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Solche Chips mit Hardware-Secure-Modulen (HSM) werden schon heute verbaut und könnten auch für den systematischen Schutz gegen Tacho-Betrug eingesetzt werden.Foto: ADAC e.V.Ab September 2017 müssen neue Autos durch eine technische Lösung geschützt werden / Langjährige ADAC-Forderung wird Realität
Tachobetrüger haben es in Zukunft deutlich schwerer: Neue Fahrzeugmodelle müssen ab 1. September 2017 durch eine technische Lösung im Auto geschützt werden. Das ist jetzt im Rahmen der EG-Typgenehmigung 2017/1151 vorgeschrieben. Der ADAC fordert seit vielen Jahren zum Schutz des Verbrauchers eine solche technische Lösung, die direkt im Auto und ab Werk verbaut ist.
Laut Ermittlungen der Polizei wird bei einem Drittel der Gebrauchtwagen der Kilometerstand nach unten „gedreht“. Dieser Betrug führt im Durchschnitt zu einem um 3.000 Euro höheren Preis beim Verkauf eines Pkw. Pro Jahr werden nach Schätzungen der Polizei allein in Deutschland rund zwei Millionen Autos manipuliert. Bisher hat der ADAC noch kein Fahrzeug gefunden, dessen Kilometerstand sich nicht betrügerisch verändern ließ.
Aus Sicht des Clubs muss im nächsten Schritt festgelegt werden, wie die neue Maßnahme gegen Tachomanipulation von den Herstellern umgesetzt und im Rahmen der Typgenehmigung überprüft wird. Ein solcher Schutz kann von neutraler Stelle bestätigt werden, etwa per Common-Criteria-Zertifizierung des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in Bonn.
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Kreis Unna. Ab Dienstag, 01.08.2017, wird das Busfahren bei der VKU etwas teurer. Die moderate Preisanpassung von durchschnittlich 2,1 Prozent beruht auf steigende Kosten insbesondere bei Personal und Material, sowie sinkende öffentliche Mittel.
Auch der Eigenanteil für das Sozialticket erhöht sich leicht. In der Preisstufe A für die Gemeinde sind es 24 Cent pro Monat und in der Preisstufe B für das gesamte Kreisgebiet beträgt die Erhöhung 43 Cent pro Monat.
Weitere Auskunft zum Thema Bus und Bahn gibt es bei der kreisweiten Service Zentrale fahrtwind unter Telefon 0 800 3 / 50 40 30 (elektronische Fahrplanauskunft, kostenlos) oder 0 180 6 / 50 40 30 (personenbediente Fahrplanauskunft, pro Verbindung:
Festnetz 20 ct / mobil max. 60 ct) oder im Internet www.vku-online.de.
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Erste Testphase in ausgewählten Zügen der Linie RE 42 erfolgreich • Fahrgäste nutzen Reisezeit dank WLAN noch besser • Bordeigenes Content-Portal mit Unterhaltung und Reiseinformationen gestartet
DB Regio NRW hat die ersten Ergebnisse des WLAN-Pilotprojekts im nordrhein-westfälischen Nahverkehr ausgewertet: Die rund 500 befragten Fahrgäste bescheinigten dem Internetangebot im RegionalExpress insgesamt gute Noten. In der nächsten Phase wird neben leichten technischen Anpassungen auch ein bordeigenes Content-Portal getestet. Im März 2017 ist das gemeinsame WLAN-Pilotprojekt von DB Regio NRW, dem Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) und dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) sowie dem Partner Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) in ausgewählten Fahrzeugen der Linie RE 42 zwischen Münster und Mönchengladbach gestartet.
Reisezeit sinnvoll nutzen
Nach eigenen Angaben nutzen die Fahrgäste den freien Internetzugang vor allem, um während der Fahrt produktiver zu sein. Fast 90 Prozent der Befragten geben an, dass sie Nachrichten lesen, E-Mails bearbeiten sowie Messenger-Dienste wie WhatsApp oder Social-Media-Dienste wie Facebook nutzen. „Im Zug lässt sich vieles erledigen, was im Auto nicht so einfach möglich ist – von der Mail für die Arbeit bis zum Chat mit Freunden“, so Andree Bach, Vorsitzender der Regionalleitung von DB Regio NRW. Der Test zeige, dass das WLAN-Angebot von vielen Kunden genutzt werde und den Reisekomfort erhöhe.
„Aktuell können wir hinsichtlich der eingesetzten technischen Komponenten, der Qualität der Streckenausleuchtung und der Kundenresonanz ein insgesamt positives Zwischenfazit ziehen. Wir sind sehr zuversichtlich, dass auch die Weiterentwicklungen bei unseren Kunden auf gute Resonanz stoßen“, stellt Rolf Ommen, Abteilungsleiter ÖPNV Management des VRR, heraus.
Bessere Datenverbindung und Netz-Ausbau
Über 70 Prozent der Teilnehmer bestätigen, dass das WLAN-System im Fahrzeug einen besseren Internetzugang bietet als die eigene mobile Datenverbindung. Je nach Nutzerzahl surfen die Fahrgäste teilweise zwar etwas langsamer als mit ihrem eigenen Mobilfunk-Datenpaket, dafür aber deutlich konstanter und zuverlässiger. Die RE 42 wurde bewusst als Test-Linie gewählt, weil sie sowohl durch ländliche Gegenden als auch durch Ballungsgebiete führt: Entlang der Strecke schwankt die Netzabdeckung der Mobilfunkanbieter; mitunter gibt es je nach Provider auch Funklöcher. Der Zug-Router ist daher mit mehreren SIM-Karten versehen, die parallel die Netze von Telekom, Vodafone und Telefonica nutzen und bündeln.
Die während der Befragungswelle angebotene Datenrate von 0,3 Mbit/s genügte über 70 Prozent der Teilnehmer. Trotzdem kam auch der Wunsch nach einer schnelleren Verbindung auf. „Wir haben die Datenrate mittlerweile fast verdoppelt“, berichtet Bach. „Wir drehen an verschiedenen Stellschrauben, um das Zug-WLAN optimal einzustellen. Das ist eine Herausforderung, weil zum Teil bis zu hundert Fahrgäste gleichzeitig auf engem Raum surfen – während der Zug mit rund 100 km/h durch Gegenden mit stark schwankendem Funknetz fährt.“
Michael Geuckler, Mitglied der Geschäftsleitung des NWL, ergänzt: „Wir sind gespannt, wie die erhöhte Datenrate von den Fahrgästen aufgenommen wird. Denn für viele Anwendungen reichte bereits die bisherige Datenrate, z.B. für Musikstreaming. Zudem wollen wir schauen, ob wir nun an die Grenzen der technischen Leistungsfähigkeit stoßen oder ob das System weitestgehend stabil läuft.“
Bordeigenes Content-Portal mit Unterhaltung und Informationen
Streaming-Dienste wie Netflix sind durch das auf 50 MB pro Fahrt begrenzte Datenvolumen nur eingeschränkt nutzbar. Da die Fahrten im Nahverkehr durchschnittlich aber nur 17 Minuten dauern, reicht die Reisezeit ohnehin nicht für das Schauen eines kompletten Spielfilms aus. Stattdessen wurde das WLAN-System nun um ein bordeigenes Content-Portal erweitert, das vor allem kurze Formate enthält. Auf der Plattform steht zum Beispiel die Nachrichtensendung „Tagesschau in 100 Sekunden“ zur Verfügung, aber auch Serien, verschiedene Musikkanäle, kurze und längere Hörbücher und ein spezielles Angebot für Kinder mit Videos und Spielen. Die Inhalte liegen lokal auf dem WLAN-System und sind somit unabhängig vom Mobilfunknetz permanent verfügbar. Ergänzt werden soll das Content-Portal zukünftig zum Beispiel durch aktuelle Reise-Informationen zu Tarifen und Baustellen sowie Ausflug-Tipps. Welche Inhalte langfristig bereitgestellt werden, richtet sich maßgeblich nach den Kundenwünschen: Eine nächste Nutzerbefragung soll bis Herbst zeigen, wie das Portal bei den Fahrgästen ankommt. Ein kurzer Fragebogen wird dazu online im Content-Portal bereit stehen. „Für uns sind die Ergebnisse der Untersuchung sehr wertvoll. Zusammen mit den Pilotlinien in unserem Verbundgebiet gewinnen wir wichtige Erkenntnisse über Technik, Akzeptanz und Nutzung von WLAN im Zugverkehr und haben so eine fundierte Grundlage für den weiteren Ausbau des WLAN-Angebotes“, sagt RMV-Geschäftsführer Prof. Knut Ringat.
Anmeldevorgang in das System
Die Anmeldung in das WLAN-System ist so einfach wie möglich gehalten: Sobald der Browser des Smartphones, Tablets oder Laptops erstmals im Zug-WLAN gestartet wird, öffnet sich die Startseite des Routers. Hier erscheinen zunächst die Nutzungsbedingungen, die mit einem Klick auf den Button „Hier online gehen“ akzeptiert werden können. Eine klassische Registrierung mit persönlichen Angaben ist nicht notwendig.
Wie bei freien WLAN-Netzen in Hotels oder Cafés kommt es bei einigen Smartphone-Geräten mitunter vor, dass die Startseite nach dem Verbindungsaufbau nicht direkt angezeigt wird. Der Nutzer hat dann die Möglichkeit, „startwifi.de“ in die Adresszeile einzugeben und sich anschließend zu verbinden. Nach erfolgreichem Verbindungsaufbau kann das Content-Portal jederzeit auch über die Eingabe „wifi-bahn.de“ erreicht werden. Bei Verbindungsproblemen können auch ein Neustart des Geräts und eine Prüfung der WLAN- und Flugmodus-Einstellungen hilfreich sein. Im Zug informieren Plakate darüber, wie die Anmeldung am Router funktioniert.
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ADAC-Stauprognose für das Wochenende 28. bis 30. Juli / In allen Bundesländern jetzt Ferien
Wer kann, sollte an diesem Wochenende das Auto stehen lassen. Denn mit dem Ferienstart in Bayern und Baden-Württemberg sind nun Urlauber aus allen Bundesländern unterwegs. Bessere Reisetage sind Dienstag und Mittwoch, da hier erfahrungsgemäß weniger Verkehr herrscht. An allen Samstagen im Juli und August gilt auf den meisten deutschen Autobahnen von 7 bis 20 Uhr ein erweitertes Fahrverbot für Lkw über 7,5 Tonnen. Auch im benachbarten Ausland sowie in Italien und auf dem Weg nach Kroatien müssen Staus und Behinderungen eingeplant werden.
Die wesentlichen Staustrecken in Deutschland:
• Fernstraßen zur und von der Nord- und Ostsee
• A 1 Köln – Dortmund – Bremen – Hamburg – Puttgarden
• A 2 Dortmund – Hannover – Braunschweig
• A 1 /A 7/A 23 /A 24 Großraum Hamburg
• A 3 Oberhausen – Köln – Frankfurt – Nürnberg – Passau
• A 4 Kirchheimer Dreieck – Erfurt – Dresden
• A 5 Hattenbacher Dreieck – Frankfurt – Karlsruhe – Basel
• A 6 Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
• A 7 Hamburg – Flensburg
• A 7 Hamburg – Hannover – Kassel – Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte
• A 8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
• A 9 Berlin – Nürnberg – München
• A 10 Berliner Ring
• A 11 Berlin – Dreieck Uckermark
• A 19 Dreieck Wittstock/Dosse – Rostock
• A 24 Berliner Ring – Dreieck Wittstock/Dosse
• A 61 Mönchengladbach – Koblenz – Ludwigshafen
• A 72 Hof – Leipzig
• A 81 Stuttgart – Singen
• A 93 Inntaldreieck – Kufstein
• A 95 /B 2 München – Garmisch-Partenkirchen
• A 96 München – Lindau
• A 99 Umfahrung München
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Kamen. Aufgrund einer Baumaßnahme kann die Haltestelle „Henry-Everling-Straße“ ab Montag, 24.07.2017, für voraussichtlich 2 Wochen nicht angefahren werden. Hiervon sind die VKU-Linien C22 und C23 betroffen. Als Ersatzhaltestelle dient in dieser Zeit die Haltestelle „Hochstraße“.
Weitere Auskunft zum Thema Bus und Bahn gibt es bei der kreisweiten ServiceZentrale fahrtwind unter Telefon 0 800 3 / 50 40 30 (elektronische Fahrplanauskunft, kostenlos) oder 0 180 6 / 50 40 30 (personenbediente Fahrplanauskunft, pro Verbindung: Festnetz 20 ct / mobil max. 60 ct) oder im Internet www.vku-online.de.
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Kreis Unna. Der Name ist lang und sperrig – doch die wirkungsorientierte Steuerung (WOS) bringt Schwung in die Straßenbauplanung des Kreises. Sie macht millionenschwere Vorhaben finanzierbar und sorgt für ein dauerhaft qualitativ gutes Verkehrsnetz.
Zigtausende von Reifen rollen täglich darüber. Damit das in den Kreisstraßen verbaute Vermögen trotz hoher Belastung nicht weiter „unter die Räder kommt“, soll ein Straßenbauprogramm 2018 - 2023 aufgelegt werden.
Der Entwurf wurde inzwischen an die Politik zum Einlesen und als Basis für spätere Beratungen in den Gremien und zur Beschlussfassung im Oktober im Kreistag weitergeleitet. Die gesteckten Ziele sind ambitioniert, nach Überzeugung von Kreisdirektor und Kämmerer Dr. Thomas Wilk und Baudezernent Dr. Detlef Timpe aber erreichbar.
Das Kreisstraßennetz ist fast 220 Kilometer lang. Daneben gibt es über 50 Brücken, 20 Ampelanlagen und acht Lärmschutzwände. Jahrelang wurde angesichts knapper Kassen zwar das Notwendigste gemacht. Im Ergebnis verfiel das „Asphalt“-Vermögen aber zusehends. Derzeit beträgt das Infrastrukturvermögen rund 97 Millionen Euro und ist damit der zweitgrößte Bilanzposten im Haushalt.
Aktuell sind 20 Prozent der Kreisstraßen auf einer Skala von 1 (sehr gut) bis 5 (sehr schlecht) mit der Note 5 beurteilt. Der Wert über alles liegt bei 2,98. Entschlossen gegen steuern, Vermögen sichern und im wahren Sinne ausbauen - so lautet der Plan. Bis 2023 sollen deutlich mehr als 50 Straßenabschnitte (über 25 Prozent des Kreisstraßennetzes) saniert sein und der Durchschnittswert für die Straßen bei mindestens 2,8 liegen.
Für das Bauprogramm werden Gesamtkosten von knapp 12,9 Millionen Euro errechnet. Knapp 8,6 Millionen Euro sind investiv – und werden mit rund 60 Prozent gefördert. Weitere rund vier Millionen werden für laufende Aufwendungen eingeplant. Für 2018 sind die ersten zehn Maßnahmen vorgesehen.
Der Kreis ist ein bedeutender Logistikstandort – das hat Folgen für die Verkehrsinfrastruktur rund um die Gewerbegebiete. Deshalb will der Kreis mit dem Bauprogramm 2018 genau da ansetzen. Ganz oben auf der Liste steht die Rhynener Straße (K 42) in Bönen – Zufahrt zum interkommunalen Gewerbegebiet InlogPark. Die Sanierung findet auf einer Länge von rund 1.400 m im östlichen Teilabschnitt statt. Kostenpunkt: rund 450.000 Euro.
Weitere Maßnahmen des 2018er-Programms sind in Bergkamen, Kamen, Holzwickede und Werne geplant. Der Kostenrahmen dafür beträgt insgesamt 2,5 Millionen Euro. PK | PKU
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