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    Missbrauch hat viele falsche Namen - Warnung vor windigen Verbraucherschützern am Telefon

    Kamen. Zur Zeit melden sich verunsicherte Kamener in der Beratungsstelle.  Sie haben Anrufe von angeblichen Verbraucherschützern bekommen. Diese Firmen versuchen mit dem guten Image der Verbraucherzentralen Kasse zu machen. Um Vertrauen zu erwecken und die Leute an der Strippe zu halten, stellen sie sich am Telefon unter der Bezeichnung „Verbraucherzentrale“, „Verbraucherberatung“ oder „Bundesamt für Verbraucherschutz“ vor. Die Maschen, um bei Überrumpelten am Telefon einen schnellen Euro zu kassieren, sind vielfältig: Die windigen Anrufer bieten etwa an, personenbezogene Daten aus Listen bei Gewinnspielfirmen zu löschen, verlangen für diesen nutzlosen Service um die 150 Euro oder schwatzen ein Zeitungsabo auf. Als Krönung wird auch mit Kontopfändung oder Gerichtsverfahren angedroht, falls angebliche Rechnungen aus Gewinnspielen nicht bezahlt werden. Um keinen Zweifel aufkommen zu lassen, wird am Schluss des Täuschungsmanövers meist noch die Rufnummer der Verbraucherzentrale als Rückrufnummer genannt.

    „Doch wir rufen niemanden unaufgefordert an und führen keine Listen, die vor ungebetenen Telefonwerbern oder Gewinnspieldiensten schützen. Wir unterbreiten auch keine Angebote am Telefon“, erklärt Elvira Roth von der Verbraucherzentrale in Kamen. Rufen Unbekannte zu Werbezwecken an, ist der Telefonanruf unzulässig. Angerufene sollten bei solchen Attacken von Fremden niemals persönliche Daten und vor allem nicht ihre Kontonummer angeben.

    Im Internet gibt es unter www.vz-nrw.de/telefonwerbung hierzu ein Beschwerdeformular.

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