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    Methleraner Feuerwehrleute leisten 18.015 Dienststunden im Jahr 2013

    Foto: Gruppenfoto der Jahresdienstbesprechung des Löschzuges Kamen-Methler am 31.01.2014 im Bürgerhaus Methler (privat)

    · Methleraner Feuerwehrleute leisten 18.015 Dienststunden im Jahr 2013 und fuhren zur Bekämpfung
    des Elbehochwassers für 10 Tage nach Lüchow-Dannenberg in Niedersachsen;
    · Sechs Mitglieder der Ehrenabteilung für 50-, Derik Meinberg gar für 60-jährige Mitgliedschaft geehrt,
    · Zugführer Frank Dreher zum Brandoberinspektor befördert
    Kamen. Der Einladung von Löschzugführer Frank Dreher folgen viele Methleraner Ratsmitglieder. Diese und 97 Feuerwehrleute füllten den Versammlungsraum im Bürgerhaus Methler gut aus. Den Mitarbeitern der Stadtverwaltung und insbesondere dem Bürgermeister Hermann Hupe dankend, berichtete Frank Dreher über den weiteren Ausbau des Feuerwehrhauses am Standort Bunte Kuh 4 b. Dieser wurde durch einen Wasserschaden Mitte November im Obergeschoss des frisch renovierten Altbaus stark beschädigt. „Die Maßnahmen zur Schadensbeseitigung dauerten bis jetzt an. Gestern sind Mobiliar und Einbauten wieder eingestellt worden. Nun ist eine bestimmungsgemäße Nutzung als Schulungs- und
    Versammlungsstätte, Büro, Archiv etc. möglich. Jetzt sollten nur noch Restarbeiten und die Herrichtung der alten Fahrzeughalle ausstehen, die aber den Dienstbetrieb nicht mehr sonderlich beeinflussen.“
    Für die unglaubliche hohe Zahl von 18.015 geleisteten Dienststunden gibt es drei wesentliche Gründe. Zum einen sind dies die bei dem Feuerwehrhausumbau eingebrachten Eigenleistungen. Desweiteren gab es auch im Jahr 2013 wieder ein Jubiläum. Vom 21. bis 23. Juni feierte die Löschgruppe Methler ihr 125-jähriges Bestehen unter großer Teilnahme von Verbänden, Vereinen und mit viel Unterstützung der Methleraner Bürger.

    Letztlich war die Teilnahme einer Gruppe an dem Elbehochwassereinsatz vom 6. bis 15. Juni im 330 km entfernten Landkreis Lüchow-Dannenberg im Nord-Osten Niedersachsens der zeitintensivste Einsatz. Über zehn Tage dauerte dieser, wobei die Akteure alle 3 bis 5 Tage ausgetauscht wurden. Für diesen Einsatz wurden mit ca. 1.700 Stunden mehr Einsatzstunden als im gesamten Jahr 2012 erbracht. Der selbst dort eingesetzte stellvertretende Löschzugführer Manfred Eder kommentierte einige Fotos, die die Dimension dieses Einsatzes verdeutlichten. Daneben waren die personalintensivsten Einsätze der Brand am Anbau des mittlerweile abgerissenen DRK-Heimes in der Kämerstraße, der Wohnungsbrand im Obergeschoss in der Röntgenstraße, der Gefahrguteinsatz im Gewerbegebiet Hemsack auf dem Gelände der Spedition Rapid und der Dachwohnungsbrand In der Kaiserau. Rund 63 Stunden (ca. 77 Std. in 2012) hat jeder Aktive im vergangenen Jahr durchschnittlich in seine Ausbildung investiert.

    Einige Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Laufbahn-Lehrgängen wurden befördert. Auch Fachlehrgänge oder
    Seminare wurden besucht. Diese Zeiten werden zusätzlich zum “normalen“ Dienst investiert. Dass häufig an mehreren Wochenenden hintereinander auf Freizeit verzichtet werden musste, ist kein Selbstverständnis, hob auch Feuerwehrleiter Balkenhoff hervor, der die Beförderungen zusammen mit Bürgermeister Hermann Hupe vornahm.

    Befördert wurden:
    Bereits im vergangen Jahr konnten aus der Jugendfeuerwehr Jan Dreher, Marvin Markmann, Johannes
    Brägelmann, Kevin Kampmann und Tim Fentroß jeweils mit Erreichen der Volljährigkeit in den aktiven Dienst der Löschgruppen übernommen und zu Feuerwehrmännern ernannt werden.

    Desweiteren zum Feuerwehrmann:
    Florian Dreher, Frank Gerstmeier, Daniel Höfer, Dennis
    Hoppe und Felix Koppelkamp

    Zum Oberfeuerwehrmann:
    Daniel Gerullis und Thorsten Ksiezniak

    Zur Hauptfeuerwehrfrau:
    Janina Blech

    Zum Unterbrandmeister:
    Tobias Schriewer und Lucas Theißen

    Zum Brandmeister:
    Markus Szczepanski

    Zum Hauptbrandmeister:
    Thorsten Nordhorn

    Zum Brandoberinspektor:
    Frank Dreher

    Aber auch Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft konnten vorgenommen werden. So erhielten das Feuerwehr-Ehrenzeichen des Innenministers NRW in Silber für 25 Jahre aktiven Dienst Markus Haardt und Dirk Scharrenbach. Die Sonderauszeichnung des Landesfeuerwehrverbandes NRW für langjährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr in Gold für 50 Jahre Mitgliedschaft wurde übergeben an Heinrich Ligges,
    Heinz August Brüggemann, Dieter Brune, Friedrich Brune, Werner Dreher und Wilhelm Löddemann. Bürgermeister Hupe begrüßte auch die Methleraner Mitglieder des Stadtrates von SPD, CDU, der Fraktion
    Bündnis 90 / DIE GRÜNEN und FDP unter den Gästen, die wie immer mit ihrer Teilnahme starkes Interesse an der Feuerwehr zeigen. Er dankte ihnen für die parteiübergreifende Einigkeit bei Feuerwehrangelegenheiten. Derzeit werde die Kommunikationstechnik auf Digitalfunk umgestellt, was mit
    ca. 230.000 € zu finanziert wird. Desweiteren stellte er in Aussicht, für die in die Jahre gekommenen Fahrzeuge von Land und Bund für den Katastrophen- und Zivilschutz über den Haushaltsplan 2015 der Stadt Lösungen einplanen zu wollen.

    Neben den aktiven Kameraden aus den Löschgruppen Methler, Wasserkurl und Westick, deren aktuelle Stärke 99 Kameraden umfasst, waren auch viele aus der Ehrenabteilung gekommen, die nun 34 Mitglieder zählt. Den Personalbestand komplettieren 35 Jugendfeuerwehrleute und 1.111 fördernde Mitglieder.

    Einen Einblick in die Arbeit der Jugendfeuerwehr gab erstmals die neu gewählte Jugendsprecherin Bianca
    Rüwald. Bislang hat immer einer der Jugendwarte über das Tun einen Bericht abgegeben.

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