Das Bürgerbüro der Stadt Kamen informiert

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Logo KamenKamen. Das Bürgerbüro bittet zu beachten, dass vorläufige Personalausweise- und Reisepässe sowie Kinderreisepässe bis zum 22.12.2017 im Bürgerbüro ausgestellt werden können. Nach Mitteilung der Bundesdruckerei in Berlin müssen endgültige Reisepässe bis zum 15.12.2017 im Bürgerbüro bestellt werden, damit sie am 22.12.2017 ausgehändigt werden können.
Das Bürgerbüro bleibt vom 27. – 29.12.2017 geschlossen.

 

Arbeitsmarkt im Kreis Unna: Belebung setzt sich fort

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© Bundesagentur für ArbeitKreis Unna. Im Kreis Unna reduzierte sich die Zahl der gemeldeten Arbeitslosen aktuell um 227 Personen (-1,5 Prozent) auf 15.378. Im Vergleich zu November 2016 ging die Arbeitslosigkeit um 1.028 Personen (-6,3 Prozent) zurück. Die aktuelle Arbeitslosenquote ist 7,4 Prozent (Vorjahr 7,8).

„Der Herbstaufschwung hat den Arbeitsmarkt im Kreis Unna auch im November noch geprägt, obwohl die Dynamik etwas nachgelassen hat. Die Arbeitslosigkeit ist weiter spürbar gesunken, und das in beiden Rechtskreisen“, freut sich Agenturchef Thomas Helm über die aktuelle Entwicklung. „Der heimische Arbeitsmarkt ist sehr stabil, was unter anderem die für die Jahreszeit ungewöhnlich hohe Kräftenachfrage belegt. Damit werden allerdings auch bestimmte Probleme größer. Wir haben seit Monaten über 3500 gemeldete Stellen im Bestand und damit ein Drittel mehr als im Vorjahr. Dies ist auf der einen Seite gut für die Vermittlungsmöglichkeiten, auf der anderen Seite aber auch ein Beleg dafür, dass sich für manche Arbeitsplätze ohne weitere Maßnahmen keine qualifizierten Bewerber finden lassen. Unternehmen, die keine passenden Fachkräfte auf dem Markt finden, sollten überlegen, ob diese sich nicht aus dem eigenen Helferpotential im Betrieb qualifizieren lassen. Die Arbeitsagentur hält umfangreiche Fördermittel bereit, um aus Hilfskräften, die schon in Beschäftigung sind, per Weiterbildung qualifizierte Fachkräften zu machen. Dies ermöglichen wir auch allen interessierten und geeigneten Arbeitslosen. Am besten direkt in den Betrieben.“

Entwicklung in einzelnen Personenkreisen
Im Kreis Unna leben derzeit 1.094 Arbeitslose, die das 25. Lebensjahr noch nicht erreicht haben. Die Anzahl der jungen Arbeitslosen sank um 115 (-9,5 Prozent). Im Vorjahresvergleich ist die Zahl nur um einen Jugendlichen (-0,1 Prozent) gesunken. Rund ein Fünftel aller Arbeitslosen hat das 55. Lebensjahr überschritten. Im November wurden 3.225 ältere Arbeitslose in den Arbeitsagenturen und dem Jobcenter im Kreis Unna gemeldet. Dies entspricht einem Anstieg um neun Personen (+0,3 Prozent) gegenüber dem Vormonat. Vor zwölf Monaten gab es 136 ältere Arbeitslose mehr. Der Rückgang beträgt insoweit 4,0 Prozent. Aus der Statistik geht hervor, dass 3.668 Arbeitslose keinen deutschen Pass haben. Das sind 17 Arbeitslose (-0,5 Prozent) weniger als im Vormonat. Im November 2016 waren 170 ausländische Arbeitslose mehr gemeldet. Der Rückgang beträgt insoweit 4,4 Prozent. Neben dieser statistischen Auswertung weist eine weitere Erhebung Daten über Personen im Kontext von Fluchtmigration aus. Im Berichtsmonat lag der Bestand bei 849 geflüchteten arbeitslosen Menschen. Die Langzeitarbeitslosigkeit sank im Berichtsmonat erneut. Die Zahl reduzierte sich um 35 Personen (-0,5 Prozent) auf 6.453. Im Vorjahresvergleich sind das 719 Personen (-10,0 Prozent) weniger. Im Berichtsmonat stieg die Anzahl der Arbeitslosen mit Behinderung um 31 (+2,2 Prozent) auf 1.455. Im Vergleich zum Vorjahr sank der Bestand um 45 Personen (-3,0 Prozent).

Geflüchtete Menschen am ArbeitsmarktIm Vergleich zum Vormonat sank im November die Zahl der arbeitslosen geflüchteten Menschen im Kreis Unna um fünf Personen auf 849. Damit hatten im Berichtsmonat 5,5 Prozent aller Arbeitslosen im Kreis Unna einen Fluchthintergrund. Als arbeitsuchend waren 2.534 geflüchtete Menschen gemeldet. Viele von ihnen belegen derzeit ein Programm zur beruflichen Eingliederung.
Die größte Gruppe unter den arbeitslosen Geflüchteten bildeten 430 Menschen mit syrischer Staatsangehörigkeit, gefolgt von 103 aus dem Balkan, 80 aus dem Irak und 42 Afghaninnen und
Der Arbeitsmarkt in Hamm und dem Kreis Unna im November 2017 Afghanen. Insgesamt 64,0 Prozent waren Männer. Die geflüchteten Menschen sind im Durchschnitt vergleichsweise jung: 121 (14,3 Prozent) zwischen 15 und 25 Jahre, 298 (35,1 Prozent) zwischen 25 und 35 Jahre und 235 (27,7 Prozent) zwischen 35 und 45 Jahre.

Entwicklung in den zehn Kommunen des Kreises
Die Arbeitslosigkeit ging in den meisten Kommunen des Kreises Unna zurück. Ausnahmen bildeten Bönen (+0,2 Prozent bzw. eine Person auf 661), Selm (+0,4 Prozent bzw. drei auf 842) und Schwerte (+0,4 Prozent bzw. fünf auf 1.345). Rückgänge hatten Werne (-4,5 Prozent bzw. 68 auf 877), Holzwickede (-2,6 Prozent bzw. 13 auf 483), Unna (-2,2 Prozent bzw. 42 Personen auf 1.899), Kamen (-2,2 Prozent bzw. 40 auf 1.759), Fröndenberg (-1,8 Prozent bzw. zehn auf 535), Lünen (-1,5 Prozent bzw. 68 auf 4.567) und Bergkamen (-0,9 Prozent bzw. 22 auf 2.410).
Arbeitskräftenachfrage

Arbeitsmarkt im Kreis Unna: Die Herbstbelebung geht weiter

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© Bundesagentur für ArbeitKreis Unna.Im Kreis Unna reduzierte sich der Bestand an gemeldeten Arbeitslosen um 504 Personen (-3,1 Prozent) auf 15.605. Im Vergleich zu Oktober 2016 ging die Arbeitslosigkeit um 1.252 Personen (-7,4 Prozent) zurück. Die Arbeitslosenquote beträgt im Berichtsmonat 7,5 Prozent.

„Die letzten beiden Monate kennzeichnete ein deutlicher Herbstaufschwung, der sehr viel mehr arbeitslose Menschen im Kreis Unna erreicht hat als in den Vorjahren, egal ob jung oder alt, deutsch oder mit Migrationshintergrund, kurz- oder langzeitarbeitslos“, freut sich Agenturchef Thomas Helm über die aktuelle Entwicklung auf dem regionalen Arbeitsmarkt. Doch Helm beleuchtet auch die Kehrseite der Medaille. Mit der guten Lage sind auch Herausforderungen für die Unternehmen im Kreis Unna verbunden: „Viele Stellen können mangels qualifizierter Bewerber nicht oder erst zu spät besetzt werden. Daraus ergeben sich möglicherweise geschäftliche Einbußen, die die Entwicklung des jeweiligen Betriebes behindern. Die Agentur für Arbeit Hamm finanziert daher verstärkt die Weiterbildung von Beschäftigten in den Betrieben, um aus Helfern Fachkräfte zu machen oder die Kenntnisse der Mitarbeitenden an die zukunftsorientierten Entwicklungen anzupassen.“

Entwicklung in einzelnen Personenkreisen
Im Kreis Unna leben derzeit 1.209 Arbeitslose, die das 25. Lebensjahr noch nicht erreicht haben. Die Anzahl der jungen Arbeitslosen sank um 138 (-10,2 Prozent). Im Vorjahresvergleich ist der Bestand um 10 Jugendliche (-0,8 Prozent) gesunken. Rund ein Fünftel aller Arbeitslosen hat das 55. Lebensjahr überschritten. Im Oktober wurden 3.216 ältere Arbeitslose in den Arbeitsagenturen und dem Jobcenter im Kreis Unna gemeldet. Dies entspricht einem Rückgang um 45 Personen (-1,4 Prozent) gegenüber dem Vormonat. Vor zwölf Monaten gab es 247 ältere Arbeitslose (+7,1 Prozent) mehr. Aus der Statistik geht hervor, dass 3.685 Arbeitslose keinen deutschen Pass haben. Das sind 186 Arbeitslose (-4,8 Prozent) weniger als im Vormonat. Im Oktober 2016 waren 224 ausländische Arbeitslose (+5,7 Prozent) mehr gemeldet. Neben dieser statistischen Auswertung weist eine weitere Erhebung Daten über Personen im Kontext von Fluchtmigration aus. Im Berichtsmonat liegt der Bestand bei 854 geflüchteten arbeitslosen Menschen. Die Langzeitarbeitslosigkeit sank im Berichtsmonat erneut deutlich. Die Zahl hat sich um 162 Personen (-2,4 Prozent) auf 6.488 reduziert. Im Vorjahresvergleich sind das 884 Personen (-12,0 Prozent) weniger. Im Berichtsmonat sank die Anzahl der Arbeitslosen mit Behinderung um 17 (-1,2 Prozent) auf 1.424. Im Vergleich zum Vorjahr sank der Bestand um 137 Personen (-8,8 Prozent).

Geflüchtete Menschen am Arbeitsmarkt
Im Vergleich zum Vormonat sank im Oktober die Zahl der arbeitslosen geflüchteten Menschen im Kreis Unna um 151 Personen auf 854. Damit hatten im Berichtsmonat 5,5 Prozent aller Arbeitslosen im Kreis Unna einen Fluchthintergrund. Als arbeitsuchend waren 2.550 geflüchtete Menschen gemeldet. Viele von ihnen belegen derzeit ein Programm zur beruflichen Eingliederung.

Die größte Gruppe unter den arbeitslosen Geflüchteten bildeten 443 Menschen mit syrischer Staatsangehörigkeit, gefolgt von 89 aus dem Irak, 86 aus dem Balkan und 47 Afghaninnen und Afghanen. Insgesamt 61,9 Prozent waren Männer. Die geflüchteten Menschen sind im Durchschnitt vergleichsweise jung: 145 (17,0 Prozent) zwischen 15 und 25 Jahre, 293 (34,3 Prozent) zwischen 25 und 35 Jahre und 230 (26,9 Prozent) zwischen 35 und 45 Jahre.

Entwicklung in den zehn Kommunen des Kreises
Die Arbeitslosigkeit ging in allen Kommunen des Kreises Unna zurück. Den prozentual stärksten Rückgang verzeichnete Werne (-6,9 Prozent bzw. 68 auf 918). Danach folgen Fröndenberg (-6,8 Prozent bzw. 40 auf 545), Schwerte (-5,1 Prozent bzw. 72 auf 1.340), Holzwickede (-4,4 Prozent bzw. 23 auf 496), Bergkamen (-4,3 Prozent bzw. 108 auf 2.432), Kamen (-2,7 Prozent bzw. 50 auf 1.799), Lünen (-2,0 Prozent bzw. 94 auf 4.635), Unna (-1,8 Prozent bzw. 36 Personen auf 1.941), Selm (-1,1 Prozent bzw. neun auf 839) und Bönen (-0,6 Prozent bzw. vier Personen auf 660).

Betriebsferien: Kreisverwaltung Unna am 30. Oktober geschlossen

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Kreis Unna. Die Kreisverwaltung Unna weist darauf hin, dass alle Dienststellen einschließlich der Nebenstellen ab 30. Oktober bis einschließlich 1. November geschlossen sind. Ab Donnerstag, 2. November sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wieder wie gewohnt erreichbar.

Von der Schließung ausgenommen sind die Rettungsleitstelle, der Kreisbauhof und die Kreispolizeibehörde. Notdienst-Erreichbarkeiten von Dienststellen des Kreises sind - wie auch an normalen Wochenenden oder Feiertagen - über die Kreisleitstelle oder die Polizeidienststellen sichergestellt. PK | PKU

Pflegebedarfsplan 2017 beschlossen

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Heimplatzquote abgesenkt

Kreis Unna. „Ambulant vor stationär“. An diesem Grundsatz richtet der Kreis erfolgreich seine Gesundheits- und Sozialpolitik aus. Das bestätigt der vom Kreistag für 2017 fortgeschriebene Pflegebedarfsplan.

Alte und hilfebedürftige Menschen können im Kreis so lange wie möglich selbstständig in ihrer vertrauten Umgebung bleiben. Dabei hilft neben flächendeckend aktiven ambulanten Pflegediensten ein etabliertes „fachliches Frühwarnsystem“ mit Elementen wie Pflege- und Wohnberatung, Psychosoziale Beratung (PSB), Heimaufsicht, der Koordinierungsstelle Seniorenarbeit oder auch den örtlichen Seniorenbeauftragten.

Quote für stationäre Pflegeheimplätze sinkt
Dies in Kombination mit recht regen Bauaktivitäten im Bereich der stationären Pflege in den letzten Jahren und einer durchschnittlichen Auslastungsquote in den bestehenden Pflegeeinrichtungen von 95 Prozent bedeutet im Ergebnis, dass ein Bedarf an neuen stationären Pflegeplätzen ausdrücklich verneint wird. Mehr noch: Die Quote der für über 80-Jährige bereitzustellenden Pflegeheimplätze wird in der Fortschreibung des Pflegebedarfsplanes 2017 von 16,5 auf 16 Prozent gesenkt.

Wie entspannt die Situation bei der stationären Pflege ist, veranschaulichen einige Zahlen. Kreisweit gibt es derzeit 4.134 Pflegeplätze, geplant oder im Bau sind bereits 385 Plätze. Das sind gut 20 mehr als kreisweit rechnerisch im Jahre 2020 benötigt werden. Außerdem: Mit den aktuellen Verbesserungen in der Pflegeversicherung geht der Trend ohnehin weiter zu ambulanten und teilstationären Angeboten.

Tagespflegeplätze könnten mehr werden
Grundsätzlichen Bedarf sehen die Fachleute beim Kreis daher für weitere Tagespflegeplätze im Sinne des Prinzips „ambulant vor stationär“ und zur Entlastung pflegender Angehöriger. Sie empfehlen eine ausgewogene quartiers- und sozialraumbezogene Verteilung. Eine strenge Quotierung wird nicht gesehen – da sie Anbieter eher beschränken als beflügeln könnte.

Richtig Sorgen bereitet der Sozialplanung beim Kreis das Fehlen von Einrichtungen, die ausschließlich Kurzzeitpflegeplätze anbieten. Sie sind zu Spitzenzeiten wie etwa Ferienwochen ausgebucht, machen übers Jahr gesehen angesichts durchlaufender Kosten (Gebäudeunterhaltung, Personalkosten) aber ein Minus.

Erneuter Appell an Bundesregierung
Der Kreis hatte sich deshalb bereits in der letzten Legislaturperiode über die heimischen Bundestagsabgeordneten an die Bundesregierung gewandt. Erbeten wurde eine bessere finanzielle Absicherung des Angebotes an sogenannten solitären Kurzzeitpflegeplätzen über die Pflegekassen. Konkrete Ergebnisse gibt es bisher nicht. Deshalb soll der Landrat jetzt erneut den Kontakt suchen.

Der Pflegebedarfsplan spricht auch eine deutliche Empfehlung aus: Der Bestand an Service-Wohnungen für Ältere in Service-Wohnanlagen sollte sich bis 2020 nahezu verdoppeln. PK | PKU

Bei Streit im Pflegebereich - Kreisverwaltung setzt auf Ombudsleute

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Kreis Unna. Viele kennen ihn - den Streit um vermeintlich oder tatsächlich zugesagte oder eingekaufte Leistungen. Damit nicht alles vor Gericht landet, gibt es Schiedsleute. Der Kreis setzt nun auch im Bereich der Pflege auf ein solches Modell.

Den Weg dafür machte der Kreistag am Dienstag frei. Wegen der räumlichen Ausdehnung und der Vielzahl von Wohn- und Betreuungseinrichtungen wird der Kreis in zwei Bezirke unterteilt. Die beiden demnächst gesuchten Ombudspersonen sollen Mittler und Schlichter zwischen Anbietern von Pflegedienstleistungen, den Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen sein.

Talent für unbürokratische Lösungen
Das Vermittlungsangebot ist niederschwellig, die Funktion ehrenamtlich, die Probleme manches Mal knifflig. Gesucht werden deshalb Menschen mit Fingerspitzengefühl, Sachverstand, neutralem Blick auf die vorgetragenen Probleme, Sorgen und Nöte und einem Talent für auch unbürokratische Lösungen.

Qualitätssicherung in der Pflege
Das Wohn- und Teilhabegesetz ermöglicht seit 2014 die Benennung von Ombudspersonen als Baustein zur Qualitätssicherung in der Pflege. Die StädteRegion Aachen und auch der Kreis Düren haben bereits gute Erfahrungen gemacht und das ehrenamtliche Wogenglätten zur Nachahmung empfohlen. Im Kreis selbst sprachen sich im Vorfeld der Kreistagsentscheidung die Kreisseniorenkonferenz und die Konferenz Pflege und Alter für die Schaffung einer Ombudsstelle aus. PK | PKU

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