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Nacht für Nacht werden im Werk die Fernverkehrszüge der DB kontrolliert ● Nicht nur Großbauteile werden ausgetauscht, auch kleine Geräte wie Kaffeemaschinen, Steckdosen oder Leuchten
Düsseldorf. Wenn ein Zug durch das Tor des Dortmunder ICE-Werks rollt, sind die Mitarbeiter schon bereit für ihren Einsatz. „Nachts geht die Arbeit für uns richtig los“, weiß Werkleiter Volker Poppelreuter. „Unsere Nachtschicht beschäftigt sich durchschnittlich mit insgesamt 25 Zügen. Dazu zählen fast alle Baureihen des ICE, IC und EC.“
Und die Zeit drängt bei jeder Nachtschicht: Schließlich müssen die Züge am nächsten Tag wieder pünktlich an ihrem Abfahrtsbahnhof stehen. Damit DB-Kunden eine sichere und komfortable Reise antreten können, werden die Fernverkehrszüge hier in Dortmund genau unter die Lupe genommen. Bremsen, Kupplungen und Fensterscheiben werden überprüft, unter Umständen müssen sogar ganze Drehgestelle oder Motoren ausgetauscht werden. „Unser Anspruch ist eine durchgehend fehlerfreie und pünktliche Bereitstellung aller Züge“, sagt Poppelreuter. Ganz im Sinne der DB-Qualitätsoffensive „Zukunft Bahn“ sollen die nächtlichen Standzeiten der Züge deutlich verkürzt werden. Fernverkehrszüge werden künftig besser den Werken mit freien Reparaturkapazitäten zugeführt. Ziel ist ein erheblich optimiertes Erscheinungsbild der DB-Zugflotte im Fernverkehr.
Insgesamt stehen im Dortmunder ICE-Werk fünf Arbeitsstände auf fünf Gleisen für die Instandhaltung zur Verfügung. Jede Nacht arbeiten durchschnittlich 91 Mitarbeiter in der Werkstatt, tagsüber sind es mit durchschnittlich 43 Mitarbeitern deutlich weniger, da die meisten Züge auf dem Schienennetz unterwegs sind. Jede Nacht wird aus der Werkstatt die Antriebsleistung (80.000 KW) von ca. 1.000 Autos für den nächsten Morgen bereitgestellt.
Für eine bequeme Reise sind vorab aber auch viele scheinbar kleine Handgriffe nötig. So werden Kaffeemaschinen, Steckdosen und Leuchten bei Bedarf ausgetauscht. Auch das WLAN und die Fahrgastinformationssysteme müssen kontrolliert werden.
Nach der Wartung geht es für die Züge dann noch in die Außenreinigungsanlage. Im Winter steht hier auch eine Enteisungsanlage zur Verfügung, die die Züge von Schnee und Eis befreien kann. In den heißen Sommermonaten werden selbstverständlich auch die Klimaanlagen kontrolliert.
Die steigende Zahl der Reisenden ist ein besonderer Ansporn für die Mitarbeiter im Werk, deren Anspruch es ist, ihre Züge im besten Zustand dem Kunden zur Verfügung zu stellen. Allein im ersten Halbjahr 2017 sind mehr als 68 Millionen Fahrgäste mit den Fernverkehrszügen der DB gefahren – mehr als je zuvor in einem ersten Halbjahr.
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Jahres-„Pickerl“ für Österreich ab August nicht lohnenswert / In Tschechien und Slowenien ab September genau nachrechnen / Kurzzeitvignetten meist günstigere Alternative
(ADAC Touring GmbH) An einer Vignette führt in vielen Ländern für Kraftfahrer kein Weg vorbei, sonst drohen hohe Bußgelder: So wurden 2016 allein in Österreich 191.881 Fahrer ohne gültige Vignette erwischt, rund 81.000 davon deutsche Reisende – sie mussten als sogenannte „Ersatzmaut“ bis zu 240 Euro zahlen. Wer die Zahlung verweigerte, bekam zusätzlich bis zu 3.000 Euro Verwaltungsstrafe aufgebrummt.
Für viele Autofahrer, die bis Ende des Jahres regelmäßig in Länder mit Vignettenpflicht reisen, lohnt sich nun der Kauf einer Jahresvignette nicht mehr. Die verschiedenen Kurzzeitvignetten in Österreich, Tschechien und Slowenien stellen günstigere Alternativen dar. Die ADAC Touring GmbH hat die wichtigsten Informationen zusammengestellt.
- Österreich: Die Jahresvignette 2017 für Pkw kostet 86,40 Euro. Sie gilt noch bis Januar 2018. Der Preis für eine Zwei-Monats-Vignette beträgt 25,90 Euro. Vielfahrer können ab August die Zeit bis Ende November mit zwei Zwei-Monats-Vignetten überbrücken. Geldersparnis gegenüber der Jahresvignette: 34,60 Euro. Bereits ab 1. Dezember ist die Jahresvignette 2018 erhältlich und gültig.
- Tschechien: Ab September sollten Autofahrer genau prüfen, ob sie die 58,50 Euro teure Jahresvignette tatsächlich noch ausreichend nutzen. Die Monatsvignetten kosten 17,50 Euro und können je nach Reiseverhalten eine Alternative sein. Die neue Jahresvignette 2018 ist ab 1. Dezember erhältlich und gültig.
- Slowenien: Bei den slowenischen Jahresvignetten ist ein Kauf ab 1. September nicht mehr zu empfehlen. Die Jahresvignette kostet 110 Euro, eine Monatsvignette 30 Euro. Wer bis November drei Monatsvignetten nutzt, spart 20 Euro. In Slowenien gilt die Jahresvignette 2018 ab 1. Dezember.
Vignetten für Österreich, Tschechien, Slowenien und die Schweiz können in allen ADAC-Geschäftsstellen und im Internet unter www.adac-shop.de sowie telefonisch unter 0800 510 11 12 erworben werden.
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Die B233 und die neu aufgestellte Lichtsignalanlage ist seit Dienstag dieser Woche (30.KW) für den Verkehr freigegeben.
Kamen. Wie ein Sprecher von Straßen.NRW mitteilt, ist die B233 / Hochstraße und die neu aufgestellte Lichtsignalanlage ist seit Dienstag (25.07.2017) für den Verkehr freigegeben. Die Hochstraße ist Teil der B233. Sobald die Sanierungsarbeiten auf der Henry-Everling-Straße abgeschlossen sind, wird auch die Linksabbiegespur freigegeben. Für die Asphaltarbeiten an den Mittelinseln auf der B233/Hochstraße wird es, sobald das Wetter es zulässt, Tagesbaustellen geben. Diese Arbeiten konnten bisher wetterbedingt nicht ausgeführt werden.
Der Schwerverkehr hat in die Unnaer Straße ein Fahrverbot. Die entsprechenden Verkehrsschilder für das Fahrverbot von Schwerlastverkehr sind aufgestellt. Die neue Wegweisende Beschilderung wird noch im Zuge der Baumaßnahme aufgestellt. Die Henry-Everling-Straße wird voraussichtlich Ende nächster Woche (31.KW) in beide Fahrtrichtungen für den Verkehr freigegeben.
Auf der Heerener Straße werden die Asphaltdecke und die Asphaltbinderschicht erneuert. Ebenso werden die Lichtsignalanagen an der Kreuzung Henry-Everling-Straße / Heerener Straße und Heerener Straße / Dortmunder Allee / Unnaer Straße erneuert. Die bestehende Anlage wird demontiert und neue Fundamente, Masten und neue Technik montiert. Um eine Barrierefreiheit zu erreichen, werden neue taktile Leitsysteme um die Lichtsignalanlagen hergestellt.
Die Sanierungsarbeiten auf der Heerener Straße werden in zwei Bauabschnitten und in halbseitiger Bauweise ausgeführt. Die Sanierungstrecke der Heerener Straße beginnt ca. auf der Höhe der Linksabbiegespur für die Henry-Everling-Straße und endet an der Kreuzung Dortmunder Allee / Heerener Straße / Unnaer Straße. Die Lichtsignalanlage an der Henry-Everling-Straße wird demontiert, so dass während der Sanierung der Heerener Straße der Verkehr mittels Baustellensignalisierung geregelt wird. Dadurch kann es zu Verkehrsbeeinträchtigungen kommen. Die Heerener Straße wird voraussichtlich ab 31.KW bis voraussichtlich 42.KW halbseitig saniert, so dass der Verkehr einspurig ist und mittels einer Baustellenampel gelenkt wird.
Bereits am 5. Juli 2017 wurde durch die Autobahnniederlassung Hamm auf der A1 zwischen dem Autobahnkreuz Kamen und der Anschlussstelle Kamen-Zentrum eine neue Baustelle eingerichtet. Eingerichtet wurde die Verkehrsführung in Fahrtrichtung Köln, die Fahrtrichtung Bremen folgt zu einem späteren Zeitpunkt. Bis Mitte
2019 werden hier die beiden Brücken "Heerener Straße" und "Klöcknerbahnweg" durch einen Neubau ersetzt. In der gesamten Bauzeit stehen dem Verkehr in beiden Fahrtrichtungen immer drei eingeengte Fahrstreifen zur Verfügung. Der "Klöcknerbahnweg" wird gesperrt, die "Heerener Straße" ist eingeschränkt nutzbar. Straßen.NRW investiert hier in die beiden Neubauten 6,5 Millionen Euro aus Bundesmitteln.
Hintergrund: Beide Bauwerke können die heutigen Lasten nicht mehr aufnehmen und müssen ersetzt werden. Die Bauwerke wurden 1955/56 gebaut und 1979 für den 6-streifigen Ausbau der A1 verbreitert.
Archiv: Einspurig um die B233-Baustelle
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Kamen/Hamm (straßen.nrw.). Die Straße „Am Langen Kamp“ wird am Dienstag (1.8.) und Mittwoch (2.8.) jeweils in der Zeit von 9:30 Uhr bis 17:30 Uhr gesperrt. In der gesperrten Zeit wird die Autobahnniederlassung Hamm eine Behelfsbrücke für die Umfahrung der Brückenbaustelle einschieben. Eine Umleitung wird eingerichtet.
Hintergrund:
Beide Bauwerke wurden in den 70er Jahren gebaut. Baulich weisen die Brücken Defizite auf, die mittelfristig instand gesetzt werden müssen. Hinzu kommt, dass beide Brücken aufgrund des fehlenden Seitenstreifens eine Engstelle im Zuge des Streckenbandes der A2 darstellen. Straßen.NRW möchte alle Engstellen auf Autobahnen beseitigen. Durch die Engstellenbeseitigung und die anstehenden Instandsetzungsmaßnahmen ist ein Ersatzneubau die wirtschaftlichere und zukunftsträchtigere Lösung.
Bauwerk „Am Langen Kamp“
Das Bauwerk wurde im Zuge des Neubaus der Autobahn A2 im Jahr 1973 gebaut. Die Brücke hat eine Länge von 12,92 Metern und ist eine Stahlbetonbrücke.
Bauwerk „Sesekebach“
Dieses Bauwerk wurde schon 1936 – 1938 gebaut. Im Zuge des Baues der A2 wurde sie ebenfalls 1972/1973 abgebrochen und erneuert. Nur das westliche Widerlager ist bis heute erhalten geblieben. Gebaut wurde sie als Stahlverbundkonstruktion. 1982/1983 wurde der Überbau, Aufgrund Bergschäden, angehoben und saniert.
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Solche Chips mit Hardware-Secure-Modulen (HSM) werden schon heute verbaut und könnten auch für den systematischen Schutz gegen Tacho-Betrug eingesetzt werden.Foto: ADAC e.V.Ab September 2017 müssen neue Autos durch eine technische Lösung geschützt werden / Langjährige ADAC-Forderung wird Realität
Tachobetrüger haben es in Zukunft deutlich schwerer: Neue Fahrzeugmodelle müssen ab 1. September 2017 durch eine technische Lösung im Auto geschützt werden. Das ist jetzt im Rahmen der EG-Typgenehmigung 2017/1151 vorgeschrieben. Der ADAC fordert seit vielen Jahren zum Schutz des Verbrauchers eine solche technische Lösung, die direkt im Auto und ab Werk verbaut ist.
Laut Ermittlungen der Polizei wird bei einem Drittel der Gebrauchtwagen der Kilometerstand nach unten „gedreht“. Dieser Betrug führt im Durchschnitt zu einem um 3.000 Euro höheren Preis beim Verkauf eines Pkw. Pro Jahr werden nach Schätzungen der Polizei allein in Deutschland rund zwei Millionen Autos manipuliert. Bisher hat der ADAC noch kein Fahrzeug gefunden, dessen Kilometerstand sich nicht betrügerisch verändern ließ.
Aus Sicht des Clubs muss im nächsten Schritt festgelegt werden, wie die neue Maßnahme gegen Tachomanipulation von den Herstellern umgesetzt und im Rahmen der Typgenehmigung überprüft wird. Ein solcher Schutz kann von neutraler Stelle bestätigt werden, etwa per Common-Criteria-Zertifizierung des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in Bonn.
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Kreis Unna. Ab Dienstag, 01.08.2017, wird das Busfahren bei der VKU etwas teurer. Die moderate Preisanpassung von durchschnittlich 2,1 Prozent beruht auf steigende Kosten insbesondere bei Personal und Material, sowie sinkende öffentliche Mittel.
Auch der Eigenanteil für das Sozialticket erhöht sich leicht. In der Preisstufe A für die Gemeinde sind es 24 Cent pro Monat und in der Preisstufe B für das gesamte Kreisgebiet beträgt die Erhöhung 43 Cent pro Monat.
Weitere Auskunft zum Thema Bus und Bahn gibt es bei der kreisweiten Service Zentrale fahrtwind unter Telefon 0 800 3 / 50 40 30 (elektronische Fahrplanauskunft, kostenlos) oder 0 180 6 / 50 40 30 (personenbediente Fahrplanauskunft, pro Verbindung:
Festnetz 20 ct / mobil max. 60 ct) oder im Internet www.vku-online.de.
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