von Klaus HolzerKamen. Der 1. April war für die 3. Klasse der Ebertschule dieses Mal kein Aprilscherz. Mit ihrer Klassenlehrerin, Frau Reinartz, ging es einen ganzen Vormittag auf Stadterkundung. Nach gründlicher Vorbereitung im Unterricht ging es an die Praxis. Zuerst stand ein Besuch im Haus der Stadtgeschichte an, wo ihnen Ursula Brägelmann und Thea Holzer am Stadtmodell eine erste Einführung ins Thema gaben. Großen Anklang fand zum Abschluß des Rundgangs die Glocke, mit der die Bergleute auf Zeche Monopol Signale gaben. Jeder wollte und durfte sie einmal anschlagen, während alle anderen sich jeweils die Ohren zuhielten.
Selbst Gästeführer Klaus Holzer wollte einmal laut läuten, bevor er die Gruppe auf einen Gang durch die Stadt mitnahm. Von den Anfängen der ersten Siedlung zu allen wichtigen Stationen für die Stadtwerdung – Grafenburg, Stadtmauer und –tore, Handwerk und Handel, Markt, Rathaus und Kirche, Burgmannshof – führte der anderthalbstündige Marsch.
Müde und erschöpft wurde vom Galenhof der Rückweg zur Schule angetreten. Und alle kannten und verstanden ihre Heimatstadt Kamen ein bißchen besser.
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