von Christoph Volkmer
Kamen. Die Nachfrage nach der Gesamtschule ist ungebrochen hoch - das zeigte der gestrige Tag der offenen Tür einmal mehr. Schon bei der Begrüßung in der Studiobühne gab es kaum einen freien Platz.
„Auch wenn der 60er Jahre Klinkerbau von außen keinen schönen Eindruck vermittelt, besitzt die Schule im Inneren eine gute und moderne Ausstattung“, erklärte Dr. Klaus Hoffmann. Der Schulleiter sprach bei der Eröffnung nicht nur über die insgesamt 160 PC-Einzelarbeitsplätze oder die fünf Technikräume - Hoffmann erklärte den anwesenden Eltern und Kindern in kurzer Form auch das neue Schulprogramm.
„Es ist uns wichtig, kein Kind zurückzulassen. Daher setzten wir auf individuelle Förderung“, so der Schulleiter. Dies träfe nicht nur auf leistungsschwächere, sondern auch auf begabte Kinder zu. Erforderlich sei jedoch immer auch Leistungsbereitschaft von Schülern und Lehrern.
In erster Linie waren Schüler der vierten Grundschulklassen und deren Eltern vom Aktionstag angesprochen, aber auch Jugendliche der Jahrgangsstufe 10, die im nächsten Jahr die Qualifikation für die Oberstufe bekommen. Demzufolge erwartete die Besucher zahlreiche Unterrichtsvorführungen von Klasse 5 über die gymnasiale Oberstufe bis hin zu simulierten Abiturprüfungen.
Präsentationen der beliebten Arbeitsgemeinschaften Sportklettern, Ski oder Kanu sowie spannende Unterrichtsdemonstrationen aus dem Bereichen der Chemie und Physik kamen bei den Gästen ebenfalls gut an. Abgerundet wurde der Tag der offenen Tür mit Beiträgen der Bläserklasse, denn seit dem Schuljahr 2011/12 gibt es an der Gesamtschule eine Musikklasse, die 2014 nach drei erfolgreichen Jahren zum vierten Mal von den neuen Fünftklässlern gewählt werden kann.
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