
von Annika Hunger
Kamen. Am vergangenen Wochenende fand in Troisdorf die dritte Auflage des Deutschlandpokals der Senioren statt. Es treten dort Auswahlmannschaften der verschiedenen deutschen Turnverbände ab der Altersklasse 30+ gegeneinander an. In der Mannschaft W 30+ starteten für den Westfälischen Turnerbund mit Linda Venzke, Mareike Fleischer und Annika Hunger auch drei Turnerinnen des VfL Kamen. Das vierte Mannschaftsmitglied war Nora-Elisabeth Kaufmann von der SpVg Heepen. Leider konnten Silke Sethmacher und Anja Knietsch (beide VfL Kamen) nicht starten, so dass die WTB-Mannschaft mit ihren vier Turnerinnen ohne eine Streichwertung an den Start gehen musste.
Das erste Gerät der Mannschaft war der Stufenbarren. Insgesamt waren die dort erturnten 46,15 Punkte ganz zufriedenstellend, doch leider musste mit Mareike Fleischer eine Turnerin untypischerweise bei ihrem Flugelement das Gerät verlassen. Für ihre sehr sauber geturnte Übung erhielt sie aber trotzdem noch 11,80 Punkte. Diese Punkte wurden ergänzt von Linda Venzkes 12,20 Punkten, Annika Hungers 11,80 Punkten und Nora-Elisabeth Kaufmanns 10,45 Punkten. Anschließend ging es an den Schwebebalken. Auch dort lief es nicht ganz optimal. Mareike Fleischer (12,20) und Annika Hunger (11,40) konnten ihre Übungen sturzfrei absolvieren. Linda Venzke (10,80) und Nora-Elisabeth Kaufmann (10,45) hatten aber beide einen Sturz zu verbuchen. Trotzdem ging man mit Optimismus an den Boden, da mit Boden und Sprung noch zwei sichere und punktbringende Geräte auf dem Plan standen. Leider wurde dieser Optimismus am Boden nicht bestätigt. Obwohl die turnerischen Leistungen den Erwartungen entsprachen und Turnerinnen und Trainer zufrieden waren, spiegelte sich das nicht in den Wertungen wieder, so dass am Boden nur 45,25 Punkte erreicht wurden. Am letzten Gerät, dem Sprung, schaffte die Mannschaft mit 51,15 Punkten noch mal ein gutes Mannschaftsergebnis.
Mit den turnerischen Leistungen an diesem Tag waren Turnerinnen und Trainer insgesamt zufrieden, nicht ganz aber mit dem siebten Platz, der in der Gesamtabrechnung dabei heraussprang. Aber ohne Streichwertung, die vielleicht den ein oder anderen Fehler hätte korrigieren können, war an diesem Wochenende nicht mehr zu holen. Gefeiert wurde mit den anderen Teilnehmern des Wettkampfes beim geselligen Abend aber trotzdem.
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