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    Freundeskreis Shalom Eilat blickt auf 30 Jahre Engagement – Jubiläumsjahr 2026 in Planung

    Der Freundeskreis Shalom Eilat e.V. widmet seine Arbeit der Freundschaft zwischen den Städten Kamen in Deutschland und Eilat in Israel.Der Freundeskreis Shalom Eilat e.V. widmet seine Arbeit der Freundschaft zwischen den Städten Kamen in Deutschland und Eilat in Israel.

    Kamen. Der Freundeskreis Shalom Eilat stellt die Weichen für ein besonderes Jahr: In seiner jüngsten Vorstandssitzung hat der Verein das Programm für 2026 beraten. Höhepunkt wird das 30-jährige Bestehen unter dem Motto „30 Jahre Engagement für Städtefreundschaft, Erinnerungskultur und Begegnung“ sein. Gegründet wurde der Verein am 10. September 1996 in Kamen. Das 25-jährige Jubiläum konnte aufgrund der Corona-Pandemie nicht gefeiert werden – nun soll die Würdigung nachgeholt werden. Eine konkrete Festplanung läuft derzeit noch.

    Der Vorsitzende Ralf Eisenhardt und seine Stellvertreterin Tanja Wronski unterstreichen die gesellschaftliche Bedeutung der Vereinsarbeit: „Sich um die Städtefreundschaft nach Eilat zu bemühen, ist auch ein klares Statement gegen Antisemitismus, der leider wieder stärker in unserer Gesellschaft Fuß fasst. Gerade deshalb ist diese Arbeit heute wichtiger denn je.“

    Mit dieser Haltung will der Verein auch im Jubiläumsjahr sichtbar bleiben und neue Mitglieder gewinnen. Bereits jetzt steht fest, dass der Freundeskreis mehrere Veranstaltungen selbst organisiert oder unterstützt. So ist der Verein Mitveranstalter eines Zeitzeugengesprächs mit einer Holocaust-Überlebenden, das im Januar ausgefallen war und nun im März nachgeholt wird. Außerdem ist die Unterstützung einer Konzertveranstaltung geplant, ebenso ein Informationsstand bei der Maibaumaufstellung sowie erneut die Ausschreibung des Jugendpreises „Jacky-Prigal-Medaille“.

    Auch in Kooperation mit regionalen Partnern bleibt der Freundeskreis aktiv, etwa bei Veranstaltungen mit der Jüdischen Gemeinde haKochav. Ein fester Bestandteil der Vereinsarbeit ist das Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus. Mitglieder beteiligen sich regelmäßig an Stolpersteinverlegungen und arbeiten in der Initiative Stolpersteine mit.

    Zur Jahreshauptversammlung Ende März ist zudem ein Lichtbildvortrag geplant, der an frühere Reisen nach Israel und in die Partnerstadt Eilat erinnert. Eine neue Reise nach Israel zu organisieren, bleibt ein Herzensprojekt des Vereins. Derzeit sei dies jedoch schwierig – insbesondere aufgrund der bestehenden Reisewarnung des Auswärtigen Amts. Auch wenn es bereits wieder private Reisen nach Israel gebe, sei eine organisierte Gruppenreise anders zu bewerten als eine persönliche Reise.

    Der Freundeskreis wirbt zugleich um weitere Unterstützung und neue Mitglieder aus der Bürgerschaft. „Der Mitgliedsbeitrag ist bewusst niedrig gehalten“, betonen Wronski und Eisenhardt. „Das Zeichen, das von einer Mitgliedschaft ausgeht, ist dafür umso größer.“

    Weitere Informationen zum Freundeskreis, zu Projekten und zur Mitgliedschaft gibt es unter: www.shalom-eilat.de

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