Beeinträchtigte Menschen sagen Haltestellennamen in VKU-Bussen an
Kreis Unna. Gemeinsam mit beeinträchtigten Menschen hat das Projekt „JederBus, Inklusion erfahren“, das die VKU für den Kreis Unna durchführt, viele kleine und große Probleme entdeckt, die eine Benutzung des Busses erschweren. Zum Beispiel mangelnde Akzeptanz und Toleranz von Mitmenschen.
In diesem Fall sprechen Menschen mit unterschiedlichen Beeinträchtigungen die Haltestellenansagen im Bus. Parallel zu den Ansagen hängen in den Bussen Plakate, die auf die Sprecherin/Sprecher hinweisen.
Es wurden dabei bewusst Linien ausgesucht, die von den betroffenen Menschen auch regelmäßig genutzt werden, so dass bei den anderen Fahrgästen ein Wiedererkennungs- und Aha-Effekt entstehen kann. Durchaus erwünscht ist, dass man ins Gespräch kommt.
Gesprochen haben Jim Berthold von der Multiple Sklerose Selbsthilfegruppe aus Unna (R81), Xenia Mäkler vom Reha-Gesundheitssport Bönen (R92), Marius Florian, Förderschüler aus Kamen (C23, C24), Silvia Goerdes aus Lünen (R11) und Christine Osterkemper aus Werne (S10, S80) vom Blinden- und Sehbehindertenverein Kreis Unna. Sie alle trafen jetzt den Landrat des Kreises Unna, Michael Makiolla, um ihr Können live unter Beweis zu stellen. Und der war begeistert von der Aktion: „Das ist Inklusion im wahrsten Sinne des Wortes.“
Weitere Auskunft zum Projekt JederBus gibt es bei Gaby Freudenreich (
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