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    VKU und Jobcenter starten Fortbildungsmaßnahme

    Freuten sich über das rege Interesse der Bewerberinnen: Ralf Greulich und Personalsachbearbeiterin der VKU, Sybille Hartmann (4. v. li.), und Ulrike Schatto (ganz rechts).Foto: JobcenterNeues Projekt stellt Frauen in den Vordergrund

    Kreis Unna.Der Busfahrerberuf als Perspektive für arbeitslose Frauen: Diese Möglichkeit griffen Verantwortliche des Jobcenters Kreis Unna und der Verkehrsgesellschaft Kreis Unna mbH (VKU) auf und führten in der vergangenen Woche zwei Informationsveranstaltungen mit potenziellen Bewerberinnen in den Räumen der VKU in Kamen durch.
    Lange Jahre war Bus fahren ein typischer Männerjob, Frauen hinter dem Lenkrad eher die Ausnahme. Doch in den letzten Jahren stieg immer mehr die Nachfrage auch bei Frauen, diesen Beruf zu erlernen. Die VKU und das Jobcenter Kreis Unna riefen daher die Projektidee „Frauen in Fahrt“ ins Leben, die arbeitslosen Bewerberinnen das Erlangen der notwendigen Qualifizierung zur Busfahrerin im Rahmen einer Förderung einer beruflichen Weiterbildung ermöglichen soll.

    Ralf Greulich, Betriebsleiter der VKU, sieht das Interesse von weiblichen Bewerbern auch in seiner eigenen Belegschaft bestätigt: „Etwa ein Viertel unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind Frauen. Und wir sind sehr zufrieden mit ihnen. Auch künftig setzen wir auf sie.“ Fast 14 Mio. Personen hat die VKU im vergangenen Jahr befördert, Tendenz steigend. Auch für eine langfristige Planung sind da gut qualifizierte Mitarbeiter wichtig.

    Insgesamt haben zwölf Kandidatinnen im Anschluss an die Informationsveranstaltung und einem Einstellungstest ihr Interesse bekundet und starten nun Mitte Februar 2014 mit der Fortbildung. Die Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt des Jobcenters, Ulrike Schatto, zeigt sich mit dem Ergebnis zufrieden: „Der Beruf hat Zukunft, und die VKU ermöglicht nach der Fortbildungsphase ein durch eine Fachkraft angeleitetes, dreimonatiges Praktikum in ihrem Haus - beste Voraussetzungen für die Bewerberinnen also, um im Anschluss beruflich unterzukommen, entweder bei der VKU oder einem anderen Beförderungsunternehmen in der Region.“

    Die Fortbildung dauert acht Monate und beinhaltet, neben dem Praktikum und 140 Theoriestunden, den von der Industrie- und Handelskammer anerkannten Erwerb der modularen Teilqualifikation zum Berufskraftfahrer.

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