandweit vier Standorte betreibt, welche ein jährliches Umsatzvolumen von rund 900 Millionen Dollar erwirtschaften und in Kamen rund 500 Angestellte beschäftigt, will seine Produktionsstätte mit einem Investitionsvolumen von 6,5 Millionen Euro um fast 1000 Quadratmeter erweitern. In den zusätzlichen Kamener Laboren sollen auch in der Sesekestadt Neuentwicklungen produziert werden. Die Investition sei ein klares Bekenntnis zum Standort Kamen, betonte Bürgermeisterin Elke Kappen. Nach einem Treffen der städtischen Wirtschaftsförderung mit der Werksleitung aus den USA habe diese sich „sehr beeindruckt“ gezeigt von der guten Zusammenarbeit zwischen Werk und Stadt. Solventum sei seit Jahren „ein wichtiger Baustein unserer Wirtschaft“, so Kappen.

    Archiv: Beigeordnete Ingelore Peppmeier vom Rat wiedergewählt

     

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