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ICE auf der Hauptstrecke bei Dortmund. Foto: hpgruesen / pixabay
6 Weichen und 200 Meter Gleise müssen ausgetauscht werden • Während der Baumaßnahmen bleibt der Zugverkehr eingeschränkt • S-Bahnlinie S1 fährt auch wieder planmäßig
Düsseldorf/Dortmund. Infolge der Entgleisung der letzten zwei Wagen des ICE 945 am Montag (1. Mai) am Dortmunder Hauptbahnhof arbeitet die Deutsche Bahn (DB) mit Hochdruck an der Reparatur der entstandenen Schäden: Rund 200 Meter Gleise müssen ausgetauscht werden, sechs Weichen müssen vollständig erneuert werden, zwei weitere können repariert werden. Darüber hinaus sind diverse Weichenantriebe und Kabel zerstört. In der Zwischenzeit stehen bis auf drei Gleise alle weiteren wieder zur Verfügung.
Die anstehenden Bauarbeiten stellen die Experten der Deutschen Bahn (DB) vor eine große zeitliche und logistische Herausforderung. Weil jeder Bahnhof unterschiedliche Gleis- und Weichenanbindungen mit entsprechenden Ein- und Ausfahrmöglichkeiten hat, müssen die Weichen einzeln ausgemessen und individuell hergestellt werden. Auch die Weichenschwellen aus Beton müssen entsprechend der Weichengeometrie einzeln angefertigt werden. Allein für die Herstellung und vorgeschriebene Aushärtungszeit des Betons wird eine Woche veranschlagt. Anschließend müssen die Weichen eingebaut und wieder angeschlossen werden. Insgesamt geht die DB davon aus, dass die Reparaturarbeiten mindestens zwei Wochen dauern. Die Schadenshöhe liegt im unteren siebenstelligen Bereich.
Die Bauarbeiten werden auch weiterhin Auswirkungen auf den Zugverkehr haben. Die DB hat in den vergangenen Tagen mit allen Kräften daran gearbeitet, möglichst viele Gleise wieder freizugeben.
Seit Mittwochabend (3. Mai) sind bereits 13 Gleise im Dortmunder Hauptbahnhof wieder für den Verkehr freigegeben, drei Gleise (7, 8 und 10) sind noch gesperrt. Seit gestern Abend fährt auch die S-Bahnlinie S 1 wieder planmäßig. Auch der Abschnitt zwischen Witten und Dortmund ist wieder befahrbar und die Regionalexpress-Linie RE 4 kann wieder ab/bis Dortmund mit allen geplanten Halten verkehren. Auch die Züge der RB 43, RB 51, RB 52, RB 53 und RB 57 fahren wieder planmäßig. Für die S-Bahnlinie S 2 müssen sich Reisende leider noch auf Einschränkungen einstellen, da für die S-Bahn Linien 1 und 2 nur ein Gleis im Bahnhof zur Verfügung steht und somit die Kapazitäten für beide Linien nicht ausreichen. Daher fallen die Züge der S 2 zwischen Dortmund Hbf und Dortmund-Dorstfeld aus. Für Reisende ist in der Hauptverkehrszeit (montags bis freitags) morgens und abends ein Busnotverkehr für die Dauer der Reparaturarbeiten eingerichtet.
In Richtung Essen – Dortmund kommt es aufgrund der gesperrten Gleise ebenfalls für die Dauer der Reparaturarbeiten weiterhin zu Umleitungen. Die Regionalexpress-Linien aus Duisburg werden ab Duisburg Hbf (RE 11 Ersatzhalte: Essen-Altenessen, Gelsenkirchen Hbf und Herne) bzw. Essen Hbf (RE 1, RE 6 Ersatzhalte: Gelsenkirchen Hbf und Herne) bis Dortmund Hbf umgeleitet. Auch der Fernverkehr ist von dieser Umleitung betroffen. Die Fern- und Regionalzüge von Dortmund Richtung Bochum verkehren seit Mittwoch wieder auf dem Regelweg.
Aufgrund der verringerten Trassenkapazität müssen Reisende im Großraum Dortmund weiterhin mit Zugverspätungen rechnen und ggf. mehr Zeit einplanen. Während der Bauarbeiten kann es aufgrund des Bauablaufs zu zeitweisen Einschränkungen kommen. Die Deutsche Bahn bittet die Reisenden, sich vor Reiseantritt in den Auskunftsmedien über den Reiseverlauf zu informieren.
Zur Unfallursache kann die Deutsche Bahn keine Angaben machen. Wir unterstützen die ermittelnden Behörden mit allen Kräften bei den Untersuchungen.
Eine detaillierte Aufstellung zum Regional- und S-Bahn-Verkehr ist auf www.bahn.de unter Meldungen in NRW abrufbar. Tagesaktuelle Reiseverbindungen mit Echtzeitinformationen sind in der Reiseauskunft auf m.bahn.de, in der DB Navigator-App und bei www.bahn.de/Reiseauskunft zu ersehen. Verkehrsmeldungen sind unter www.bahn.de/aktuell enthalten.
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ICE auf der Hauptstrecke bei Dortmund. Foto: hpgruesen / pixabay
Schäden an der Infrastruktur erheblich • Sechs Weichen müssen ausgetauscht werden • Deutsche Bahn arbeitet mit Hochdruck daran, Gleise so schnell wie möglich freizugeben
Düsseldorf/Dortmund. Nach dem Unfall am Dortmunder Hauptbahnhof läuft derzeit noch die Bestandsaufnahme. Experten der DB Netz AG untersuchen das Ausmaß der Schäden an der Infrastruktur. Fest steht bislang, dass die Schäden an den Weichen erheblich sind. Mindestens sechs Weichen müssen voraussichtlich vollständig erneuert werden, zwei weitere müssen repariert werden. Auch Schäden an der Leit- und Sicherungstechnik sowie am Oberbau (Schienen, Schwellen, Schotter) müssen behoben werden.
Der Austausch der Weichen führt dazu, dass der Zugverkehr rund um den Dortmunder Hauptbahnhof für mindestens zwei Wochen eingeschränkt bleibt. Seit Dienstag (2. Mai) hat die Deutsche Bahn bereits die meisten Gleise wieder für den Betrieb freigegeben, um die Einschränkungen auf den Zugverkehr so gering wie möglich zu halten. Seit Mittwoch (ca. 11.45 Uhr) ist der Abschnitt zwischen Witten und Dortmund wieder befahrbar und die Regionalexpress-Linie RE 4 kann wieder ab/bis Dortmund mit allen geplanten Halten verkehren. Auch die Züge der RB 43, RB 51, RB 52, RB 53 und RB 57 fahren wieder planmäßig.
Die Fern- und Regionalzüge von Dortmund Richtung Bochum verkehren seit dem Morgen wieder auf dem Regelweg. In der Gegenrichtung kommt es weiterhin zu Umleitungen. Die Regionalexpress-Linien aus Duisburg werden ab Duisburg Hbf (RE 11 Ersatzhalte: Essen-Altenessen, Gelsenkirchen Hbf und Herne) bzw. Essen Hbf (RE 1, RE 6 Ersatzhalte: Gelsenkirchen Hbf und Herne) bis Dortmund Hbf umgeleitet.
Zur Unfallursache kann die Deutsche Bahn derzeit noch keine Angaben machen. Wir unterstützen die ermittelnden Behörden mit allen Kräften bei den Untersuchungen.
Reisende sollten im Großraum Dortmund weiterhin mit Zugverspätungen rechnen und ggf. mehr Zeit einplanen.
Eine detaillierte Aufstellung zum Regional- und S-Bahn-Verkehr ist auf www.bahn.de unter Meldungen in NRW abrufbar. Tagesaktuelle Reiseverbindungen mit Echtzeitinformationen sind in der Reiseauskunft auf m.bahn.de, in der DB Navigator-App und bei www.bahn.de/Reiseauskunft zu ersehen. Verkehrsmeldungen sind unter bahn.de/aktuell enthalten.
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Weiterhin Einschränkungen bei Zügen aus Duisburg/Essen Richtung Dortmund und auf den Linien S 1 und S 2 im Bereich Dortmund
Dortmund. Nachdem am Montag gegen 18.45 Uhr auf dem Dortmunder Hauptbahnhof zwei Wagen eines ICE aus den Schienen gesprungen waren, konnte auch der Zugverkehr auf der Strecke Dortmund—Bochum gestern Abend wieder aufgenommen werden. Fern- und Regionalzüge aus Dortmund Richtung Essen verkehren seither wieder über Bochum. In der Gegenrichtung kommt es aber weiterhin zu Umleitungen.
Mehrere Linien wieder auf dem Regelweg
Seit 11.30 Uhr ist der Abschnitt zwischen Witten und Dortmund wieder befahrbar und die Linie RE 4 kann ab/bis Dortmund verkehren.
Folgende DB-Linien verkehren derzeit auf ihrem Regelweg:
RE 4 | RB 52 | RB 53 | RB 57 | S 5/8
Einschränkungen Duisburg/Essen -> Dortmund und auf S-Bahnlinien 1 und 2
RE 1 | RE 6: Züge aus Richtung Duisburg werden zwischen Essen und Dortmund umgeleitet. Die Halte Wattenscheid und Bochum Hbf entfallen. Alternativhalte sind Gelsenkirchen Hbf und Herne. Die Züge der Gegenrichtung (Dortmund -> Duisburg) sind hiervon nicht betroffen und verkehren auf dem Regelweg.
RE 11: Züge aus Richtung Duisburg werden zwischen Duisburg und Dortmund umgeleitet. Die Halte Bochum Hbf, Wattenscheid, Essen Hbf und Mülheim (Ruhr) Hbf entfallen. Essen-Altenessen, Gelsenkirchen und Herne. Die Züge der Gegenrichtung (Dortmund -> Duisburg) sind hiervon nicht betroffen und verkehren auf dem Regelweg.
S 1 | S 2: Die Züge der Linien S 1 und S 2 fallen zwischen Dortmund Hbf und Dortmund-Dorstfeld aus. Für Reisende ist ein Busnotverkehr eingerichtet.
Durch die Umleitungen kann es auf den betroffenen Linien zu Verspätungen kommen.
Eine detaillierte aktuelle Aufstellung zum Regional- und S-Bahn-Verkehr ist auf www.bahn.de unter Meldungen in NRW abrufbar.
Tagesaktuelle Reiseverbindungen mit Echtzeitinformationen sind in der Reiseauskunft auf m.bahn.de, in der DB Navigator-App und bei www.bahn.de/Reiseauskunft zu ersehen. Verkehrsmeldungen sind unter bahn.de/aktuell enthalten.
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ADAC-Stauprognose für das Wochenende 5. bis 7. Mai
Auf Deutschlands Autobahnen sind am kommenden Wochenende keine wesentlichen Behinderungen zu erwarten. Auf den klassischen Reiserouten bleiben derzeit die Urlauber aus, eng werden könnte es höchstens rund um die Ballungsgebiete. Die Straßenbaubehörden nutzen derzeit die ruhige Lage für notwendige Renovierungsarbeiten. Fast täglich kommen neue Abschnitte dazu, auf denen gebaut oder ausgebessert wird.
Baustellenstrecken:
• A 1 Köln - Dortmund und Osnabrück - Bremen
• A 3 Passau - Nürnberg - Würzburg - Frankfurt - Köln - Oberhausen
• A 5 Basel - Karlsruhe
• A 6 Heilbronn - Nürnberg
• A 7 Ulm - Würzburg - Kassel und Hamburg - Flensburg
• A 8 Karlsruhe - Stuttgart - München
• A 9 Nürnberg - Halle/Leipzig - Berlin
• A 10 Berliner Ring
• A 12 Berliner Ring - Frankfurt (Oder)
• A 13 Dresden - Schönefelder Kreuz
• A 14 Magdeburg – Halle
• A 45 Hagen - Gießen
• A 61 Mönchengladbach - Koblenz
• A 93 Rosenheim - Kiefersfelden
• A 96 Lindau - München
• A 99 Münchner Ostumfahrung
Auch im Ausland wird gebaut. In Österreich ist der Arlbergtunnel zwischen Tirol und Vorarlberg noch bis Anfang Oktober voll gesperrt. Der Verkehr wird in dieser Zeit komplett über den Arlbergpass umgeleitet.
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Einspurig um die B233-Baustelle. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.de
von Christoph Volkmer
Kamen. Seit fast sechs Wochen ist die B233-Baustelle, bei der eine neue Hochstraßen-Kreuzung entsteht, besonders wegen der großräumigen Umleitungen nicht nur für die Bewohner von Südkamen, sondern auch für die Berufspendler ein Top-Thema.
Einspurig um die B233-Baustelle. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.deWer beim Vorbeifahren in Richtung Kamen genau hinguckt, kann mit einer gewissen Portion an Phantasie schon erahnen, wie es künftig hier aussehen wird, wenn es auch eine Linksabbiegespur von der Henry-Everling-Straße auf die B233 geben wird. Eine weitere neue Abbiegemöglickeit wird es bekanntlich zukünftig von der B233 aus Fahrtrichtung Kamen nach links auf die Henry-Everling-Straße geben.
In dieser Woche ist für die Autofahrer eine weitere, temporäre Einschränkung hinzugekommen. Bislang wurde der Verkehr auf der B 233 je Fahrtrichtung zweispurig über die verengten Fahrstreifen geführt. Straßen NRW hat nun eine der beiden Spuren gesperrt. „Es werden die Mittelinsel auf der B233 sowie der Neubau der Abfahrt von der B233 auf die Henry-Everling-Straße hergestellt. Ebenso erfolgt die Deckensanierung im gesperrten Bereich“, so ein Sprecher von Straßen NRW auf Anfrage von Kamen Web.de mit.
Diese Arbeiten werden noch bis zum Ende der 20. Kalenderwoche, also rund um den 19. Mai, andauern. „Die Arbeiten kommen insgesamt gut voran und liegen im Zeitplan“, teilte der Sprecher ebenfalls mit.
Die Umbaumaßnahme, die eine Gemeinschaftsmaßnahme der Stadt Kamen und von Straßen NRW ist, soll dafür sorgen, das LKWs künftig nicht mehr die B233-Auffahrt (Unnaer Str.) von Südkamen in Richtung Unna nutzen, weil hier eine erhöhte Lärmbelastung der Anwohner festgestellt worden ist. Die Kosten für die Einrichtung der Ampelkreuzung liegen bei 1,55 Millionen Euro.
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Nach dem Winterintermezzo wird es jetzt Zeit für einen gründlichen Frühlings-Check des Autos
Nach dem Winter ist der Lack des Autos meist stark beansprucht. Bevor man durch die Waschanlage fährt, sollten hartnäckige Schmutzpartikel mit einem Hochdruckreiniger entfernt werden, da diese sonst wie Schmirgelpapier wirken können. Sind nach der Wäsche Steinschläge oder kleine Beschädigungen des Lacks sichtbar, kann die Behandlung mit einem Lackstift der Korrosion vorbeugen. Gegen Frühjahrssonne und Blütenpollen hilft außerdem eine Lackkonservierung. Zudem sollten die gesamte Beleuchtung überprüft und die Radkästen gereinigt werden.
Weitere Pflichtaufgaben: Alle Scheiben auch innen reinigen, die Scheibenwischer auf Risse und Brüche prüfen und gegebenenfalls austauschen, den Fußraum gründlich reinigen und trocknen.
Nicht nur sauber, sondern leicht, lautet die Frühlingsdevise beim Auto. Denn nach dem Ende der Skisaison gehören Dachboxen und Skiträger nicht mehr auf Autos, sondern in Keller oder Garage. Jedes Kilo an Bord kostet Kraftstoff, pro 100 Kilogramm sind es bis zu 0,3 Liter mehr Sprit auf 100 Kilometer. Auch zusätzliche Ladung wie zum Beispiel Schneeketten, Streusplit, Eiskratzer und Abkehrbesen hat jetzt Sommerpause.
Ein Blick unter die Motorhaube verrät, wie die Technik den Winter überstanden hat. Da die Elektronik empfindlich ist, sollte diese nicht mit dem Dampfstrahler gereinigt werden. Weiter gilt es Motoröl, Kühlwasser und die Scheibenwaschanlage zu kontrollieren und gegebenenfalls Flüssigkeit nachzufüllen. In der frostfreien Zeit empfiehlt sich ein Scheibenreinigerzusatz. Allerdings lässt sich dieser nicht immer mit Frostschutzzusatz mischen.
Nach dem letzten Aufbäumen des Winters haben nun Sommerreifen Saison. Wichtig: vor der Montage die Profiltiefe prüfen. Bei weniger als drei Millimetern sollten die alten Reifen durch neue ersetzt werden. Winterreifen am besten sauber, trocken und dunkel lagern. Nach dem Räderwechsel sollten die Radschrauben nach etwa 100 bis 200 Kilometern mit einem Drehmomentschlüssel nachgezogen werden.
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