Kreis Unna. In die Pressemitteilung des Kreises zur Autorenlesung mit dem Thema "Blut und Ehre" hat sich der Fehlerteufel eingeschlichen. Die Lesung findet nicht, wie angekündigt, in der Buchhandlung Hornung, sondern im Kreishaus Unna, Friedrich-Ebert-Straße 17, statt.
Um Geschichte und Gegenwart rechter Gewalt geht es in dem Buch "Blut und Ehre". Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus (bis 23. März) lädt das Kommunale Integrationszentrum (KI) zu einer Lesung mit der Mitautorin Andrea Röpke ein.
Das Buch setzt sich mit den rassistisch motivierten Verbrechen - Bombenanschlägen und mehreren Morden - des nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) auseinander. Die Lesung daraus beginnt am Mittwoch, 19. März, um 18 Uhr im Sitzungstrakt des Kreishauses Unna, Friedrich-Ebert-Straße 17. Andrea Röpke wird in reportageartiger Form einen Überblick über die Geschichte des rechtsextremen Terrors in der Bundesrepublik geben und auch für Fragen und Diskussion zur Verfügung stehen.
Röpke und ihr als Herausgeber fungierender Kollege Andreas Speit beobachten seit langem die rechtsextreme Szene und zeigen in ihrem Buch "Blut und Ehre" (erschienen im Christoph Links-Verlag) viele Parallelen zwischen der Geschichte der Bundesrepublik und den Aktivitäten der Rechtsextremen von heute auf.
Aus organisatorischen Gründen bittet das Kommunale Integrationszentrum um Anmeldung unter Tel. 0 23 07 / 9 24 88-74 oder per E-Mail an
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