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    Tarifrunde öffentlicher Dienst von Bund und Kommunen: Zweite Warnstreikwelle

    ver.di - Vereinte DienstleistungsgewerkschaftKreis Unna. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat in der Tarifrunde für die rund 2,1 Millionen Angestellten im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen mit der zweiten Warnstreikwelle begonnen.

    Betroffen sind alle Bereiche des öffentlichen Dienstes, darunter Kitas, Krankenhäuser, Verwaltungen, Müllabfuhr, Stadtreinigung, Arbeitsagenturen, Jobcenter sowie Busse und Bahnen.

    „Die Warnstreiks sollen die Tarifverhandlungen beschleunigen. Wir wollen in der nächsten Verhandlungsrunde einen guten Abschluss erreichen“, sagte der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske. „Die Beschäftigten werden in dieser Woche zeigen, dass sie die Verhandlungen nicht nur passiv beobachten, sondern sich aktiv einbringen.

    Am Mittwoch, 26. März 2014, wollen die Beschäftigten in den Nahverkehrsbetrieben ein deutliches Signal für eine rasche Tarifeinigung setzen. In Niedersachsen, Hessen, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Sachsen sind die Kolleginnen und Kollegen zu Warnstreiks aufgerufen. Bürgerinnen und Bürger müssen sich dort an diesem Tag auf erhebliche Einschränkungen einstellen. ver.di fordert für die Nahverkehrsbeschäftigten eine Zulage von 70 Euro. „Im Nahverkehr und vor allem im Fahrerbereich ist die tägliche Belastung enorm. Um hier den nötigen qualifizierten Berufsnachwuchs zu gewinnen, muss der Nahverkehr attraktiver werden“, betonte Bsirske. 

    ver.di fordert außerdem für alle Tarifbeschäftigten im öffentlichen Dienst Entgeltsteigerungen um 100 Euro und zusätzlich 3,5 Prozent, die unbefristete Übernahme der Auszubildenden und eine Erhöhung der Ausbildungsvergütungen um 100 Euro monatlich. Außerdem will ver.di mit den Arbeitgebern einen einheitlichen Urlaubsanspruch von 30 Tagen regeln und sachgrundlos befristete Arbeitsverträge künftig tarifvertraglich ausschließen.

    Auch die VKU ist betroffen vom Warnstreik. Es kommt am 26. und 27. März zu erheblichen Einschränkungen im Busverkehr.

    Streikinfos der VKU >>>

    Trotz des Warnstreiks im öffentlichen Dienst sind die GSW in ihren Kundencentern am Donnerstag (27.03.2014) für ihre Kunden erreichbar. Der Betrieb der Freizeiteinrichtungen ist teilweise gewährleistet. Die GSW ermöglichen unverändert das Schulschwimmen in den Hallenbädern.
    Die Hallenbäder in Kamen und Bergkamen sind von 06.30 Uhr bis 08.00 Uhr für die Frühschwimmer geöffnet. Nachmittags sind die Bäder geschlossen. In Bönen öffnet der Bad- und Saunabereich ab 15.00 Uhr für die Öffentlichkeit. Die Eissporthalle in Bergkamen-Weddinghofen bleibt dagegen ganztägig geschlossen. Schul- und Sportämter sind über die Bedingungen am Donnerstag informiert.

    Wer auf "Nummer sicher" gehen möchte, sollte sich überlegen, ob er den Behördengang nicht auf einen anderen Tag verschieben kann.

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