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    Tag der Kinderbetreuung: Bürgermeisterin würdigt Arbeit in Kitas und Tagespflege

     Silvia Mühlhaus und Bürgermeisterin Elke Kappen (v. l.) in der Katholischen Kindertagesstätte St. Marien in Kaiserau. Foto: Stadt KamenSilvia Mühlhaus und Bürgermeisterin Elke Kappen (v. l.) in der Katholischen Kindertagesstätte St. Marien in Kaiserau. Foto: Stadt Kamen

    Kamen. Zum Tag der Kinderbetreuung (11. Mai 2026) hat Bürgermeisterin Elke Kappen den Einsatz von Fachkräften in Kindertageseinrichtungen und der Kindertagespflege gewürdigt. Stellvertretend für alle Beschäftigten besuchte sie die katholische Kindertagesstätte St. Marien in Kaiserau sowie die Kindertagespflege von Yvonne Schneider und sprach dort ihren Dank aus.

    Kappen betonte die Bedeutung der pädagogischen Arbeit in der frühkindlichen Bildung. Fachkräfte in Kitas und Tagespflege seien wichtige Bezugspersonen für Kinder und unterstützten zugleich Familien im Alltag. „Für diesen Einsatz und die wichtige Arbeit, die sie Tag für Tag leisten, möchte ich im Namen der ganzen Stadt Kamen Danke sagen“, erklärte die Bürgermeisterin.

    Nach Angaben der Stadt arbeiten deutschlandweit mehr als 800.000 Menschen in Kindertageseinrichtungen und in der Kindertagespflege. Eine davon ist Yvonne Schneider, die seit 2012 als Tagesmutter tätig ist und regelmäßig fünf Kinder im Alter von ein bis drei Jahren betreut. Die Aufgaben in der Kindertagespflege gingen dabei weit über die reine Betreuung hinaus. Neben Bildung und Förderung stünden auch Bindung, soziale Entwicklung und ein geschützter Raum für erste Erfahrungen im Mittelpunkt.

    Der Tag der Kinderbetreuung wurde 2012 ins Leben gerufen und findet jährlich am Montag nach Muttertag statt. Seit 2017 wird der Aktionstag von der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung koordiniert. Ziel ist es, die gesellschaftliche Bedeutung der außerfamiliären Kinderbetreuung stärker sichtbar zu machen.

    Kappen hob außerdem die Bedeutung eines verlässlichen Betreuungsangebots für Familien hervor. Kindertagesstätten und Kindertagespflege seien wichtige Lebens- und Bildungsorte für Kinder und zugleich ein wesentlicher Faktor für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

    Im Zusammenhang mit der geplanten Reform des Kinderbildungsgesetzes (KiBiz) appellierte die Bürgermeisterin an die Landesregierung, die Rahmenbedingungen für Kitas und Tagespflegepersonen weiter zu verbessern. Eine Verringerung der Gruppengrößen bei gleichbleibender Personalstärke könne aus ihrer Sicht zu einer besseren frühkindlichen Bildung beitragen.

     

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