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ADAC-Appell an Hersteller: Schließsysteme vor Missbrauch schützen
Keyless-Schließsysteme, die das schlüssellose Entsperren und Starten eines Pkw ermöglichen, gibt es auch bei Motorrädern. Ähnlich wie Autos mit diesem System sind auch Bikes mit Keyless-Schließfunktion eine leichte Beute für Diebe. Der ADAC hat drei Motorräder der Marken BMW R 1200 RS, Ducati Multistrada 1200 D-air und KTM Super Duke R untersucht. Das verheerende Ergebnis: Bei allen Bikes lässt sich mit einem selbst gebauten Funkverstärker die Lenkung entriegeln, die Zündung einschalten und der Motor starten.
„Die Motorradhersteller haben die Pflicht, die Fahrzeugelektronik ebenso systematisch abzusichern, wie das in anderen IT-Bereichen längst Standard ist. Für Besitzer betroffener Bikes sollte es zudem möglichst rasch Abhilfe durch entsprechende Nachrüstungen geben“, fordert Reinhard Kolke, ADAC-Leiter Test und Technik.
Die offenkundige Sicherheitslücke bei den Komfortschlüsseln erleichtert Dieben ihr Handwerk ungemein: Die Funkverbindung zwischen Schlüssel und Fahrzeug lässt sich problemlos über weite Distanzen „verlängern“. Unabhängig davon, ob sich der Originalschlüssel beispielsweise im Haus oder in der Jackentasche des Besitzers befindet. Wegfahrsperre und meist auch Alarmanlage werden ebenfalls auf diese Weise überwunden. Nach Erkenntnissen der ADAC-Fachleute lassen sich die für den Diebstahl erforderlichen Geräte mit geringem Aufwand aus handelsüblichen Elektronikbauteilen herstellen.
Der ADAC rät Motorradfahrern, den Funkschlüssel innerhalb von Gebäuden nicht in der Nähe von Außentüren und Fenstern aufzubewahren. Weiter sollten sie das Motorrad beispielsweise durch Bremsscheibenschlösser zusätzlich sichern und es wenn möglich in einer geschlossenen Garage parken.
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ADAC-Stauprognose für das Wochenende 7. bis 9. Juli
Der Urlauberverkehr auf den Autobahnen gerät jetzt immer häufiger an seine Grenzen: In vielen Ländern haben die Sommerferien bereits begonnen, dazu stoßen jetzt auch die Urlauber aus den mittleren Landesteilen der Niederlande. Aus Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland rollt eine zweite Reisewelle heran. Im ohnehin staugefährdeten Großraum Hamburg wird es noch voller als sonst: In der Hansestadt findet am 7. und 8. Juli das G20-Gipfeltreffen statt. Deshalb ist hier mit kurzfristigen Straßensperren und intensiven Kontrollen zu rechnen.
Die Staustrecken:
• Fernstraßen zur und von der Nord- und Ostsee
• Großraum Hamburg
• A 1 Köln – Dortmund – Bremen – Hamburg – Puttgarden
• A 2 Dortmund – Hannover – Braunschweig
• A 3 Oberhausen – Köln – Frankfurt – Nürnberg – Passau
• A 5 Hattenbacher Dreieck – Frankfurt – Karlsruhe – Basel
• A 6 Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
• A 7 Hamburg – Flensburg
• A 7 Hamburg – Hannover – Kassel – Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte
• A 8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
• A 9 Berlin – Nürnberg – München
• A 10 Berliner Ring
• A 11 Berliner Ring – Dreieck Uckermark
• A 19 Rostock – Dreieck Wittstock/Dosse
• A 24 Berliner Ring – Dreieck Wittstock/Dosse
• A 61 Mönchengladbach – Koblenz – Ludwigshafen
• A 93 Inntaldreieck – Kufstein
• A 99 Umfahrung München
Auch im benachbarten Ausland ist mit sehr starkem Reiseverkehr zu rechnen. Besonders starke Nerven brauchen Reisende in Österreich, denn dort sind jetzt alle Bundesländer in den Sommerferien. Wartezeiten bei der Einreise von Österreich nach Deutschland können auch weiterhin nicht ausgeschlossen werden. Am stärksten gefährdet sind die Grenzübergänge Suben (A 3 Linz – Passau), Walserberg (A 8 Salzburg – München) und Kiefersfelden (A 93 Kufstein – Rosenheim). Reisende sollten unbedingt gültige Ausweispapiere mit sich führen.
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Der ADAC gibt Tipps, wie Betroffene richtig handeln
Verliert ein Urlauber seinen Führerschein im Ausland, muss er das nicht der Botschaft, dem Konsulat oder der örtlichen Polizei melden. Ein Interimsdokument im Sinne eines Führerscheins wird nicht ausgestellt. Der Betroffene kann seinen Ersatzführerschein erst nach Rückkehr aus dem Ausland beantragen und sich dafür an die Führerscheinstelle seines Wohnorts wenden.
Wurde das Dokument gestohlen, empfiehlt sich grundsätzlich eine Anzeige bei der örtlichen Polizei, die eine Diebstahlsanzeige ausstellt. Diese sollte der Fahrer immer bei sich haben, weil bei einer Kontrolle manchmal von einem Bußgeld abgesehen wird.
Egal ob Verlust oder Diebstahl, die deutsche Behörde erteilt erst nach der Rückkehr aus dem Urlaub einen vorläufigen Führerschein. Er ist bis zur Ausstellung des Ersatzführerscheins (Kartenführerschein) gültig.
Fährt der Urlauber auf dem Heimweg ohne Führerschein über mehrere Grenzen hinweg, droht ein Bußgeld des jeweiligen Landes. Dies beträgt in Österreich meist 36 Euro, in der Schweiz 20 Franken und Italien ab 86 Euro.
Bei einer Polizeikontrolle in Deutschland kann ein Verwarnungsgeld von zehn Euro für das Nichtmitführen verhängt werden. Wer ohne Führerschein zurück nach Deutschland fährt, riskiert aber kein Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, da diese nach dem Verlust bestehen bleibt.
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Kamen. Auf der Heerener Straße wird ab kommenden Montag, 03. Juli, eine halbseitige Sperrung im Bereich der Ewaldstraße eingerichtet. Die Sperrung wird erforderlich da Schachtdeckelsanierungen durchgeführt werden. Die Baumaßnahme wird voraussichtlich fünf Arbeitstage in Anspruch nehmen. Der Verkehr wird mit einer Lichtzeichenanlage geregelt. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass in Absprache mit der VKU die Bushaltestelle auf die gegenüberliegende verlegt wird.
Zusätzlich informiert die Stadtverwaltung in einem Schreiben die 5. Klässler, Schulsekretariate und Schulleitungen
"Schulwegsituation Heerener Straße:
Sehr geehrte Eltern,
der Schulweg Ihres Kindes führt über die Heerener Straße.
Mit der kurzfristigen Veränderung der Baustellensituation an der A 1-Brücke fehlt aufgrund der Verkehrsführung der Fußweg. Ein Passieren der Baustelle ist fußläufig nicht möglich.
Nach derzeitigen Erkenntnissen wird die Baustelle auch im kompletten Schuljahr 2017/18 eingerichtet bleiben, so dass ein nach der Schülerfahrkostenverordnung geeigneter Fußweg damit nicht vorhanden ist.
Im Zuge der Baumaßnahme wurde auch eine Teilsperrung der Klöckner Bahntrasse erforderlich.
Viele Schülerinnen und Schüler nutzen mit dem Fahrrad auch den Seseke-Radweg. Dieser steht weiterhin zur Verfügung.
Die Stadtverwaltung möchte kurzfristig Abhilfe schaffen, damit die Sicherheit Ihrer Kinder auf dem Schulweg gewährleistet ist.
Mit der VKU wurde deshalb mündlich vereinbart, dass alle Schülerinnen und Schüler, die über die Heerener Straße zur Schule gehen/fahren ab Montag, 03.07.17 bis zum Beginn der Ferien berechtigt sind, den Linienbus unentgeltlich zu nutzen.
Für das Schuljahr 2017/18 bieten wir allen Schülerinnen und Schülern, deren Schulweg über die Heerener Straße führt und die bisher keinen Anspruch auf Fahrkostenerstattung aufgrund der Entfernungsgrenzen hatten, den Erwerb des Flash-Tickets plus an.
Antragsformulare und Bestellscheine sind im Schulsekretariat der Schule erhältlich. Das Ticket kann sowohl für den Schulweg als auch in der Freizeit genutzt werden.
Hierfür ist von Ihnen lediglich ein Eigenanteil in Höhe von 10,70 €/monatlich zu zahlen. Den Eigenanteil für Geschwisterkinder ersehen Sie auf dem Bestellschein."
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Kamen/Hamm (straßen.nrw.). Seit einigen Tagen laufen die vorbereitenden Arbeiten zum Neubau der Brücken "Am Langen Kamp" und "Sesekebach" im Zuge der A2 zwischen Kamen/Bergkamen und Dortmund-Lanstrop. Die beiden Autobahnbrücken werden durch die Autobahnniederlassung Hamm ersetzt. Hierfür wird seit einigen Tagen eine Behelfsumfahrung gebaut. Hierdurch ist es der Autobahnniederlassung möglich, während der zweieinhalbjährigen Bauzeit, alle sechs Fahrstreifen befahrbar zu halten. Zuerst werden fünf Fahrstreifen auf die nördliche Autobahnseite geführt, ein Fahrstreifen läuft neben der Autobahn über die Behelfsumfahrung. Dieses ermöglicht den Abbruch und Neubau der südlichen Brückenhälften beider Brücken.
Die eigentlichen Arbeiten an den Bauwerken beginnen Ende August. Bis Ende 2019 wird Straßen.NRW in den Neubau der beiden Brücken 14 Millionen Euro aus Bundesmitteln investieren.
Hintergrund:
Beide Bauwerke wurden in den 70ger Jahren gebaut. Baulich weisen die Brücken Defizite auf, die mittelfristig instand gesetzt werden müssten. Hinzu kommt, dass beide Brücken aufgrund des fehlenden Seitenstreifens eine Engstelle im Zuge des Streckenbandes dar stellen. Straßen.NRW möchte alle Engstellen auf Autobahnen beseitigen. Durch die Engstellenbeseitigung und den anstehenden Instandsetzungsmaßnahmen ist ein Ersatzneubau die wirtschaftlichere und zukunftsträchtigere Lösung.
Basisstraße K9 "Langer Kamp":
Der Verkehr auf der Basisstraße K9 wird über die Bauzeit mit einer Lichtsignalanlage geregelt. Für den Brückenabriss und die Herstellung der Traggerüste sind jeweils Vollsperrungen von maximal sechs Werktage vorgesehen. Im Zuge der Tiefengründung ist zusätzlich eine bis zu vierwöchige Teilsperrung des PKW/LKW-Verkehrs vorgesehen. Der Fahrradverkehr wird im Zuge der Tiefengründung aufrechterhalten. Im Zuge der Voll- bzw. Teilsperrungen wird an der Kreuzung Lünerstr./Hilsingstr. eine Lichtsignalanlage den Verkehr zusätzlich regeln.
Bauwerk "Am Langen Kamp"
Das Bauwerk wurde im Zuge des Neubaus der Autobahn A2 im Jahr 1973 gebaut. Die Brücke hat eine Länge von 12,92 Metern und ist eine Stahlbetonbrücke.
Bauwerk "Sesekebach"
Dieses Bauwerk wurde schon 1936 - 1938 gebaut. Im Zuge des Baues der A2 wurde sie ebenfalls 1972/1973 abgebrochen und erneuert. Nur das westliche Widerlager ist bis heute erhalten geblieben. Gebaut wurde sie als Stahlverbundkonstruktion. 1982/1983 wurde der Überbau, Aufgrund Bergschäden, angehoben und saniert.
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Auch das Sozialticket wir teurer
Kreis Unna. Die Verkehrsgesellschaft VKU erhöht zum 1. August ihre Tarife. Damit ändern sich auch die für das Sozialticket/SchülerAbo plus zu zahlenden Eigenanteile um 24 Cent im Monat in der Preisstufe A und 43 Cent in der Preisstufe B. Darauf weist der Fachbereich Soziales beim Kreis hin.
Das Ticket mit der Preisstufe A ist gültig für eine Stadt bzw. Gemeinde. Es kostet ab August 20,22 Euro (bisher 19,98 Euro). Das Ticket in der Preisstufe B erlaubt Fahrten im gesamten Kreisgebiet. Es ist ab 1. August zum Preis von 33,08 Euro (32,65 Euro) zu haben.
Antragsvordrucke für das Sozialticket sind bei allen Geschäftsstellen des Jobcenters Kreis Unna und den Sozial- und Jugendämtern sowie den Wohngeldstellen der Städte und Gemeinden im Kreis Unna erhältlich. Die Anträge für ein Ticket ab dem 1. August müssen spätestens bis zum 10. Juli bei der Verkehrsgesellschaft für den Kreis Unna (VKU) in Kamen vorliegen.
Weitere Informationen zum Sozialticket/SchülerAbo plus gibt es auf der Internetseite www.vku-online.de und auf der Seite www.kreis-unna.de (Suchbegriff Sozialticket). PK |PKU
Hintergrund
Das Sozialticket wird seit dem 1. August 2008 angeboten und ermöglicht finanziell hilfebedürftigen Menschen im Kreis Unna die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs. Im April 2010 wurden zwei Preisstufen eingeführt und seit dem 1. August 2013 können auch Wohngeldempfänger kostengünstig den Öffentlichen Personennahverkehr im Kreis Unna nutzen.
Seit August 2013 gibt es auch ein besonderes Angebot für Schüler, Studierende und Auszubildende im Kreis Unna, die Anspruch auf das Sozialticket haben. Sie können das Sozialticket als SchülerAbo plus am Vormittag für den Schulweg oder den Weg zum Ausbildungsplatz in Anspruch nehmen. Ab 14 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen und während der NRW-Ferien kann das Ticket auch über die Kreisgrenzen hinaus genutzt werden. Dann sind zum Beispiel Fahrten nach Dortmund, Hamm, Hagen oder auch ins Sauer- oder Münsterland möglich.
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