von Christoph Volkmer
Kamen. Zum vierten Mal fand gestern (5. Juli 2014) das Kamener Spielefest am Bürgerhaus Methler statt. Mit der positiven Resonanz zeigten sich sowohl das Team vom Bürgerhaus, als auch die Spielnarren Kamen mehr als zufrieden.
Seit 2010 führt der Verein der Spielnarren in Zusammenarbeit mit dem Bürgerhaus das Spielefest durch. „In diesem Jahr ist uns mit der Veranstaltung der Durchbruch gelungen“, freute sich Anja Sklorz vom Bürgerhaus und fand dafür auch gleich die passende Begründung: „Dieses Mal sind schon zur Eröffnung so viele Kinder hier gewesen, wie im vergangenen Jahr insgesamt gekommen sind.“
Passend zur Weltmeisterschaft spielte König Fußball in und um das Bürgerhaus herum eine bedeutende Rolle. Während draußen Teams wie der „FC Gurke“ oder „Die gelben Teufel“ bei einem Kleinfeldturnier kickten, konnten in der Turnhalle gleich mehrere Tischfußballspiele erprobt werden. Eine bunte Auswahl an Gesellschaftsspielen und eine große Carrera-Bahn erfreuten sich ebenfalls einer hohen Nachfrage. „Viele haben uns und unser Angebot erst heute kennengelernt und sind überrascht, welche vielen verschiedene Spiele es gibt“, erklärte Dominik Mechnik, Vorsitzender der Spielnarren.
Die Vorbereitungen für den Aktionstag starteten bereits im März. Besonders die personelle Besetzung der einzelnen Stände musste dabei gut geplant sein. „Wir haben im Gegensatz zu einer Grundschule ja keine geballte Elternschaft, die uns unterstützt“, so Anja Slorz. Zehn Mitglieder der Spielnarren und acht Helfer aus den Reihen des Bürgerhauses sorgten dennoch für einen reibungslosen Ablauf und dafür, dass die jungen Besucher ausgiebig Spielen konnten. Die Idee zum Spielfest entstand vor vier Jahren. „Wir wollten auch den Kindern etwas bieten, die nicht gleich zu Beginn der Ferien in den Urlaub fahren“, sagte Mechnik. Blickte man am Samstag in die vielen glücklichen Gesichter rund um das Bürgerhaus, ist dies in diesem Jahr überaus gut gelungen.
Ab 18:00 Uhr brachte BVB-Maskottchen Emma die Stimmung im Bürgerhaus dann zum Kochen. Eine Stunde lang gab es Gelegenheit Autogramme und Fotos von und mit Emma zu bekommen.
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