Ferienende in Bayern und Baden-Württemberg

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Letzte große Reisewelle im Sommerurlaubsverkehr / Stauprognose für 10. bis 12. September

autobahn418KWDer ADAC erwartet an diesem Wochenende die letzte große Reisewelle im Sommerurlaubsverkehr. Mit Bayern und Baden-Württemberg enden nun in den letzten beiden Bundesländern die Ferien. Der Rückreiseverkehr macht sich dabei vor allem in Süddeutschland bemerkbar.

Am Samstag und Sonntag sind neben den Autobahnen aber auch die Zufahrtsstraßen in die Ausflugsgebiete staugefährdet. Auch wenn die Hauptreisezeit vorbei ist, sind immer noch zahlreiche Urlauber unterwegs, die an keine Ferientermine gebunden sind und schönes Wetter für Ausflüge nutzen. Mit Verzögerungen ist zudem an den mehr als 900 Autobahnbaustellen zu rechnen. Die Bautätigkeit nimmt im September immer deutlich zu.

Die besonders belasteten Staustrecken (beide Richtungen):

• Fernstraßen Richtung Nord- und Ostsee und zurück
• A 1 Puttgarden – Hamburg – Bremen
• A 3 Passau – Nürnberg – Würzburg
• A 5 Basel – Karlsruhe
• A 6 Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
• A 7 Flensburg – Hamburg
• A 7 Füssen/Reutte – Ulm – Würzburg
• A 8 Salzburg – München – Stuttgart
• A 9 München – Nürnberg – Halle/Leipzig
• A 81 Singen – Stuttgart
• A 93 Kufstein – Inntaldreieck
• A 95/B 2 München – Garmisch-Partenkirchen
• A 99 Umfahrung München

Auf den Fernstraßen im benachbarten Ausland ist am Wochenende insbesondere in Österreich, Slowenien, Italien und der Schweiz viel los. Außer in Bayern und Baden-Württemberg enden die Sommerferien auch in sechs österreichischen Bundesländern, so dass mit einem regen Rückreiseverkehr zu rechnen ist. Zudem dürften auch hier etliche Tagesausflügler und Späturlauber unterwegs sein. Zu den Problemstrecken zählen vor allem die Tauern-, Fernpass-, Brenner-, Karawanken-, Rheintal- und Gotthard-Route und die Zufahrtsstraßen der Ausflugsregionen im untergeordneten Straßennetz der Alpenländer.

Die Grenzwartezeiten dürften zwar kürzer ausfallen als in den letzten Wochen, dennoch könnte es insbesondere an den Autobahnübergängen zu längeren Wartezeiten kommen. Alle Details zum Thema Grenzkontrollen unter https://www.adac.de/news/corona-deutschland-grenzen/.

Kampfmittelsondierungen sorgen für Straßensperrungen: Von der Hammer Straße geht es nur über den Ring in die Innenstadt

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kampfmittel921 1021SKRVRKarte: Stadt Kamen o-sp.de/kamen / RVR

baustelle21KWKamen. Aufgrund von Kampfmittelsondierungen kommt es im Bereich der Hammer Straße und des Ostrings ab kommenden Dienstag, 7. September, zu Einschränkungen des Straßenverkehrs. Da die eigentliche Richtungsfahrbahn stadtauswärts Richtung Hamm voll gesperrt werden muss, wird der Verkehr stadtauswärts verschwenkt. Verkehrsteilnehmer, die stadteinwärts fahren möchten, müssen durch die geänderte Verkehrsführung von der Hammer Straße über den Ostring der Umleitung folgen. Von dort werden PKW über den Reckhof sowie LKW über den Ring weitergeleitet. Darüber hinaus ist die Ausfahrt der Königsberger Straße auf die Hammer Straße gesperrt.

Die Abfahrt aus den Wohngebieten im Kamener Osten kann daher ausschließlich über die Derner Straße erfolgen. Die Sondierungsarbeiten und Sperrungen werden bis voraussichtlich 15. Oktober dauern.

Auf dem Weg zu mehr Barrierefreiheit

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Bushaltestelle 01 921CVIn Kamen viele Bushaltestellen barrierefrei umgebaut. Teilweise wird - wie am Bahnhof Methler - erstmals auch eine Dachbegrünung eingebaut. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.de

von Christoph Volkmer

Kamen. Die barrierefreie Gestaltung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) ist ein wichtiges gesellschaftspolitisches Ziel. In Kamen werden daher rund 75 Bushaltestellen barrierefrei umgebaut beziehungsweise optimiert.

Bushaltestelle 02 921CVEin zentraler Faktor für die Barrierefreiheit einer Bushaltestelle sind Reststufenhöhe und Spaltbreite, die beim Ein- und Ausstieg weniger als fünf Zentimeter betragen sollen. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.deNach der 2013 in Kraft getretenen Novelle des Personenbeförderungsgesetzes (PBefG) zur Barrierefreiheit werden die Aufgabenträger verpflichtet, in den Nahverkehrsplänen die Belange von in ihrer Mobilität oder sensorisch eingeschränkten Menschen mit dem Ziel zu berücksichtigen, bis zum 1. Januar 2022 eine vollständig barrierefreie Nutzung der öffentlichen Nahverkehrsangebote zu erreichen.

„Für den Umbau der Bushaltestellen wurde im Kreis Unna der vorrangige Bedarf an barrierefreien Haltestellen als Empfehlung abgestimmt und eingeteilt“, berichtet Rüdiger Büscher von der Pressestelle der Stadt auf Anfrage. Die einzelnen Elemente der Barrierefreiheit fallen in unterschiedliche Zuständigkeitsbereiche. Für die Fahrzeuge sowie Information und Kommunikation sind der Kreis Unna und die Verkehrsgesellschaft Kreis Unna (VKU) zuständig. Für Infrastruktur sowie deren Betrieb und Unterhaltung sind es die Kommunen.

In einem ersten Paket werden im laufenden Jahr in Kamen die Bushaltestellen Denkmal Heeren, Märkische Straße, Methler Bahnhof, Perthes-Werk, Einsteinstraße, GSW, Lenningser Straße und Lutherplatz optimiert oder umgebaut. An gut der Hälfte der Haltestellen sind die Arbeiten laut Sebastian Michl vom Fachbereich Planung, Bauen, Umwelt bereits erledigt. Zum Start des Jahres 2022 eine vollständige Barrierefreiheit bei den Bushaltestellen zu erreichen, ist bei den noch offenen Maßnahmen nicht möglich, was aber kein Problem darstellt. „In dem Gesetzestext steht nicht, dass alles bis zu dem Datum umgesetzt sein muss, sondern dass sich Kommunen bis zu dem Datum mit dem Thema befassen müssen, die Barrierefreiheit herzustellen“, erklärt Michl. Dies sei unter anderem mit der Erstellung eines Konzepts nachzuweisen.

Die Kosten für das erste Paket betragen rund 250.000 Euro. Die Förderung der Umbaumaßen an den Bushaltestellen erfolgt über die Pauschalisierte Investitionsförderung nach §12 ÖPNVG NRW. Bewilligungsbehörde ist der Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe.

Ein wichtiger Faktor für die Barrierefreiheit einer Bushaltestelle sind Reststufenhöhe und Spaltbreite, die beim Ein- und Ausstieg weniger als fünf Zentimeter betragen sollen. Daher werde an vielen Haltestellen in Kamen die Bordsteinhöhe erhöhnt, berichtet Michl. Ist dies erledigt, können Personen mit Rollator und Rollstuhl die Busse oft ohne Hilfe Dritter nutzen. „Es gibt eine große Bandbreite an Menschen, die Einschränkungen haben, die alle werden von den Maßnahmen profitieren“, sagt Michl.

Bei der vor kurzer Zeit fertig gestellten GSW-Haltestelle am Postpark stimmte der Abstand zwischen Ein- und Ausstieg bereits, hier sind unter anderem die sogenannten taktilen Bodenindikatoren angebracht worden, die blinden und seheingeschränkten Menschen mittels Ertastbarkeit durch den Langstock die Orientierung erleichtern. Daran arbeitet auch die VKU seit Jahren erfolgreich. Die neuen Busse sind alle nach den im Projekt JederBus erarbeiteten Vorstellungen ausgerüstet worden. Bekanntlich sorgt das Projekt dafür, dass Fahrgäste mit Handicap einfach und sicher barrierefrei unterwegs sein können. „Bustüren sind für sehbehinderte Menschen schwer vom Rest des Busses zu unterscheiden. Deshalb hat die VKU - in enger Zusammenarbeit mit dem Blinden- und Sehbehindertenverein - die Türen der Busse mit gelb-schwarzen Streifen markiert. Im Inneren sind zur Orientierung stark kontrastierende, signalgelbe Haltstangen angebracht und die Haltestangen im Ausstiegsbereich taktil markiert, damit blinde Fahrgäste leichter den Ausgang erkennen“, berichtet Gaby Freudenreich, die bei der VKU für das Projekt zuständig ist.

An der GSW-Haltestelle am Postpark ist zudem ein neues Wartehäuschen entstanden. „Wartehallen werden in Kamen nur ergänzt oder ausgewechselt, wo dies möglich ist, denn oft fehlt ganz einfach der Platz dafür im Gehweg“, berichtet Michl. Eine Fahrgastwartehalle ist für einen barrierefreien ÖPNV-Zugang nicht verpflichtend. Wenn eine Wartehalle erneuert wird, erfolgt zusätzlich eine Abstimmung mit dem Klimaschutzmanagement der Stadt. „Wenn es aus klimaschutztechnischen Gründen als sinnvoll erscheint, lassen wir eine Dachbegrünung einbauen“, erklärt der Mitarbeiter aus dem Fachbereich Planung, Bauen, Umwelt.

Ein erstes Beispiel dafür ist seit kurzer Zeit an den Bushaltestellen am Bahnhof in Methler zu sehen. Hier ist auf den Dächern der beiden Wartebereiche bereits das Substrat eingebracht worden, eine Begrünung erfolgt später, wenn der zweite Teil des Umbaus der Bushaltestellen mit den Standorten an der Max-Planck-Straße, In der Kaiserau, Händelstraße, Secondhand-Kaufhaus DasDies, Markt, Koepeplatz, Am Hang, Ostring und Südfeld in die zweite Runde geht.

Wann das genau sein wird, steht noch nicht fest, da die Stadt wieder Fördergelder beantragt hat und noch auf eine Zusage wartet. Im Rathaus wird mit insgesamt etwa 75 Bushaltestellen gerechnet, die barrierefrei umgebaut werden müssen. Nicht alle fallen in den Zuständigkeitsbereich der Stadt Kamen. Bushaltestellen, die an klassifizierten Straßen liegen, sind von der jeweils zuständigen Behörde umzubauen.

Bushaltestelle 03 921CVBei der vor kurzer Zeit fertig gestellten GSW-Haltestelle am Postpark sind unter anderem die sogenannten taktilen Bodenindikatoren neu angebracht worden. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.de

Im Süden weiter viele Urlauber unterwegs

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Baustellen und Berufsverkehr belasten die Straßen / Stauprognose für 3. bis 5. September

Autobahn2 19KWDie Verkehrssituation auf den deutschen Autobahnen ist an diesem Wochenende nur unwesentlich entspannter als am Vorwochenende. Vor allem im Süden müssen Reisende mehr Fahrzeit einplanen. Bayern und Baden-Württemberg haben jeweils noch eine Woche Ferien, in Thüringen und dem Süden der Niederlande enden sie am Wochenende. Gleichzeitig sind vor allem bei schönem Wetter zahlreiche Späturlauber, Wochenendausflügler und Bergwanderer unterwegs. Zusätzlich drohen deutschlandweit besonders am Freitagnachmittag auf allen Autobahnen rund um die Ballungszentren und an Baustellen Verzögerungen. Das saisonale Lkw-Fahrverbot an Samstagen ist Ende August ausgelaufen. Es sind wieder mehr Brummis unterwegs.

Die besonders belasteten Staustrecken (beide Richtungen):


• Fernstraßen Richtung Nord- und Ostsee und zurück
• A 1 Puttgarden – Hamburg – Bremen
• A 3 Passau – Nürnberg – Würzburg
• A 4 Bad Hersfeld – Erfurt
• A 5 Basel – Karlsruhe
• A 6 Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
• A 7 Flensburg – Hamburg
• A 7 Füssen/Reutte – Ulm – Würzburg
• A 8 Salzburg – München – Stuttgart
• A 9 München – Nürnberg – Halle/Leipzig
• A 61 Ludwigshafen – Koblenz – Mönchengladbach
• A 72 Hof - Leipzig
• A 81 Singen – Stuttgart
• A 93 Kufstein – Inntaldreieck
• A 95/B 2 München – Garmisch-Partenkirchen
• A 96 München – Lindau
• A 99 Umfahrung München

Auch auf den Fernstraßen im benachbarten Ausland ist am Wochenende wieder viel los. So voll wie in den Vorwochen wird es aber nicht mehr. In den österreichischen Bundesländern Burgenland, Wien und Niederösterreich enden die Sommerferien, in den übrigen eine Woche später. Auf den Autobahnen in Richtung Süden trifft man vor allem Späturlauber und Bergwanderer. Zu den Problemstrecken im Ausland zählen klassische Urlauberrouten wie Tauern-, Fernpass-, Brenner-, Karawanken-, Rheintal- und Gotthard-Route, die Fernstraßen zu und von den italienischen, kroatischen und französischen Küsten und die Zufahrtsstraßen der Ausflugsregionen im untergeordneten Straßennetz der Alpenländer.

Die Grenzwartezeiten dürften etwas kürzer ausfallen als noch am vorherigen Wochenende. Ein Zeitpolster von ca. einer Stunde sollten Reisende aber haben, vor allem im Balkantransit. Alle Details zum Thema Grenzkontrollen unter https://bit.ly/adac_grenzen_corona.

Elektroauto mit Anhänger: Welche Lasten schaffen Stromer?

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ADAC Recherche: E-Autos und Plug-In-Hybride mit Anhängerkupplung / Das Angebot wird stetig besser

greenmobilKWElektroautos mit Anhängerkupplung – diese Kombination war bisher auf dem Automarkt rar gesät. Die Fahrzeughersteller haben jedoch auf die gestiegene Nachfrage reagiert und bieten die meisten Elektroautos sowie fast alle Plug-In-Hybride auf Wunsch mit Anhängerkupplung an. Dabei können die Anhängelasten zunehmend mit jenen von Benzin- oder Dieselfahrzeugen mithalten. Der ADAC hat jetzt recherchiert, welche Elektroautos ab Werk mit einer Anhängervorrichtung bestellbar sind.

Eine Herausforderung für die Stromer bleibt allerdings die Vereinbarkeit einer Anhängelast mit den Ansprüchen an Reichweite, denn durch den Anhängerbetrieb erhöht sich der Stromverbrauch teilweise deutlich. Die Reichweite kann – nach Schätzungen des ADAC – um etwa die Hälfte sinken. Wie stark sich der Reichweitenverlust im Einzelfall auswirkt, hängt vom Gewicht und dem Luftwiderstand des Transportgutes sowie den gefahrenen Geschwindigkeiten ab.

Grundsätzlich gilt auch bei Elektroautos: Je größer und schwerer ein Auto, umso mehr Last kann angehängt werden. Somit bieten große und teure SUVs die größten Anhängelasten. An der Spitze steht der neue BMW iX mit 2.500 kg Anhängelast. Aber auch das Tesla Model X schafft 2.268 kg. Auf den Plätzen folgen mit Audi e-tron und der Mercedes EQC weitere Premium-SUV. Aber auch Fahrzeuge des mittleren Segments wie der Volvo C40 und XC40 oder der Mercedes EQA 4MATIC dürfen 1.800 kg an den Haken nehmen.

Bis 1.600 kg können mehrere neue Elektroautos wie der Hyundai IONIQ 5, der Kia EV6, das Tesla Model Y oder auch der BMW i4 ziehen. Immerhin 1.500 kg schafft der Polestar 2. Geringere Lasten können an den ID.4, den Skoda Enyaq und den Audi Q4 e-tron angehängt werden – bei 1.000 kg ist Schluss, auch in der Allradvariante sind es nur 1.200 kg. Bei den Kleintransportern Peugeot e-Expert, Citroen e-Jumpy, Opel Vivaro-e, Toyota Proace dürften die maximal 1.000 kg Anhängelast kaum den Ansprüchen der Zielgruppe „Handwerker“ genügen.

Diverse Modelle in der Klasse bis 750 kg kommen zwar noch für leichtere Zugaufgaben oder Fahrradtransport in Frage, bleiben dabei aber von den Anhängemöglichkeiten vergleichbarer Verbrenner weit entfernt.

Eine weitere Herausforderung stellt sich angesichts der bestehenden Ladeinfrastruktur: Die meisten Ladesäulen sind an der Stirnseite von Parkplätzen aufgebaut. Um laden zu können, müsste der Anhänger extra abgekuppelt werden, da sonst das Gespann Parkplätze oder den Fahrweg blockieren würde. Gerade auf Autobahnraststationen sollten nach Ansicht des ADAC deshalb künftig verstärkt „Durchfahrladestationen“ errichtet werden, um dort auch Fahrzeuge mit Wohnwagen bequem aufladen zu können.

Detaillierte Informationen zum Test finden Sie unter adac.de.

 

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