Dortmund. Zwei Schwerverletzte, hoher Sachschaden und erhebliche Verkehrsstörungen sind die Folge eines Verkehrsunfalles, der sich am 15.02.2014 auf der BAB 2 in Fahrtrichtung Hannover ereignete.
Nach derzeitigen Erkenntnissen befuhr eine 47-jährige Dortmunderin die A2 in Fahrtrichtung Hannover. Um 13.45 Uhr geriet sie aus bislang ungeklärter Ursache ins Schleudern und prallte mit ihrem BMW gegen einen in gleicher Richtung fahrenden LKW. Der Fahrer, ein 21-jähriger Pole, verlor die Kontrolle über den LKW, geriet ebenfalls ins Schleudern, schließlich kippte der Lastwagen auf die Seite und blieb quer über alle Richtungsfahrbahnen Hannover liegen.
Durch austretenden Kraftstoff geriet der LKW in Brand, welcher zunächst durch Ersthelfer vor Ort gelöscht werden konnte. Wenig später geriet das Fahrzeug erneut in Brand und musste durch die Feuerwehr erneut gelöscht werden. Teilweise entstanden erhebliche Rauschwaden, welche eine Komplettsperrung beider Richtungsfahrbahnen erforderlich machte.
Die beiden Unfallbeteiligten verletzten sich schwer, zwei Rettungshubschrauber, welche jeweils auf den Gegenspuren landen mussten, transportierten die Verletzten in nahegelegene Krankenhäuser.
Die Sperrmaßnahmen führten zu erheblichen Verkehrsstörungen in beide Richtungen. Gegen 15.30 Uhr konnten 2 Fahrstreifen in Richtung Oberhausen wieder geöffnet werden.
Sowohl die 47-jährige Pkw-Fahrerin aus Dortmund als auch der 21-jährige Lkw-Fahrer aus Polen mussten nach Ersthilfemaßnahmen am Unfallort mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden. Dort verblieben sich zur stationären Behandlung. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 130.000 Euro. In Folge der umfangreichen Bergungs- , Räumungs- und Reinigungsarbeiten am Unfallort war die Fahrtrichtung Hannover bis zum 16.02.2014, 02:22 Uhr gesperrt. Aufgrund der beschädigten Mittelschutzplanke bleibt der linke Fahrstreifen für beiden Fahrtrichtung bis auf Weiteres gesperrt. Der Verkehr staute sich während der Unfallaufnahme teilweise auf bis zu vier Kilometer an.
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