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    Reisegruppe des Stadtseniorenrings entdeckt Polens Vielfalt

    Die Reisegruppe des Stadtseniorenring e.V. besuchte während ihrer Polenreise zahlreiche historische Städte und Sehenswürdigkeiten.Die Reisegruppe des Stadtseniorenring e.V. besuchte während ihrer Polenreise zahlreiche historische Städte und Sehenswürdigkeiten.

    Kamen. Die diesjährige Gruppenreise des Stadtseniorenring e.V. führte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach Großpolen und Pommern. Die Reise begann in Kamen und führte zunächst ohne größere Verkehrsbehinderungen in die rund 710 Kilometer entfernte Stadt Posen (Poznań) an der Warthe.

    Die Hauptstadt Großpolens präsentierte sich als moderne Metropole mit historischem Stadtkern. Besonders der Alte Markt mit seinen restaurierten Renaissance-Bürgerhäusern sowie das Rathaus mit den berühmten Ziegenböcken, die sich täglich um 12 Uhr auf dem Turm begegnen, beeindruckten die Reisegruppe. Ebenfalls besichtigt wurde die Dominsel Ostrów Tumski, die als einer der Ursprungsorte des polnischen Christentums gilt. Darüber hinaus konnten mehrere bedeutende Kirchen der Stadt besucht werden.

    Posen gilt heute als internationale Universitäts- und Studentenstadt mit vielen historischen Bezügen und einem modernen kulturellen Leben. Aufgrund ihrer kreativen Szene wird sie häufig auch als „Design-Metropole“ bezeichnet.

    Die Reise führte anschließend weiter nach Zielona Góra im Westen Polens nahe der deutschen Grenze. Die Stadt ist bekannt für ihre lange Weinbautradition und zählt zu den wenigen Orten Polens mit aktivem Weinbau. Neben zahlreichen Weingütern prägen auch die sogenannten Bacchus-Figuren das Stadtbild. Während einer mehrstündigen Stadtführung erhielten die Reisenden Einblicke in Geschichte und Kultur der Region. Ein weiterer Programmpunkt war die Besichtigung der Christus-König-Statue in Świebodzin, die mit einer Höhe von 36 Metern zu den größten Christusfiguren der Welt zählt.

    Im Anschluss stand ein Besuch eines Weinguts in Wityń mit Weinprobe auf dem Programm. Auf dem Weg an die Ostseeküste wurde zudem ein Zwischenstopp in Thorn (Toruń) eingelegt. Die Stadt an der Weichsel gehört zu den ältesten Städten Polens und ist aufgrund ihres nahezu vollständig erhaltenen mittelalterlichen Stadtbildes UNESCO-Weltkulturerbe. Bekannt ist Thorn unter anderem als Geburtsort des Astronomen Nikolaus Kopernikus sowie für seine traditionelle Lebkuchenherstellung.

    Ein weiterer Höhepunkt der Reise war der Aufenthalt in Danzig (Gdańsk). Während einer Stadtführung lernten die Teilnehmer zahlreiche Sehenswürdigkeiten kennen, darunter den Langen Markt mit dem Neptunbrunnen, das Rechtstädtische Rathaus, die Marienkirche als größte Backsteinkirche der Welt sowie die historische Hafenpromenade mit dem Krantor. Auch eine Bernsteinschleiferei wurde besichtigt. Der Nachmittag stand anschließend zur freien Verfügung.

    Danzig gilt als bedeutende Hafenstadt an der polnischen Ostsee und ist zugleich Zentrum des internationalen Bernsteinhandels. Die Stadt ist geprägt von ihrer wechselvollen Geschichte und ihrer eindrucksvollen Backsteinarchitektur.

    Von Danzig aus führte ein Tagesausflug zunächst zur Marienburg (Malbork), der größten Backsteinburg der Welt. Die im 13. Jahrhundert vom Deutschen Orden errichtete Festung gehört seit 1997 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Burg schwer beschädigt und nach 1945 umfangreich restauriert.

    Anschließend ging die Fahrt weiter zum Oberländischen Kanal (Kanał Elbląski) bei Elbing. Die historische Wasserstraße aus dem 19. Jahrhundert ist weltweit bekannt, da dort Schiffe mithilfe von Schienenwagen über Land transportiert werden, um Höhenunterschiede zu überwinden. Das technische System arbeitet bis heute ausschließlich mit Wasserkraft.

    Am Abend nahm die Reisegruppe an einem kaschubischen Folkloreabend teil. Neben traditioneller Musik wurden regionale Spezialitäten und Bräuche der westslawischen Volksgruppe aus Nordpolen vorgestellt.

    Auf der Weiterreise Richtung Stettin wurde ein Zwischenstopp in Łeba eingelegt. Dort besuchte die Gruppe die bekannten Wanderdünen im Slowinzischen Nationalpark, die auch als „Polnische Sahara“ bezeichnet werden. Die bis zu 42 Meter hohen Dünen verändern durch Wind und Wetter kontinuierlich ihre Lage.

    Begleitet wurde die Reise von einem polnischen Reiseleiter, der den Teilnehmerinnen und Teilnehmern mit Informationen zur Geschichte, Kultur und den Menschen des Landes die einzelnen Stationen näherbrachte.

    Vor der Heimreise erfolgte noch eine kurze Führung durch Stettin. Anschließend trat die Gruppe die Rückfahrt nach Kamen an.

    Der Stadtseniorenring e.V. weist darauf hin, dass für weitere geplante Reisen noch Anmeldungen möglich sind. Geplant sind unter anderem Fahrten ins Artland, nach Bremen, Dresden sowie nach Friesland.

    Weitere Informationen erteilt die Seniorenbetreuung der Stadt Kamen.

    Markus Fallenberg Tel. 02307 /148 -1403

    Franziska Friese    Tel. 02307 / 148 -1402

    Die Reisegruppe des Stadtseniorenring e.V. besuchte während ihrer Polenreise zahlreiche historische Städte und Sehenswürdigkeiten.Die Reisegruppe des Stadtseniorenring e.V. besuchte während ihrer Polenreise zahlreiche historische Städte und Sehenswürdigkeiten.

     

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