Die elektronische Gesundheitskarte ist da. Der größte Teil der Versicherten hat sie längst in der Tasche und auch schon benutzt. Denn die neue Karte ist bereits seit einiger Zeit neben der alten Krankenversichertenkarte im Einsatz. Ab dem 1. Januar 2014 hat dann nur noch die elektronische Gesundheitskarte Gültigkeit. Behandelt wird der Patient zum Beispiel beim Arzt in der Regel nur noch, wenn auf der Karte auch das Bild des Karteninhabers ist.
Allerdings muss nicht jeder Versicherte ein Bild abgeben. Zum Beispiel erhalten Kinder erst eine Karte mit Bild, wenn sie älter als 15 Jahre sind, und Personen, denen aufgrund ihres Gesundheitszustandes nicht zuzumuten ist ein Bild von sich vorzulegen, erhalten die neue Karte ohne Bild.
Ein Passbild hat die BKK vor Ort schon mehrfach bei den Versicherten angefordert, in den meisten Fällen auch erhalten und zur elektronischen Gesundheitskarte verarbeitet. „Aber erfahrungsgemäß gibt es immer Nachzügler“, berichtet Michael Flöth, verantwortlich für das Projekt und die rechtzeitige Auslieferung von rund 800.000 Versichertenkarten. „Versicherte, die `last minute` noch ein Bild einreichen, erhalten die Karte innerhalb weniger Arbeitstage. Wer es bequemer mag und ein Bild von sich zur Verfügung hat, kann es auch über www.bkkvorort.de direkt zur Verarbeitung hochladen.“
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