Dortmund. Blut zu spenden rettet Leben, so das DRK. 69 Lebensretter produzierte der Blutspendetag von Stadt Kamen und Klinikum Westfalen am Mittwoch im Hellmig-Krankenhaus. Heidi Deppe vom DRK zeigte sich besonders begeistert darüber, dass elf Erstspender dem Aufruf folgten und dazu viele ehemalige Blutspender, die zuvor eine lange Pause eingelegt hatten.
Die Spitzen von Stadtverwaltung und Krankenhaus hatten ihre Mitarbeiter und die Öffentlichkeit zum Mitmachen aufgerufen und gingen selbst mit gutem Beispiel voran. Bürgermeister Hermann Hupe und Krankenhausleiterin Anke Ronge gehörten selbst zu den Besuchern des Aktionstages. Anke Ronge zählte zu jenen Blutspendern, die früher einmal solchen Aufrufen gefolgt waren, zuletzt aber vielleicht wegen vielfältiger persönlicher Aufgaben nicht mehr zu den regelmüßigen Gästen des DRK gehört haben.
"Für uns sind solche Rückkehrer und natürlich vor allem die hohe Zahl von Erstspendern ein kostbares Gut", so Heidi Deppe. Zwar gebe es aktuell keine Engpässe bei Blutreserven, damit dass aber vor allem bei seltenen Blutgruppen auch so bleibt sei es wichtig, immer wieder neue Blutspender zu gewinnen. Die konnten sich zunächst davon überzeugen, dass alles getan wird, jedes Risiko für die Blutspender aber auch für spätere Empfänger von Blutkonserven auszuschließen. Die Identifizierung per Ausweis, das Durcharbeiten von Fragebögen und ein Arztgespräch gehen der Blutspende voraus. Und natürlich wird das Blut auf verschiedene Parameter getestet.
Blutspendeprofis steckten es natürlich gelassen weg, zur Ader gelassen zu werden. Bei weniger erfahrenen Spendern drängten die professionellen Betreuer des DRK auf Ruhepause und auf anschließende Stärkung, die das Krankenhausteam servierte.
Anke Ronge und Bürgermeister Hermann Hupe zeigten sich hoch erfreut über den guten Zuspruch. Für das nächste Jahr soll eine Folgeveranstaltung angepeilt werden.
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