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Die Naturfreunde waren am Fronleichnamstag mit dem Fahrrad und zu Fuß in der Region unterwegs.
Kamen. Die Naturfreunde Kamen unternahmen am Fronleichnamstag zwei Touren. Eine Radtour und eine Wandertour. Trotz des wechselhaften Wetters konnten sich einige Personen entschließen teilzunehmen. Die Radtour führte über Kamen, Lünen und Bergkamen zur Schützenheide, die Strecke betrug etwa 40 km. Die Streckenführung war besonders schön ausgewählt, insbesondere der Seepark Lünen hat zu einer kurzen Rast eingeladen. Hier besichtigten die Radfahrer die Bronzestatuen aus kommunistischer Vorzeit, die etwas versteckt im Seepark positioniert sind. Ursprünglich sollten diese Statuen eingeschmolzen werden. Zur Landesgartenschau 1996 hat man sich jedoch dazu entschlossen, sie im Lüner Seepark auszustellen. Im Volksmund wird der Ausstellungsbereich "Sowjet-Friedhof" genannt. Die Statuen stellen unter anderem Lenin, Dimitroff, Jessenin, Woroschilow und andere dar. Entgegen landläufiger Meinung wurden die Statuen nicht aus der ehemaligen DDR beschafft, sie stammen aus der damaligen Sowjetunion.
Die Wanderer unternahmen eine Tour im bergkamener Bereich in der Nähe der Schützenheide. Anschließend trafen sich beide Gruppen im Restaurant Schützenheide zu einem gemütlichen Beisammensein. Alle Teilnehmer waren froh, dass es nicht geregnet hat. Es war ein rundum gelungener Tag mit "sportlicher Betätigung".
Informationen zu den Naturfreunden Kamen erhalten sie auf der Internetseite www.naturfreunde-kamen.de
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Das Kaiserpaar Joachim und Brigitte Schultebraucks - Foto: Mark LeuschnerKamen. Vom 24. bis 26. Juli 2026 lädt der traditionsreiche Schützenverein Kamen von 1820 e.V. zum großen Schützenfest ein. Unter dem Motto „Bei uns trifft Tradition auf Party!“ erwartet die Besucher ein abwechslungsreiches Wochenende mit festlichen Traditionen, musikalischen Höhepunkten, Unterhaltung und einem guten Zweck.
Freitag: Summernight und Großer Zapfenstreich
Den Auftakt bildet am Freitag, 24. Juli, ab 18 Uhr die „Summernight“ auf dem Festplatz. Im Anschluss sorgt der traditionelle Große Zapfenstreich für einen feierlichen Höhepunkt. Musikalisch begleitet wird der Abend von der Musikkapelle Heiden sowie dem Spielmannszug Herne-Süd.
Samstag: Vogelschießen und große Heideparty
Der Samstag beginnt um 13 Uhr mit einem Feldgottesdienst. Anschließend folgt um 14 Uhr das traditionelle Vogelschießen, bevor um 15 Uhr die Gastvereine offiziell begrüßt werden.
Am Abend verwandelt sich der Festplatz ab 19 Uhr bei der Heideparty in eine große Feierzone. Höhepunkt des Abends ist die Proklamation des neuen Majestätenpaares. Für beste Stimmung sorgen Gastauftritte von Buddy Ogün sowie der Jens Double Show, die mit ihrer Unterhaltung das Publikum begeistern werden.
Der Eintritt erfolgt gegen eine freiwillige Spende. Besonders erfreulich: 100 Prozent der Einnahmen werden an das Kinderhospiz Unna gespendet.
Sonntag: Parade und Jedermann-Vogelschießen
Am Sonntag, 26. Juli, stehen die Gemeinschaft und der Schützensport noch einmal im Mittelpunkt. Ab 14 Uhr werden die Gastvereine empfangen, bevor eine Parade auf dem Festplatz stattfindet. Um 14:30 Uhr beginnt das beliebte Jedermann-Vogelschießen, bei dem Besucher selbst ihr Können unter Beweis stellen und attraktive Preise gewinnen können.
Mit einer gelungenen Mischung aus Tradition, Geselligkeit, Musik und sozialem Engagement verspricht das Schützenfest 2026 ein besonderes Erlebnis für die ganze Familie zu werden.
Rückblick
Mit dem Schützenfest 2024 schrieb der Schützenverein Kamen Vereinsgeschichte: Oberst Joachim Schultebraucks holte den Vogel „Zappi“ mit dem 642. Schuss von der Stange und wurde damit zum ersten Schützenkaiser in der über 200-jährigen Geschichte des Vereins. Gemeinsam mit seiner Frau Brigitte regierte er als Kaiserpaar das vergangene Schützenjahr. Auch das Kronprinzenpaar Chris und Melanie Andrasch sowie das Kinder- und Jugendkönigspaar sorgten für ein erfolgreiches und unvergessliches Festwochenende.
Archiv: Joachim Schultebraucks ist der erste Schützenkaiser in der Vereinsgeschichte
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Krankenbetten gehören zu den dringend benötigten Hilfsgütern für medizinische Einrichtungen in der Ukraine.Kamen. Der Arbeitskreis Humanitäre Hilfe der AWO im Kreis Unna hat einen Spendenaufruf zur Unterstützung medizinischer Einrichtungen in der Ukraine gestartet. Hintergrund ist die weiterhin angespannte Versorgungslage in vielen Regionen des Landes. Insbesondere ältere Menschen, chronisch Kranke und Verwundete sind auf medizinische Hilfe angewiesen, während es vielerorts an notwendiger Ausstattung fehlt.
Um die Versorgung von Patientinnen und Patienten zu verbessern, sammelt die AWO Sachspenden, die über Hilfstransporte direkt in die betroffenen Gebiete gebracht werden. Besonders benötigt werden derzeit Krankenbetten und Matratzen in sauberem und funktionsfähigem Zustand, Rollstühle sowie Rollatoren.
Neben Sachspenden sind auch Geldspenden willkommen. Die Mittel werden nach Angaben des Arbeitskreises für Transport- und Logistikkosten eingesetzt, um die Hilfsgüter sicher in die Ukraine zu bringen.
Benötigte Sachspenden:
- Krankenbetten und Matratzen (sauber und funktionstüchtig)
- Rollstühle aller Art
- Rollatoren
Spendenkonto:
DE46 4435 0060 0000 0363 35Informationen zur Sachspenden-Annahme:
Telefon: 01525 2691060 oder 01766 6858862
Der Arbeitskreis Humanitäre Hilfe bedankt sich bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern für ihre Solidarität und ihre Bereitschaft, die Menschen in der Ukraine zu unterstützen.
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Methler. Der RV Wanderlust Methler 1900 e.V. veranstaltet am Fronleichnamstag seine traditionelle Pättkesfahrt und lädt alle Fahrradfreunde zur Teilnahme ein.
Gestartet wird am Donnerstag, 4. Juni, um 10 Uhr vor dem Vereinsheim an der Otto-Prein-Straße 29. Die rund 45 Kilometer lange Tour wurde von „Pfadfinder“ Holger Locke ausgearbeitet und führt auf abwechslungsreichen Wegen durch reizvolle Landschaften der Region.
Zur Mittagsrast ist eine Pause eingeplant, bei der sich die Teilnehmer mit kühlen Getränken stärken können, bevor die Fahrt fortgesetzt wird.
Gegen 15.30 Uhr endet die Tour an der Schützengerätehalle „Bunte Kuh“ in Methler. Dort erwartet die Radler ein gemütlicher Ausklang mit Kuchenbuffet, Bratwürstchen und kühlen Getränken. Auch Gäste, die nicht an der Fahrradtour teilnehmen, sind herzlich eingeladen, zur Schlussrast dazuzukommen und gemeinsam den Tag ausklingen zu lassen.
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Kamen. Ein lautes Pfeifen der Tragflächen, gefolgt von Loopings, Rollen und Turns am Himmel: Fünf Tage lang war das Segelfluggelände Kamen-Heeren der Mittelpunkt der deutschen Segelkunstflug-Szene. Die Luftsportfreunde 2000 Kamen/Dortmund e.V. (LSF) richteten dort erfolgreich die 2. Kamener Kunstflugtage aus.
Kein Event für Zuschauer, sondern harte Arbeit
14 Pilotinnen und Piloten aus ganz Deutschland reisten an. „Es ging hier nicht um eine Show, sondern um ein intensives Trainingslager“, erklären die beiden Organisatoren Kerstin Ashoff und Daniel Welling. Auf dem Programm standen das exakte Fliegen schwieriger Figuren, Typeneinweisungen und die gezielte Vorbereitung auf anstehende Meisterschaften wie den Salzmann-Cup und die Landesmeisterschaft Segelkunstflug in Hünsborn.
Ein Hauch von Luftfahrtgeschichte
Auf dem Flugplatz zeigte sich eine enorme Typenvielfalt – vom modernen Hochleistungs-Doppelsitzer MDM-1 „Leki-Fox“ bis hin zu kunstflugtauglichen Reisemotorseglern. Das emotionale Herzstück der Woche war jedoch die vereinseigene, rot-weiße „Lo100“ – ein historisches Kunstflugzeug aus Holz.
Dieses Flugzeug lockte sogar die Segelkunstflug-Legenden Dieter „Wako“ Wasserkordt und Hubert Jänsch vom ehemaligen "Segelkunstflug Team Zwergreiher“ nach Kamen. Sie übergaben den Organisatoren ein signiertes Erinnerungsbuch über die bewegte Geschichte ua mit genau dieser Maschine. Mehrere Piloten, darunter der erfahrene Fluglehrer Björn Simmes und sein Sohn Philip, durften die historische „Lo100“ fliegen – ein echtes Generationen-Highlight.
Sicherheitstraining bei Regen, Loopingrutsche als Ersatz
Das Wetter forderte die Luftsportfreunde heraus. Weil am Montag und Mittwoch Regen und tiefe Wolken das Fliegen unmöglich machten, wurde am Boden gearbeitet. Die Piloten nutzten die Zeit für ein intensives Sicherheitstraining, bei dem Notausstiege und das Verhalten in Extremsituationen geübt wurden. Für den nötigen Adrenalinkick am Boden sorgte ein Teamausflug in das Freizeitbad AquaMagis nach Plettenberg – inklusive Loopingrutsche. „Im Flugzeug machen Loopings aber definitiv mehr Spaß“, scherzten die Teilnehmer danach.
Perfekte Kulisse in Kamen
Dank bestem Flugwetter am Donnerstag und Freitag sowie zwei leistungsstarken Schleppflugzeugen wurde die verpasste Zeit schnell aufgeholt. Ein großer Vorteil war dabei die unkomplizierte Absprache mit den Fluglotsen des Flughafens Dortmund und der Flugsicherung in Langen. Dies garantierte einen sicheren und ungestörten Trainingsbetrieb.
Am Ende ziehen die Organisatoren ein rundum positives Fazit. Neben den sportlichen Erfolgen – ein Teilnehmer erwarb erfolgreich seine Kunstflugberechtigung – überzeugte vor allem die Kameradschaft am Boden. Eine Fortsetzung der Kunstflugtage in Kamen ist bereits fest eingeplant.
Fliegen lernen in Kamen
Die Luftsportfreunde 2000 Kamen/Dortmund e.V. bilden an ihrem Flugplatz an der Derner Straße flugbegeisterte Menschen jeden Alters in den Sparten Modellflug, Segelflug, Motor- und UL-Flug aus. Wer möchte, kann hier das Fliegen von Grund auf lernen. Segelfliegen dürfen Personen bereits ab 13 Jahren. Nach abgeschlossener Segelflugausbildung und etwas Erfahrung kann später darauf aufbauend sogar die Segelkunstflugberechtigung angestrebt werden. Interessierte können an Wochenenden und Feiertagen einfach am Flugplatz vorbeischauen, sich unverbindlich informieren oder bei einem Gastflug die Region von oben erleben. Alle Infos gibt es online unter lsf-kamen.de.
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Die Reisegruppe des Stadtseniorenring e.V. besuchte während ihrer Polenreise zahlreiche historische Städte und Sehenswürdigkeiten.
Kamen. Die diesjährige Gruppenreise des Stadtseniorenring e.V. führte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach Großpolen und Pommern. Die Reise begann in Kamen und führte zunächst ohne größere Verkehrsbehinderungen in die rund 710 Kilometer entfernte Stadt Posen (Poznań) an der Warthe.
Die Hauptstadt Großpolens präsentierte sich als moderne Metropole mit historischem Stadtkern. Besonders der Alte Markt mit seinen restaurierten Renaissance-Bürgerhäusern sowie das Rathaus mit den berühmten Ziegenböcken, die sich täglich um 12 Uhr auf dem Turm begegnen, beeindruckten die Reisegruppe. Ebenfalls besichtigt wurde die Dominsel Ostrów Tumski, die als einer der Ursprungsorte des polnischen Christentums gilt. Darüber hinaus konnten mehrere bedeutende Kirchen der Stadt besucht werden.
Posen gilt heute als internationale Universitäts- und Studentenstadt mit vielen historischen Bezügen und einem modernen kulturellen Leben. Aufgrund ihrer kreativen Szene wird sie häufig auch als „Design-Metropole“ bezeichnet.
Die Reise führte anschließend weiter nach Zielona Góra im Westen Polens nahe der deutschen Grenze. Die Stadt ist bekannt für ihre lange Weinbautradition und zählt zu den wenigen Orten Polens mit aktivem Weinbau. Neben zahlreichen Weingütern prägen auch die sogenannten Bacchus-Figuren das Stadtbild. Während einer mehrstündigen Stadtführung erhielten die Reisenden Einblicke in Geschichte und Kultur der Region. Ein weiterer Programmpunkt war die Besichtigung der Christus-König-Statue in Świebodzin, die mit einer Höhe von 36 Metern zu den größten Christusfiguren der Welt zählt.
Im Anschluss stand ein Besuch eines Weinguts in Wityń mit Weinprobe auf dem Programm. Auf dem Weg an die Ostseeküste wurde zudem ein Zwischenstopp in Thorn (Toruń) eingelegt. Die Stadt an der Weichsel gehört zu den ältesten Städten Polens und ist aufgrund ihres nahezu vollständig erhaltenen mittelalterlichen Stadtbildes UNESCO-Weltkulturerbe. Bekannt ist Thorn unter anderem als Geburtsort des Astronomen Nikolaus Kopernikus sowie für seine traditionelle Lebkuchenherstellung.
Ein weiterer Höhepunkt der Reise war der Aufenthalt in Danzig (Gdańsk). Während einer Stadtführung lernten die Teilnehmer zahlreiche Sehenswürdigkeiten kennen, darunter den Langen Markt mit dem Neptunbrunnen, das Rechtstädtische Rathaus, die Marienkirche als größte Backsteinkirche der Welt sowie die historische Hafenpromenade mit dem Krantor. Auch eine Bernsteinschleiferei wurde besichtigt. Der Nachmittag stand anschließend zur freien Verfügung.
Danzig gilt als bedeutende Hafenstadt an der polnischen Ostsee und ist zugleich Zentrum des internationalen Bernsteinhandels. Die Stadt ist geprägt von ihrer wechselvollen Geschichte und ihrer eindrucksvollen Backsteinarchitektur.
Von Danzig aus führte ein Tagesausflug zunächst zur Marienburg (Malbork), der größten Backsteinburg der Welt. Die im 13. Jahrhundert vom Deutschen Orden errichtete Festung gehört seit 1997 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Burg schwer beschädigt und nach 1945 umfangreich restauriert.
Anschließend ging die Fahrt weiter zum Oberländischen Kanal (Kanał Elbląski) bei Elbing. Die historische Wasserstraße aus dem 19. Jahrhundert ist weltweit bekannt, da dort Schiffe mithilfe von Schienenwagen über Land transportiert werden, um Höhenunterschiede zu überwinden. Das technische System arbeitet bis heute ausschließlich mit Wasserkraft.
Am Abend nahm die Reisegruppe an einem kaschubischen Folkloreabend teil. Neben traditioneller Musik wurden regionale Spezialitäten und Bräuche der westslawischen Volksgruppe aus Nordpolen vorgestellt.
Auf der Weiterreise Richtung Stettin wurde ein Zwischenstopp in Łeba eingelegt. Dort besuchte die Gruppe die bekannten Wanderdünen im Slowinzischen Nationalpark, die auch als „Polnische Sahara“ bezeichnet werden. Die bis zu 42 Meter hohen Dünen verändern durch Wind und Wetter kontinuierlich ihre Lage.
Begleitet wurde die Reise von einem polnischen Reiseleiter, der den Teilnehmerinnen und Teilnehmern mit Informationen zur Geschichte, Kultur und den Menschen des Landes die einzelnen Stationen näherbrachte.
Vor der Heimreise erfolgte noch eine kurze Führung durch Stettin. Anschließend trat die Gruppe die Rückfahrt nach Kamen an.
Der Stadtseniorenring e.V. weist darauf hin, dass für weitere geplante Reisen noch Anmeldungen möglich sind. Geplant sind unter anderem Fahrten ins Artland, nach Bremen, Dresden sowie nach Friesland.
Weitere Informationen erteilt die Seniorenbetreuung der Stadt Kamen.
Markus Fallenberg Tel. 02307 /148 -1403
Franziska Friese Tel. 02307 / 148 -1402
Die Reisegruppe des Stadtseniorenring e.V. besuchte während ihrer Polenreise zahlreiche historische Städte und Sehenswürdigkeiten.
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