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    Mehr interkommunale Zusammenarbeit im Kreis Unna - Arbeitsteilung bei IT und Rechnungsprüfung

    Foto: Tastatur (C) KamenWeb.deKreis Unna. In Zeiten leerer Kassen rückt der Kreis mit seinen Städten und Gemeinden noch näher zusammen und forciert den Ausbau der interkommunalen Zusammenarbeit. Aktuell geht es um Datenverarbeitung und Rechnungsprüfung.

    Zusammenarbeit entlastet Bönen
    So erledigt der Kreis ab Januar 2014 die komplette Datenverarbeitung für die Gemeinde Bönen. Rechnen wird sich das für beide Seiten. Die Gemeinde spart sich die aufgrund ihrer Größenordnung vergleichsweise hohen Betriebskosten pro IT-Arbeitsplatz und kauft bei dem betriebswirtschaftlich z. B. wegen geringerer Fixkosten günstiger agierenden Kreis die komplette automatisierte Datenverarbeitung mit einheitlichen Standards ein.

    Damit einher geht die Finanzierung von zwei Planstellen beim Kreis durch die Gemeinde. Das hat letztlich einen positiven Effekt bei den Personalkosten der Gemeinde, da sie bei weiter eigenständigem Vorgehen vier Stellen hätte finanzieren müssen. Die mit dem Wechsel zum Kreis Unna verbundene Einsparung von Sachkosten in Höhe von rund 59.000 Euro pro Jahr entlastet den Etat der klammen Gemeinde ebenfalls.

    Festgeschrieben wurde die interkommunale Zusammenarbeit zwischen dem Kreis und der Gemeinde in einer am 17. Dezember vom Kreistag beschlossenen öffentlich-rechtlichen Vereinbarung.

    Kreis macht Rechnungsprüfung für Schwerte
    Ebenfalls in Vertragsform gegossen wurde die Fortsetzung einer bereits über die Jahre erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen dem Kreis Unna und der Stadt Schwerte. Der Kreis erledigt für die Stadt bereits seit 2003 die örtliche Rechnungsprüfung. Der entsprechende Vertrag wurde seitens der Stadt fristgerecht zum Jahresende 2013 gekündigt und neu verhandelt. Die ab 2014 geltende öffentlich-rechtliche Vereinbarung wurde vom Kreistag ebenfalls am 17. Dezember abgesegnet.

    Im Kern werden die vom Kreis bislang im Rahmen der örtlichen Rechnungsprüfung zu erledigenden Aufgaben leicht abgespeckt. Damit zahlt Schwerte statt der knapp 190.000 Euro im noch laufenden Jahr 2013 ab Januar 2014 eine bis Ende 2016 vereinbarte Jahrespauschale von 185.000 Euro. Den entsprechenden Vertrag unterschrieben am 20. Dezember Landrat Michael Makiolla und Schwertes Bürgermeister Heinrich Böckelühr.

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