Das Scheunenfest zum Ferienstart hat in Wasserkurl wieder viele Menschen zusammengebracht. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.de
von Christoph Volkmer
Wasserkurl. Zwei Termine sind in vielen Terminkalendern der Bewohner Wasserkurls nahezu eingemeißelt. Das Osterfeuer am Ostersonntag und das Scheunenfest - immer am ersten Samstag in den Sommerferien.
So richtig voll wird es in dem kleinen Ortsteil des Stadtteils Methler eher selten, jetzt aber sorgte das vom Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Wasserkurl organisierte Event wieder für viele gutgelaunte Gesichter.
Die Hofanlage des Vereins Deutscher Sprache, nur wenige Schritte vom Wasserkurler Feuerwehrhaus entfernt, lockte dabei einmal mehr Hunderte an. Das Besondere bei dem Dorffest ist, dass es im Gegensatz zu anderen Veranstaltungen gelingt, fast alle Generationen zum Mitfeiern zu motivieren.
Viel zu tun gab es für das Personal am Getränkestand, das in mehreren Schichten im Einsatz war. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.de
Anders als in den vorherigen Jahren hatten die Musikfreunde Westfalenecho, die üblicherweise mit Blas- und Marschmusik zur musikalischen Unterhaltung beitragen, aus personellen Gründen ihre Teilnahme an der Veranstaltung abgesagt. So sorgte ausschließlich ein DJ für die Musik.
Beinahe abgesagt hätte zudem die Delegation der Karnevalsgesellschaft „Quer durch de Waat“ aus Hennef wegen zwei weiterer parallel stattfindender Veranstaltungen, wie Frank Dreher von der Freiwilligen Feuerwehr berichtete. Am Ende feierten aber doch einige Hennefer mit. Mit der Karnevalsgesellschaft verbindet die Löschgruppe seit Jahrzehnten eine Freundschaft. Mitstreiter aus Wasserkurl kommen immer als „Wagenengel“ beim Karnevalsumzug der Vereinigung zum Einsatz, dafür besuchen dann Karnevalisten das sommerliche Fest in Wasserkurl.
Neuheiten sind bei dem Dorffest eher rar, dennoch gab es erstmals eine Pilzpfanne. „Die ist ganz gut angekommen“, bilanzierte Frank Dreher. Verkaufsrenner war aber der Klassiker Pommes mit Currywust.
Wie gewohnt feierten auf der Hofanlage auch viele Mitglieder der anderen Löschzüge mit. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.de





