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er Zeitumstellung von Sommer- auf Winterzeit am 29. Oktober steigt für Autofahrer die Wildunfall-Gefahr. Darauf weist der Deutsche Tierschutzbund hin. Indem die Uhr um eine Stunde zurückgestellt wird, fällt der Berufsverkehr weitestgehend genau in die Dämmerung und somit in die Zeit, in der viele Wildtiere unterwegs sind. Neben unzähligen Igeln, Mardern, Greif- und Singvögeln, sterben jedes Jahr im Durchschnitt allein etwa 200.000 Rehe und über 20.000 Wildschweine im Straßenverkehr. Mit 263.000 Wildunfällen im Jahr 2015 waren es nach Angaben der deutschen Versicherer mehr als je zuvor. Über 3.000 Menschen wurden verletzt, 13 starben. Um das Risiko zu minimieren, raten die Tierschützer Autofahrern insbesondere in Risikogebieten die Geschwindigkeit anpassen.
„Besonders gefährlich sind Straßen durch Feld- und Waldgebiete – auch dann, wenn keine Schilder auf den Wildwechsel hinweisen. Zur Vorbeugung ist dort verstärkt eine vorsichtige und vorausschauende Fahrweise sinnvoll“, rät James Brückner, Leiter des Artenschutzreferats beim Deutschen Tierschutzbund. So lange herannahende Fahrzeuge nicht schneller als 50 bis 60 Kilometer pro Stunde fahren, haben Wildtiere zumindest noch eine Chance zur Flucht. Autofahrer sollten einen ausreichenden Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug einhalten, bremsbereit sein und die Seitenstreifen im Blick behalten. Nur so hat der Fahrer die Möglichkeit, rechtzeitig zu bremsen. Taucht Wild am Straßenrand auf, kann man versuchen, es durch lautes Hupen auf die Gefahr aufmerksam zu machen und vom Straßenrand zu vertreiben. Die Scheinwerfer aufzublenden bewirkt eher das Gegenteil. Das grelle Licht 23kann die Tiere verwirren und ihnen jede Orientierungsmöglichkeit nehmen. Oft geraten sie erst dadurch wirklich in Gefahr. Zudem ist zu beachten, dass einem Tier, das die Straße überquert, oft weitere folgen.
Kommt es trotz aller Vorsicht zu einem Wildunfall, ist umgehend die Unfallstelle abzusichern und die Polizei vor Ort zu informieren. „Jeder Fahrzeugführer hat die ethische und gesetzliche Verpflichtung, sich um ein angefahrenes Tier zu kümmern. Aber auch eine Person, die den Unfall nicht selbst verursacht hat, sollte nicht wegschauen, sondern handeln“, so Brückner abschließend.
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Einblicke in die neue Ufergestaltung der Seseke (C) Christoph Volkmer für KamenWeb.deKamen. Im Rahmen der Baumaßnahmen des 2. Abschnitts zur Umgestaltung der Seseke im innerstädtischen Bereich wird es ab dem 24.10.2017 einige Sperrungen geben.
So werden der Geh- und Radweg zwischen dem Stillen Weg und der Partnerschaftsbrücke voll gesperrt. Gleichzeitig wird für die Dauer der Maßnahme die Maibrücke komplett gesperrt. Damit einher geht auch die Sperrung des Fahrbahnrands zwischen Kreisel Bahnhofstraße und dem Kreisel Poststraße, sowie auf einer Seite der Partnerschaftsbrücke.
Voraussichtlich bis Ende des Jahres sind diese Sperrungen geplant. Eine Umleitungsempfehlung wird ausgeschildert. Die Verkehrsteilnehmer werden um Verständnis gebeten.
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ADAC Stauprognose für das lange Wochenende 27. Oktober bis 1. November
Für das kommende, lange Wochenende erwartet der ADAC viele Staus und Behinderungen auf Deutschlands Fernstraßen. Wegen des bundesweiten Feiertags am 31. Oktober (Reformationstag), Allerheiligen am 1. November in Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und im Saarland sowie den Herbstferien in noch fünf Bundesländern sind viele Urlauber und Wochenendausflügler unterwegs.
Die meisten Verkehrsprobleme wird es am Freitagnachmittag vor allem in den Ballungsräumen und an Baustellen geben. Aber auch am Dienstag- und Mittwochnachmittag ist die Staugefahr besonders groß. Zur Entspannung auf den Straßen trägt am Reformationstag das Fahrverbot für Lkw über 7,5 Tonnen (zwischen 0 und 22 Uhr) bei. Am Mittwoch, 1. November, gilt das Fahrverbot für schwere Brummis auf den Autobahnen in Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen sowie in Rheinland-Pfalz und dem Saarland.
Der Herbsturlauber- und Ausflugsverkehr führt auch im benachbarten Ausland zu vollen Straßen und Staus.
Die Staustrecken in Deutschland:
• Fernstraßen von und zur Nord- und Ostsee
• Großräume Berlin, Hamburg, Frankfurt, Köln und München
• A 1 Köln – Bremen – Hamburg
• A 1/ A 3/ A 4 Kölner Ring
• A 2 Dortmund – Hannover – Berlin
• A 3 Köln – Frankfurt – Nürnberg – Passau
• A 4 Kirchheimer Dreieck – Erfurt – Dresden
• A 5 Hattenbacher Dreieck – Karlsruhe – Basel
• A 6 Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
• A 7 Hamburg – Hannover – Würzburg – Füssen/Reutte
• A 7 Hamburg – Flensburg
• A 8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
• A 9 München – Nürnberg – Berlin
• A 10 Berliner Ring
• A 11 Berliner Ring – Dreieck Uckermark
• A 19 Dreieck Wittstock Dosse – Rostock
• A 24 Hamburg – Berlin
• A 61 Ludwigshafen – Koblenz – Mönchengladbach
• A 81 Stuttgart – Singen
• A 93 Inntaldreieck – Kufstein
• A 95/ B 2 München – Garmisch-Partenkirchen
• A 96 München – Lindau
• A 99 Umfahrung München
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Repräsentative Umfrage zur Mobilität: Modernisierung der Straßen klarer Auftrag an künftige Bundesregierung / Verkehrssicherheit und ländlicher Raum haben oberste Priorität / ÖPNV mit enormen Potenzial
Für zwei Drittel der Deutschen ist der Erhalt und Ausbau des Straßennetzes eines der wichtigsten verkehrspolitischen Handlungsfelder der nächsten Bundesregierung (65 Prozent). Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des ADAC hervor, die in Deutschland lebende Bürger nach ihren Mobilitätsprämissen für die kommenden vier Jahre befragt hat. 62 Prozent der Befragten sprechen sich zudem dafür aus, die Mobilitätsangebote im ländlichen Raum zu verbessern. Ebenso wichtig sind den Bundesbürgern effektive Maßnahmen zur Förderung der Verkehrssicherheit (63 Prozent).
Stärker berücksichtigen sollte eine künftige Koalition darüber hinaus den Themenkomplex Klima- und Umweltschutz, den 59 Prozent als wichtig erachten. Konkrete Vorschläge, die in diesem Zusammenhang eine breite Zustimmung erfahren, sind ambitionierte CO2-Grenzwerte für Neufahrzeuge oder die Förderung alternativer Antriebe. Nicht einverstanden sind die Befragten hingegen mit einer Verteuerung des Autofahrens oder einer Absenkung der Pendlerpauschale.
Wie die ADAC Umfrage zeigt, messen die Menschen in Deutschland neben emissionsarmen Fahrzeugen vor allem den öffentlichen Verkehrsträgern enormes Potenzial bei, zu einer umweltschonenden Mobilität beizutragen. 59 Prozent der Befragten sprechen sich für eine stärkere Förderung des öffentlichen Verkehrs aus. 67 Prozent der Menschen begrüßen die Einführung eines deutschlandweit einheitlichen Ticketsystems für den öffentlichen Nahverkehr. Gestärkt werden soll nach Meinung der Befragten auch der Schienen- (55 Prozent) und Radverkehr (41 Prozent) sowie die Vernetzung der Verkehrsträger untereinander (44 Prozent).
„Die Mobilität von Morgen ist keine Entweder-oder-Frage: Effektiver Umweltschutz und optimale individuelle Mobilitätsangebote sind der klare Wunsch der Bürger dieses Landes. Das kann ein emissionsarmer Pkw ebenso sein wie das Fahrrad, die Bahn oder der ÖPNV“, fasst Ulrich Klaus Becker, ADAC Vizepräsident für Verkehr, die Umfrageergebnisse zusammen. „Gerade im ländlichen Raum erwarten die Menschen rasche Maßnahmen der Politik, die ihre persönliche Mobilität verbessern. Das reicht von einer besseren Anbindung an den öffentlichen Verkehr bis hin zu höherer Verkehrssicherheit durch moderne Infrastruktur.“
Zu den weiteren wichtigen Aufgaben der künftigen Bundesregierung im Bereich Mobilität zählt aus Sicht der Befragten auch der Datenschutz. Für 58 Prozent stehen durch zunehmende Digitalisierung Themen wie Datenschutz und Datensicherheit ebenfalls weit oben auf der Prioritätenliste für die kommende Legislaturperiode. Auch die Insolvenz der Fluggesellschaft Air Berlin zeigt unmittelbare Wirkung: 64 Prozent der Deutschen wünschen sich gesetzliche Regelungen für eine bessere Absicherung von Flugreisenden, falls eine Fluggesellschaft Insolvenz anmelden muss.
Zu den „Mobilitätsthemen im Rahmen der Koalitionsverhandlungen 2017“ waren vom 10. – 13. Oktober vom Markforschungsinstitut YouGov 4.062 Personen in einer für die Gesamtbevölkerung repräsentativen Auswahl befragt worden.
Eine Zusammenfassung der Umfrage finden Sie unter www.adac.de
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Kamen. Wegen Reparaturarbeiten an Straßenlaternen entfallen am Montag, 23.10.2017, die Haltestellen „Stammer-Hausgeräte“ und „Im Hagen“ jeweils in Fahrtrichtung Auf dem Spiek. Hiervon ist die VKULinie C21 betroffen.
Weitere Auskunft zum Thema Bus und Bahn gibt es bei der kreisweiten ServiceZentrale fahrtwind unter Telefon 0 800 3 / 50 40 30 (elektronische Fahrplanauskunft, kostenlos) oder 0 180 6 / 50 40 30 (personenbediente Fahrplanauskunft, pro Verbindung: Festnetz 20 ct / mobil max. 60 ct) oder im Internet www.vku-online.de.
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Kamen. Wegen Reparaturen an der Nordenmauer kann die VKU die Haltestelle „Stammer-Hausgeräte“ ab Dienstag, 24.10.2017, für voraussichtlich 5 Wochen nicht bedienen. Betroffen ist die VKU-Linie C21. Eine Ersatzhaltestelle befindet sich auf Höhe des Fachgeschäftes Stammer Hausgeräte.
Weitere Auskunft zum Thema Bus und Bahn gibt es bei der kreisweiten ServiceZentrale fahrtwind unter Telefon 0 800 3 I 50 40 30 (elektronische Fahrplanauskunft, kostenlos) oder 0 180 6 / 50 40 30 (personenbediente Fahrplanauskunft, pro Verbindung: Festnetz 20 ct/ mobil max. 60 ct) oder im Internet www.vku-online.de.
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