von Marie Fuhr
Kamen. Mobil ohne PKW? Das wird bei den Deutschen immer beliebter. Ein Zeichen dass wir immer mehr aufs Auto verzichten ist die Fahrrad-Sternfahrt, die dieses Jahr in den großen Deutschen Städten stattfindet. Am Sonntag (15. Juni) auch in Dortmund.
Aber was ist eigentlich eine „Sternfahrt“? Ganz einfach, aus dem ganzen Umkreis, im Falle Dortmund aus dem ganzen Ruhrgebiet, kommen Tausende Radfahrer sternförmig zu einem Ort zusammen, an dem sie eine gemeinsame Tour machen. An der Tour durch Dortmund nahmen auch 11 Kamener teil. Drei Stunden vor Tourbeginn in Dortmund starteten die elf am Kamener Rathaus unter der Leitung von ADFC- Tourleiter Dieter Brinkmann Richtung Ruhrmetropole. Nach Stationen in Kurl und Scharnhorst erreichte das Team schließlich die Dortmunder Innenstadt. Der ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad Club) hatte hier eine 14 Kilometer lange Tour durch die Stadt organisiert. Die Radler aus dem ganzen Ruhrpott, die hier zusammen gekommen waren, fuhren am Hansaplatz und den Westfalenhallen vorbei, drehten eine Runde um den Borsigplatz und fuhren schließlich nach zwei Stunden auf dem Friedensplatz ein. Drum herum hatte die Polizei im Vorfeld die Straßen abgesperrt und mit einer Eskorte für ausreichend Sicherheit gesorgt. Die Passanten staunten nicht schlecht über die vielen Radfahrer auf den ansonsten Auto-leeren Straßen.
Die Sternenfahrten finden noch in diesem Monat in Koblenz, Bingen und Rüdesheim statt und sollen die Menschen dazu bewegen mehr Fahrrad zu fahren und das Auto auch einfach mal in der Garage stehen zu lassen.
Die beiden Kamener Teilnehmer sind begeistert von der Aktion: „Alles ist super vom ADFC, den Ordnern und der Polizei organisiert. Stellenweise war es in Dortmund bei der Rundfahrt zwar etwas eng, aber eben weil so viele Teilnehmer da waren. Ansonsten war aber alles toll, das Wetter, die Stimmung und man hat nette Leute kennengelernt.“ Auf die Frage auf eine erneute Teilnahme an einer Sternfahrt kommt die klare Antwort: „Ja, auf jeden Fall!“







