Autourlaubern droht langer Heimweg

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Auto, Straßen & Verkehr

In acht Bundesländern naht Ferienende / Stauprognose für 27. bis 29. August

KamenerKreuz 314 KWAm kommenden Wochenende besteht erneut erhöhte Staugefahr. Vor allem auf den Heimreisespuren der Autobahnen in Richtung Norden kann der Verkehr stocken. In Rheinland-Pfalz, dem Saarland, Hessen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Bremen und Niedersachsen sowie der Mitte und dem Süden der Niederlande enden demnächst die Sommerferien. Auf den Routen in Richtung Urlaubsgebiete sieht die Situation deutlich besser aus. Ganz ohne Stau dürften die Urlauber jedoch nicht an ihr Ziel gelangen. Mit erheblichem Verkehr ist vor allem bei schönem Wetter auf den Zufahrtsstraßen der Ausflugsgebiete zu rechnen, etwa in die Berg- und Seenlandschaften.

Die besonders belasteten Staustrecken (beide Richtungen):

• Fernstraßen zur und von der Nord- und Ostsee
• A 1 Lübeck – Bremen – Hamburg
• A 2 Hannover – Braunschweig
• A 3 Passau – Nürnberg – Würzburg
• A 4 Kirchheimer Dreieck – Erfurt – Dresden
• A 5 Basel – Karlsruhe – Frankfurt
• A 7 Flensburg – Hamburg
• A 7 Füssen/Reutte – Ulm – Würzburg – Kassel
• A 8 Salzburg – München – Stuttgart
• A 9 München – Nürnberg
• A 61 Ludwigshafen – Koblenz – Mönchengladbach
• A 72 Hof – Chemnitz
• A 93 Kufstein – Inntaldreieck
• A 95/B 2 München – Garmisch-Partenkirchen
• A 99 Umfahrung München

Auch auf den Fernstraßen im benachbarten Ausland geht es zeitweise nur zäh voran. Besonders betroffen sind die Heimreisespuren. In Frankreich und mehreren anderen Ländern steht der Schulanfang unmittelbar bevor. Auf dem Weg in den Urlaub sind deutlich weniger Reisende unterwegs als in den Vorwochen. Weiterhin viel Verkehr und zeitweise Staus werden auf den Zufahrtsstraßen der Ausflugsregionen im untergeordneten Straßennetz der Alpenländer erwartet.

Durch hohes Verkehrsaufkommen und intensive Personenkontrollen müssen sich Autourlauber auf stundenlange Wartezeiten an den Grenzen einstellen und das vor allem auf der Rückfahrt. Das gilt unter anderem im Balkantransit. Bei der Einreise nach Deutschland wird stichprobenartig kontrolliert. Alle Details zum Thema Grenzkontrollen unter https://bit.ly/adac_grenzen_corona.

Dortmund Airport zieht Ferienbilanz

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Auto, Straßen & Verkehr

376.000 Passagiere in den Sommerferien

flugdo0121

Dortmund. Während der sechswöchigen Sommerferien in Nordrhein-Westfalen nutzten 376.714 Reisende den Dortmund Airport. Das sind nur gut zwei Prozent weniger als im Rekordjahr 2019 (384.963 Passagiere). Insgesamt hatten die Passagiere ab Dortmund die Auswahl aus 59 Zielen in 27 Ländern. Besonders beliebt war die Ferieninsel Mallorca mit knapp 33.000 Reisenden, gefolgt von Kattowitz und Bukarest. Beliebte Urlaubsziele waren darüber hinaus Catania, Kreta und Split. 

„Wir befinden uns derzeit nahezu auf Vorkrisenniveau“, so Guido Miletic, Leiter Airport Services und Marketing. „Der Luftverkehr an unserem Standort hat sich innerhalb der Ferien deutlich schneller erholt, als wir es noch zu Beginn der Ferien erwarten durften. Für die Hauptreisezeit hatten wir mit mindestens 250.000 Passagieren gerechnet. Es sind über 100.000 mehr geworden.“

Grund für das starke Wachstum sind neben gesunkenen Infektionszahlen in weiten Teilen Europas, einer steigenden Impfquote und damit verbunden eine erhöhte Sicherheit beim Reisen, auch Standort bedingte Vorteile. Kurz vor den Sommerferien erweiterte Eurowings ihr Angebot ab dem Dortmund Airport deutlich um attraktive Warmwasserdestinationen. Reisende haben seitdem die Chance nach Kavala, Alicante oder Rhodos zu fliegen. Die Angebote auf den beliebten Strecken nach Catania, Malaga und Heraklion wurden deutlich ausgebaut. „Wir sind sehr froh, dass wir die Strecken der Eurowings in einer sehr kurzen Zeit schon so gut etablieren und bekanntmachen konnten“, so Miletic. 

Auch Wizz Air stockte pünktlich zur Hauptreisezeit ihr Angebot nochmal auf und fliegt neu zu Zielen wie Burgas und Sarajevo. Bereits im April wurde die Verbindung nach Mallorca eingeführt. SunExpress meldete sich nach über einem Jahr Pandemie-bedingter Pause zurück und nahm die Verbindung nach Izmir wieder auf. 

Miletic zeigt sich mit der Passagierentwicklung in den Sommermonaten sehr zufrieden: „Wir können stolz sein. Der Dortmund Airport ist der Flughafen in Deutschland, der am dichtesten am Vorkrisenniveau ist. Der Durchschnitt der Passagierzahlen in der Branche liegt ca. bei 40 Prozent im Vergleich zu 2019. Wir wissen, dass es durch die Corona-Pandemie immer mal wieder auch zu kurzfristigen Anpassungen und Rückschlägen kommen kann, aber insgesamt sind wir robust und breit aufgestellt. Die Zahlen der Sommerferien belegen das.“

Von Dortmund in den Süden Bulgariens

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Auto, Straßen & Verkehr

abflugDOKW

Dortmund. Ab dem 6. November 2021 fliegt Wizz Air immer dienstags und samstags von Dortmund nach Plowdiw. Flüge sind bereits buchbar. Es ist nach Varna, Sofia und Burgas bereits die vierte Stadt in Bulgarien, die Reisende direkt ab Dortmund erreichen können. „Die Strecken nach Bulgarien entwickeln sich gut. Sofia und Varna sind bereits seit Jahren etablierte Ziele. Burgas ist erst seit dem 10. Juni auf dem Flugplan, wird aber bereits jetzt sehr gut angenommen“, so Guido Miletic, Leiter Airport Services und Marketing. Allein im Juli 2021 nutzten gut 18.000 Personen die Verbindungen von Dortmund nach Bulgarien.

Plowdiw liegt im Süden Bulgariens. Es ist nach Sofia nicht nur die zweitgrößte Stadt des Landes, sondern auch der zweitwichtigste Industriestandort Bulgariens. Doch nicht nur Geschäftsreisende können sich über die neue Verbindung freuen. Auch Kultur- und Geschichtsinteressierte kommen in der Stadt am Fluss Maritsa voll auf ihre Kosten. 

„Die neue Strecke zeigt, dass Wizz Air trotz der Base-Schließung weiter voll auf Dortmund setzt und das Streckennetz weiter ausbauen will. Plowdiw wird die 32. Stadt sein, die Wizz Air im Winter 2021/22 von Dortmund aus anfliegt“, so Miletic abschließend. 

Neue Handy-App „Big Bird“ testen und im September kostenlos Bus- und Bahn fahren

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Auto, Straßen & Verkehr

VKU app821Bus- und Bahnfahren leicht gemacht: Mit der BigBird-App einfach ein- und auschecken.

Kreis Unna. Kein Kleingeld, kein kompliziertes Tarifsystem. Einfach mit dem Smartphone vor der Fahrt einchecken und losfahren. Wo die Fahrt endet erkennt die Technik weitgehend selbstständig. Der Fahrpreis wird automatisch errechnet. Die Rechnung wird später erstellt.

„Big Bird“ heißt dieses Förderprojekt vom Kreis Soest. Der Kreis Unna und die VKU machen auch mit. Fahrgäste von Bus und Bahn sollen sich künftig nicht mehr mit den verschiedenen Tickets beschäftigen müssen. Das ist das Ziel des Projektes. Bei der Fahrkartenkontrolle gilt ein in der App gespeicherter QR-Code.

Grundlage des Systems bildet die in den Bussen im Kreis Unna verbaute Bluetooth Hardware. Die Kombination aus App und Hardware ermöglicht das Be-out.
Ob alles gut funktioniert soll in den nächsten Wochen intensiv getestet werden.

Der Kreis Unna und die VKU suchen dafür im September neugierige Fahrgäste. Die so genannten „Friendly User“ sollen alle Funktionen der App im Alltag erproben. Dazu gehört auch das Check-in/Be-out-System. Die Ergebnisse der Tester unterstützen die Projektpartner bei der Weiterentwicklung der App.

Die „Friendly User“ sollen das System auf verschiedenen Fahrten testen und so Stolpersteine herausfinden. Alles was „nicht-rund-läuft“ wird an die Projektpartner gemeldet.

Die Tester werden für ihre Einsätze natürlich belohnt. Alle Fahrten, die mit der Big Bird-App durchgeführt werden, sind für die Tester kostenlos. Fahrten sind in ganz Westfalen möglich. Die Testphase dauert 4 Wochen.

Der Kreis Unna und die VKU freuen sich über viele Interessierte, die Spaß daran haben die neue App auszuprobieren.

Die Bewerber können sich über das Kontaktformular auf der Big Bird Homepage www.bigbirdwestfalen.nrw oder direkt per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! anmelden. Der Zugang steht für die Betriebssysteme Android und iOS zur Verfügung.

Über Details zur Installation der Big Bird App und den Zugangsdaten werden die Tester nach der Registrierung informiert.

Das Projekt wird im Rahmen der Förderung digitaler Modellregionen des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen umgesetzt.

Tempokontrollen vor Schulen

Geschrieben von Redaktion am . Veröffentlicht in Auto, Straßen & Verkehr

Kreis für sichere Schulwege im Einsatz

ostenallee20KWKreis Unna. Autofahrer und andere Verkehrsteilnehmer aufgepasst: In dieser Woche beginnt wieder die Schule. Da Kinder die jüngsten und die schwächsten Verkehrsteilnehmer sind, kümmert sich der Kreis Unna in den nächsten Wochen besonders um die Schulwegsicherung.

Konkret wird er sich bei seinen Geschwindigkeitsmessungen auf Schulen und Schulwege konzentrieren. Dies teilt der Fachbereich Straßenverkehr mit.

Zu schnelles Fahren ist Unfallursache
"Überhöhte Geschwindigkeit ist auch bei uns im Kreis eine der Hauptgründe für Unfälle mit Verletzten", betont Fachbereichsleiter Günter Sparbrod. Die Intensivierung der Messeinsätze sei deshalb eine Maßnahme für mehr Sicherheit von Kindern und Jugendlichen.

Vorsicht und Umsicht
Günter Sparbrod appelliert gleichzeitig an alle Autofahrer, nicht nur zum Beginn des neuen Schuljahres umsichtig zu fahren. "Wer das Gaspedal mit Bedacht betätigt, leistet einen einfachen, aber effektiven Beitrag zum Schutz der schwächeren Verkehrsteilnehmer", unterstreicht Sparbrod. "Vorsichtige Autofahrer sind im Straßenverkehr der beste Schutz für Kinder, aber auch für Radfahrer und ältere Menschen." PK | PKU

Anzeigen

kamenlogo  stiftungslogo rot200

kamengutschein240

ko logo

technoparkkamen