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„EnergiePlusHäuser“ im Baugebiet „Pastoratsfeld“

am . Veröffentlicht in Lokalnachrichten

Kamen. Die Herausforderungen des Klimaschutzes und der Energiewende machen auch Einsparungen beim Energieverbrauch notwendig. Dabei beschäftigt sich die CDU-Fraktion gerade intensiv mit der Frage, welche Schritte notwendig und umsetzbar sind, um einen Kamener Beitrag zur Energiewende und damit auch zur Einsparung von CO² zu leisten. Dazu gehört nach Auffassung der CDU auch, sich nicht nur mit dem Ausweisen von Baugebieten zu beschäftigen, sondern sich auch intensiv mit der Energieversorgung dieses Baugebietes auseinanderzusetzen. Einen ersten Antrag hierzu hat die CDU-Fraktion für den Planungs- und Umweltausschuss am 23. September 2012 gestellt: Die CDU-Fraktion will erreichen, dass der Rat der Stadt Kamen die Herausforderungen des Klimawandels und insbesondere die Anforderungen an eine gesteigerte Energieeffizienz bei Gebäuden annimmt und beschließt, dass in dem in Aufstellung befindlichen Bebauungsplan „Pastoratsfeld“ mindestens 10 % der zur Verfügung stehenden Grundstücke für die Errichtung von „EnergiePlusHäusern“ reserviert werden.
Karsten Diederichs-Späh für die CDU-Fraktion: „Gebäude sind ganz wesentlich an dem gesamten Energieverbrauch beteiligt. Erfolge beim Klimaschutz werden nur dann gelingen, wenn auch die Einsparpotentiale bei Gebäuden genutzt werden. Dies gilt sowohl für den Bestand wie auch für den Neubau. Mit der Energieeinsparverordnung 2009 und mit dem ErneuerbareEnergien WärmeGesetz 2009 hat die Bundesregierung wichtige Grundlagen für die Energieeffizienz im Neubau gelegt.“
„EnergiePlusHäuser, wie sie nach dem heutigen Stand ab 2020 im Gebiet der Europäischen Union alleiniger Neubaustandard sein werden, zeichnen sich durch eine sehr gute Dämmung und Luftdichtigkeit der Gebäudehülle aus, um den Energiebedarf zu senken. Das Haus wird zum „EnergiePlusHaus“, wenn der Energiebedarf auch für das Heizen und für Warmwasser durch die Erzeugung von Strom z. B. mit einer Photovoltaikanlage oder einem Blockheizkraftwerk ausgeglichen und darüber hinaus noch ein „Plus“ von mindestens 1.000 kWh pro Jahr erzeugt wird.“, so Diederichs-Späh weiter.  
Nach Auffassung der CDU-Fraktion eignet sich das Baugebiet am Pastoratsfeld aufgrund seiner unverbaubaren Lage im Südrand der Ortslage Kamen-Methler bestens für die Nutzung von solarer Energie für die Energiegewinnung.

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