
von Christoph Volkmer
Kamen. Die Bau- und Immobilienmesse ist ein Klassiker im Veranstaltungskalender der Kamener Stadthalle. 2015 geht die informative Messe schon in die 20. Runde. An diesem Wochenende lockte die 19. Auflage etwa 2.500 Besucher in die Stadthalle. Wieder einmal waren rund 50 Anbieter aus den verschiedensten Bereichen dabei. Im Fokus standen Bereiche von der Bau-Finanzierung über Sanierung bis hin zu Grundstücks- und Immobilienvermittlung. Aber auch ein paar Neuigkeiten warteten auf die Besucher. „Erstmals hat sich ein Architektenbüro präsentiert und dazu lockte auch die Vorführung am Stand der Flüssigtapete etliche Interessenten“, erklärte Frank Bierkemper von der Stadthalle.
Mit der Resonanz sei man aus Sicht des Veranstalters zufrieden - dies sahen manche Aussteller anders. „Der Zulauf wird in jedem Jahr etwas geringer“, war an einem Stand zu hören. „Der Zeitpunkt für die Messe ist zu früh im Jahr. Im Winter will kaum jemand eine neue Heizungsanlage installiert bekommen oder eine Solaranlage auf sein Dach setzen lassen. Ähnliche Messen, die zwei Monate später stattfinden, haben mehr Besucher als diese Veranstaltung“, sagte ein Vertreter eines Herstellers von Heiztechnik-Systemen. Doch es gab auch andere Meinungen. „Viele starten nach Weihnachten richtig durch und wollen renovieren, also ist die Zeit Ende Januar genau richtig“, erklärte ein anderer Aussteller.
„Lediglich fünf Anbieter waren mit ihren Ergebnissen der Messe nicht zufrieden. Alle anderen haben hervorgehoben, dass in diesem Jahr besonders viele Fachbesucher da gewesen sind“, bilanziert Bierkemper.
Am ersten von beiden Veranstaltungstagen war der Besucherzuspruch mit 1000 Interessenten zufriedenstellend. Immerhin profitierten davon die Gäste, die sich intensiv beraten lassen wollten. Beispielsweise am Messestand der heimischen BLS-Bedachungsgesellschaft. Hier informierte Holger Hellmann von einem Hersteller kompletter Dach-Systeme über die recht neuen Protegon-Dachsteine: „Spezielle, in die Oberfläche integrierte Pigmente sorgen dafür, dass diese Dachsteine viel mehr Infrarotstrahlen reflektieren als herkömmliche Dachsteine und Dachziegel“. Den Vorteil werden die Kunden spätestens in einem warmen Sommer zu schätzen wissen. „Das Dach heizt sich weniger auf und reduziert die Erwärmung der Umgebungsluft, was zu einer Verbesserung des Wohnraumklimas führt“, so Hellmann.
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