von Marie Fuhr
Kamen. In der vergangenen Woche erschütterten die Terroranschläge von Paris die Welt. International wurde die Tat als Angriff auf die Meinungs-, Religions- und Pressefreiheit verurteilt. Weltweit nehmen die Menschen teil am Schicksal der Angehörigen und zeigen ihre Solidarität mit Demonstrationen, Trauermärschen oder Mahnwachen. Auch in Kamen versammelten sich am Montag (12. Januar) einige Menschen, um unter dem Motto „Nous sommes Charlie“ (Wir sind Charlie) ein Zeichen der Solidarität zu setzten.
Im Vorfeld hatte die SPD Kamen zu der Mahnwache aufgerufen. Wichtig war es vor allem zu zeigen, dass man „frei ohne Angst“ sei. Nach dem Anschlag auf die Journalisten und Zeichner des französischen Satire-Magazins “Charlie Hebdo”, hatte man im Vorfeld im Bezug auf die Angehörigen der Opfer erklärt: „Wir trauern mit ihnen, wir teilen ihre Wut.“
Um 17:30 Uhr hatten sich schließlich etwa 150 Menschen auf dem Markt zusammengefunden, die mit Kerzen und Plakaten an die Werte erinnerten, die es nun zu schützten gilt, allen voran die Freiheit. Unter den Anwesenden waren unter anderem auch Landrat Michael Makiolla und der Kamener Bürgermeister Hermann Hupe, der sich an die Teilnehmer wandte und sich für ein Ende der Gewalt und für Weltoffenheit aussprach. Die Anwesenden gedachten anschließend schweigend in einem großen Kreis der Opfer.
Dieses Zeichen von verschiedenen Geschlechtern und Religionen soll laut Veranstalter zeigen, dass das Leben in einer freien und offenen Gesellschaft in diesen Tagen wichtiger ist denn je.





