Jutta Eickelpasch (Verbraucherzentrale Kamen) und Gerald Müller (Klimaschutzmanager der Stadt Kamen) präsentieren das Ergebnis der Eisblockwette in Heeren-Werve. Foto: Stadt KamenKamen. Die Eisblockwette in Heeren-Werve ist entschieden – und das Ergebnis fällt eindeutig aus. Nach einer Woche in der Sommersonne wurden die beiden Modellhäuser geöffnet. Dabei zeigte sich, welchen Einfluss eine gute Gebäudedämmung auf den Wärmeschutz hat.
Schon beim Öffnen der Modelle war der Unterschied sichtbar: Im optimal gedämmten Modellhaus befanden sich noch mehrere Eisbrocken, während das Eis im ungedämmten Haus vollständig geschmolzen war.
Für die Auswertung wurde das Schmelzwasser aus beiden Modellhäusern mit einer Wasseruhr gemessen. Im ungedämmten Haus wurden 200 Liter Schmelzwasser erfasst, im gedämmten Modellhaus 170 Liter. Die Differenz von 30 Litern entsprach der Eismenge, die dank der besseren Dämmung noch nicht geschmolzen war.
Nach Angaben der Veranstalter verdeutlicht das Ergebnis, dass eine gute Dämmung nicht nur im Winter Heizenergie spart, sondern Gebäude auch im Sommer länger kühl hält.
Jutta Eickelpasch von der Verbraucherzentrale Kamen und Gerald Müller, Klimaschutzmanager der Stadt Kamen, ziehen ein positives Fazit. Die Aktion habe zahlreiche Besucher angelockt und viele Gespräche über Gebäudedämmung, energetische Sanierung, Hitzeschutz und Klimaanpassung angestoßen. Zudem seien bereits Ideen für weitere gemeinsame Aktionen entstanden.
Inzwischen wurden auch die eingereichten Tipps ausgewertet. Die Gewinner des Balkonkraftwerks, des Kamen-Gutscheins sowie einer Vor-Ort-Energieberatung der Verbraucherzentrale sind bereits benachrichtigt worden.
Die Eisblockwette war Teil der Initiative „Energiesparhaus Ruhr“ des Regionalverbandes Ruhr (RVR). Gemeinsam mit der Verbraucherzentrale Kamen möchte die Stadt Kamen Hauseigentümer dazu ermutigen, ihre Gebäude energetisch zu modernisieren und damit Energieeffizienz, Wohnkomfort und Klimaschutz zu verbessern.





