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    Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung im Kreisgebiet deutlich gestiegen

    Kreis Unna. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Kreis Unna ist im Juni 2014 im Vergleich zum Vorjahr um 3,4 Prozent auf 116.287 gestiegen. Das sind 3.778 Beschäftigte mehr. Im Vergleich mit der Entwicklung im Bund und Land bewegt sich der Anstieg im Kreisgebiet auf einem hohen Niveau. In Nordrhein-Westfalen lag der Zuwachs bei 1,5 Prozent, in Deutschland bei 1,9 Prozent.
    Männer und Frauen legten prozentual gerechnet in gleichem Maße zu. Die Zahl der Frauen stieg um 3,3 Prozent (1.633) auf 51.656, die der Männer um 3,4 Prozent (2.145) auf 64.631. Der Frauenanteil liegt bei 44,4 Prozent.
    Der demografische Wandel schreitet fort. Knapp ein Drittel der Beschäftigten sind über 50 Jahre alt. Diese Gruppe nimmt rapide zu, allein im vergangenen Jahr um 6,9 Prozent (2.256) auf 35.160. Es wachsen nicht genügend Arbeitskräfte nach, wie der Blick auf die Entwicklung der unter 25-Jährigen zeigt. Hier erhöhte sich die Zahl zwar um 4,5 Prozent auf 13.138, der Zuwachs liegt in absoluten Zahlen ausgedrückt lediglich bei 560. Damit haben die Jüngeren nur einen Anteil von 11,3 Prozent an der Gesamtbeschäftigung.
    Die oft diskutierte Verlagerung der Beschäftigung hin zur Teilzeit hat sich in den vergange-nen zwölf Monaten im Kreis Unna nicht gezeigt, Vollzeit- und Teilzeitstellen nahmen beide zu. Knapp drei Viertel der Beschäftigten sind ganztags tätig, die Zahl ist um 3 Prozent (2.508) auf 86.722 gestiegen. Die Zahl der Teilzeitkräfte erhöhte sich um 4,6 Prozent (1.273) auf 28.731.
    Das Verarbeitende Gewerbe beschäftigt mit 24.684 Personen die meisten Arbeitnehmer. Die Zuwachsrate seit Juni 2013 liegt bei 0,9 Prozent (216), der Anteil an der Gesamtbe-schäftigung beträgt 21,2 Prozent.
    17,9 Prozent der Beschäftigten arbeiten im Handel. Dies sind 20.872 Arbeitnehmer, 4 Pro-zent bzw. 800 mehr als im Jahr zuvor.
    Auf dem dritten Rang befindet sich der Bereich Verkehr und Lagerei mit 9,7 Prozent der Beschäftigten. Hier tätig sind 11.267 Menschen, 3,7 Prozent bzw. 405 Beschäftigte mehr.
    Fast identische Beschäftigungsanteile haben das Gesundheitswesen (7,6 Prozent) und der Bereich Heime und Sozialwesen (7,4 Prozent). Beide Bereiche befinden sich im Aufwind. Das Gesundheitswesen legte um 3,2 Prozent (271) auf 8.848 Beschäftigte zu. Deutlich stärker war der Zuwachs im Bereich Heime und Sozialwesen. Hier kletterte die Beschäftig-tenzahl um 8,2 Prozent bzw. 658 auf 8.662.

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