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Info-Stelen informieren über "Klaus Matthiesen und die Seseke"

am . Veröffentlicht in Lokalnachrichten

Info-Stelen informieren über "Klaus Matthiesen und die Seseke"  (C) Christoph Volkmer für KamenWeb.devon Christoph Volkmer

Kamen. „Klaus Matthiesen hat als Umweltminister gerade in unserer Region viel bewegt. Er gab den Anstoß zur Beseitigung der offenen Abwasserführung in der Seseke und in der Emscher, dafür sind wir ihm zu großem Dank verpflichtet. Ohne Matthiesen würde es diese Seseke heute nicht geben“, erklärt Dr. Jochen Stemplewski, Vorstandsvorsitzende des Lippeverbandes.
Für den Lippeverband ist mit der Person des verstorbenen Ministers eine besondere Bedeutung verbunden. Ohne sein Engagement wären möglicherweise die Renaturierung von Körne und Seseke und das gesamte "Sesekeprogramm" nicht möglich gewesen. Wenn also jemand die Auszeichnung „Vater des Seseke-Umbaus“ verdient, steht der erste NRW-Umweltminister Klaus Matthiesen an vorderster Stelle. Gemeinsam mit dem Lippeverband als Bauherrn überzeugte der Minister vor 25 Jahren die Anlieger-Kommunen Bergkamen, Bönen, Dortmund, Kamen, Lünen und Unna vom „Sesekeprogramm“.
Die Seseke, die bei Unna entspringt und nach 19 Kilometern Fließstrecke in Lünen in die Lippe mündet, war damals ein Schmutzwasserlauf wie die Emscher. Der Lippeverband hatte in Studien zum Sesekegebiet ursprünglich nur die beschränkte Zielsetzung verfolgt, die Wasserqualität der Lippe zu verbessern. Denn durch den Zufluss des trotz Reinigung in einem großen Klärwerk immer noch verschmutzten Sesekewassers war die Wassergüte der Lippe unterhalb der Mündung deutlich schlechter als oberhalb.
Umweltminister Matthiesen, der das Thema mit viel Engagement vorwärts brachte, griff diese Planungen auf und setzte sich dafür ein, das Schmutzwassersystem insgesamt aufzugeben. Der Lippeverband entwickelte zuerst ein Programm für das Einzugsgebiet der oberen Seseke (Kamen, Bönen, Unna) sowie des Körnebachs (Dortmund, Kamen). Bei der ersten Zusammenkunft aller Anliegerstädte im  Februar 1986 fand das Konzept große Zustimmung. Daraufhin sagte das NRW-Umweltministerium verbindlich Fördermittel zu.
Schließlich wurde das gesamte Sesekegebiet einbezogen und das Programm im Dezember 1986 beschlossen. Bei drei „Seseke-Konferenzen“ wurden die Mitglieder des Lippeverbandes in der Region über den Fortschritt und den finanziellen Rahmen des Großprojektes informiert.

Mit der Renaturierung der Seseke und der Fertigstellung des Hochwasserrückhaltebeckens in Bönen noch vor dem Winter 2012 will der Verband das Projekt Seseke-Umbau abschließen. Klaus Matthiesen, der am 9. Dezember 1998 verstarb, hat die Vollendung nicht mehr miterleben können. Zur Erinnerung an seine Verdienste um die Seseke haben Dr. Jochen Stemplewski, Kamens Bürgermeister Hermann Hupe und Dörte Matthiesen, die Gattin des verstorbenen Ministers, zwei Info-Stelen an der Seseke in Kamen enthüllt. Diese beiden freistehenden Pfeiler sind in Höhe der Ostenallee und der Henri-David-Straße (Nähe Fünf-Bogen-Brücke) zu finden.

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