Haargesundheit gehört zu den Themen, die häufig vernachlässigt werden. Meist fällt einem dies erst auf, wenn die eigenen Haare nicht mehr dem gewohnten Erscheinungsbild entsprechen. Dabei lässt sich schon durch das Einhalten bestimmter Regeln während der täglichen Haarpflege einiges im Vorfeld vermeiden – und dies, ohne gleich in die Geldbörse zu greifen und auf teure Haarpflege-Produkte zurückgreifen zu müssen.
Vielleicht vorab ein Wort zum Aufbau des Haars und den typischen „Problemzonen“: Das menschliche Haar teilt sich von außen nach innen in drei Bereiche auf: Der äußerste Bereich nennt sich die Cuticula; eine verhornte Schicht aus aufeinanderliegenden, abgestorbenen Schuppen, vergleichbar in der Anordnung mit einem Tannenzapfen. Danach folgt der Cortex, der sogenannte Faserstamm aus Keratin, auf dem sich die für den Friseur wichtigen Prozesse während der Behandlung mit Haarfarbe und anderen Hilfsmitteln abspielen. Den inneren Bereich des Haars bildet die Medula.
Vor allen Dingen die Cuticula, die feine äußere Hornschicht aus Schuppen, lässt sich von Jedermann mit einfachen Mitteln in der täglichen Haarpflege beeinflussen. Die Cuticula bildet die sichtbare Oberfläche des Haar. Hier bricht und spiegelt sich das einfallende Licht; die Cuticula hat einen entscheidenden Einfluss auf das Aussehen des Haars; auch schützt diese Schicht den inneren Bereich des Haars. Die nun folgenden Tipps sind die Voraussetzung für eine gute Basispflege. Zudem legt man damit die Grundlage für eine weitergehende Pflege durch Haarkosmetik der verschiedener Hersteller, wie zum Beispiel von Wella.
Tipps für die tägliche Haarpflege
• Bei der täglichen Haarwäsche immer daran denken, die Haarpflege-Produkte wie Shampoo oder Haarspülung mit warmen Wasser auszuwaschen. Danach mit kühlem Wasser nachspülen – so schließt sich die Cuticula. Dies ist die Voraussetzung für eine glatte Oberfläche und damit die beste Voraussetzung für schöne Reflexionen des Lichts auf dem Haar.
• Handtücher richtig anwenden: Bitte immer daran denken, dass Haar nicht mit einem Handtuch trocken „zu rubbeln“. Lieber die Feuchtigkeit mit dem Handtuch durch Wickeln eines „Turbans“ oder durch schlichtes Auflegen entfernen. So vermeidet man den Frizz-Effekt, sprich: gekräuseltes und wirres Haar.
• Föhnen in Maßen: Bitte immer eine mittlere Wärme einstellen. Geföhnt wird mit der Richtung des Haarwuchs: vom Scheitel über die Haarlängen zu den Spitzen. Nicht vergessen, das Föhnen mit einer Kaltstufe zu beenden. Auch dies wirkt sich positiv auf die Cuticula aus
• Bürsten und Kämmen: Auf feine Kämme verzichten, sondern lieber einen grobzinkigen Kamm benutzen. Einen feinen Kamm ganz zum Schluss benutzen. Stets daran denken, das Haar von den Spitzen zum Haaransatz hin aufzukämmen. Gerade bei langen Haaren verursacht das Kämmen in der umgekehrten Richtung Haarrisse und -brüche.
Mit diesen Tipps lässt man seinen Haaren eine gesunde Basispflege angedeihen; dafür braucht es keine teuren Haarpflege-Mittel.
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