von Christoph Volkmer
Kamen. Nachdem Burning Heart anlässlich ihres 25-jährigen Jubiläums im November 2013 auch eine umjubelte Akustikshow in der Stadthalle Kamen gespielt haben, ist die Nachfrage nach einer Zugabe nicht abgerissen. Die gute Nachricht ist, dass es am Nikolaustag, 6. Dezember, eine erneutes Konzert ohne Verstärker gibt. Die schlechte News ist allerdings, dass das Konzert in der Heerener Herz-Jesu-Kirche binnen weniger Stunden komplett ausverkauft war. Kamenweb.de sprach kurz vor dem Konzert mit Burning Heart-Sänger Thomas Leitmann.
1) Wie ist es zur Idee für das Benefiz-Konzert gekommen, mit dem die Band die katholische Kita Herz-Jesu unterstützen wird?
Leitmann: Man muss nur ein Kind in der Kita haben und auf die Frage, ob wir nicht einmal dort spielen können, mit Ja beantworten... So, oder so ähnlich ist es meinem Frontkollegen und Sänger Denis Große wohl ergangen. Zudem schwärmt aber die gesamte Band noch immer von unserem Akustikkonzert auf der Jubiläumsveranstaltung im letzten Jahr. Und da wir einfach Bock hatten, auch dieses Jahr unplugged zu spielen, haben wir diesen Termin gemeinsam geplant.
2) Gibt es eine spezielle Anschaffung in der Kita, die mit den Einnahmen aus dem Konzert finanziert werden soll?
Leitmann: Das Geld soll in die Außenanlagen des Kindergartens investiert werden. Hier werden dringend neue Sachen, wie Spielgeräte benötigt.
3) Welche akustischen Gegebenheiten erwarten die Band und die Zuhörer? Es ist ja nicht üblich, dass Burning Heart in einer Kirche auftreten.
Leitmann: Die Instrumentierung wird nicht anders sein, als bei unseren anderen Akustikkonzerten. Schon deshalb können wir auf unseren Techniker Bernd Rasche nicht verzichten. Auf ihn kommt eine große Herausforderung zu. Ich denke, wir werden erstmalig weniger Hall brauchen (lacht). Nein, üblich in einer Kirche zu spielen ist es für uns wirklich nicht. Aber wir haben schon vor ein paar Jahren Erfahrung mit einem Konzert in einer Kirche gehabt und freuen uns auf eine besondere Atmosphäre.
4) In wie weit wird sich das neue Programm von dem des akustischen Jubiläumskonzerts unterscheiden?
Leitmann: Nun, immerhin ist ein ganzes Jahr vergangen. Daher gibt es ganz aktuelle Songs aus den Charts und neue Titel, die wir akustisch aufbereitet haben, an diesem Abend zu hören. Aber ein großer Teil der schon gespielten und beliebten Songs sind natürlich verblieben.
5) Welchen Trost habt Ihr für die Fans, die keine Tickets für das Konzert bekommen haben?
Leitmann: Uns hat der schnelle Ausverkauf der Tickets schon ein wenig überrascht. Aber es zeigt uns, neben dem Engagement der Besucher, mit Ihrer Spende was Gutes zu tun, dass das Publikum neben den vielen Stadtfestpartys genau diese Art von Auftritten sehen und hören will. Daher haben wir für das kommende Jahr schon was in Planung und werden unseren Fans bestimmt mehr als nur einen Tag anbieten können.





