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    ExtraSchicht erstmals in Kamen

    Foto: ExtraSchicht erstmals in Kamen - Pixelröhre (C) Christoph Volkmer für KamenWeb.de

    von Christoph Volkmer

    Kamen. ExtraSchicht - die Nacht der Industriekultur im Ruhrgebiet - fand in der vergangenen Nacht erstmals auch in Kamen an zwei benachbarten Schauplätzen statt. Von 18 bis 2 Uhr in gab es am Samstag (06.07.2013) die Möglichkeit, die Kläranlage Kamen und die Pixelröhre mit einer einmaligen Beleuchtung zu besichtigen.  Rund 500 Gäste zählte man von offizieller Seite des Lippeverbandes - das wirkt im Vergleich zu den insgesamt rund 200.000 Besuchern natürlich gering. „Dennoch“, so Lippeverband Pressesprecher Michael Steinbach „war zu jeder Zeit an beiden Schauplätzen etwas los“.
    250 Tickets wurden am provisorischen Ticketzelt am Eingang der Kläranlage verkauft. Alle Führungen durch die sehenswert illuminierte Anlage waren gut besucht, aufgrund der Nachfrage gab es zu späterer Stunde sogar eine zusätzliche Führung durch die Kläranlage am Körnebach. „Ist doch mal interessant, sich so etwas vor Ort anzugucken. Dazu ist das Objekt wirklich sehenswert in Szene gesetzt“, sagt Besucherin Margarete Wiezcoch.
    Matthias Reuter war vom Zuspruch des Publikums weniger begeistert und verglich seinen Auftrittsort zwischen den Faultürmen mit einem „kulturellen Posten vor der Wüste“. Maximal 20 Besucher gleichzeitig verfolgten das musikalische Kabarett des Oberhauseners - dabei hätten dessen unterhaltsame Lieder definitiv mehr Zuschauer verdient gehabt.
    In neuem Glanz erschien nur für diesen Abend auch die Pixelröhre der Künstler Wolfgang Winter und Bertholt Hörbelt. Etliche Strahler sorgten für spannende Lichtkonstruktionen, die ab dem Einbruch der Dunkelheit gegen 22.30 Uhr auch eine ganze Reihe an Fotografen anlockten. Zudem war zeitweise auch auf einem extra errichteten Steg ordentlich was los - so erlaubte die 15 Meter lange Holzkonstruktion für eine Nacht sonst unmögliche Blicke auf die Seseke. „Dafür, dass es eine Premiere war, sind wir mit der Resonanz zufrieden“, so Steinbach. Ein Grund dafür, dass es nicht zu einem Massenansturm kam ist sicher die Lage der Sesekestadt innerhalb der Aktionsnacht. „Kamen hat so gesehen eher eine Randlage“, gibt Steinbach zu. Ob Kamen am 28. Juni 2014 erneut bei der ExtraSchicht dabei sein wird, bleibt anzuwarten. Schön wäre es auf jeden Fall.
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