Neue Handy-App „Big Bird“ testen und im September kostenlos Bus- und Bahn fahren

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VKU app821Bus- und Bahnfahren leicht gemacht: Mit der BigBird-App einfach ein- und auschecken.

Kreis Unna. Kein Kleingeld, kein kompliziertes Tarifsystem. Einfach mit dem Smartphone vor der Fahrt einchecken und losfahren. Wo die Fahrt endet erkennt die Technik weitgehend selbstständig. Der Fahrpreis wird automatisch errechnet. Die Rechnung wird später erstellt.

„Big Bird“ heißt dieses Förderprojekt vom Kreis Soest. Der Kreis Unna und die VKU machen auch mit. Fahrgäste von Bus und Bahn sollen sich künftig nicht mehr mit den verschiedenen Tickets beschäftigen müssen. Das ist das Ziel des Projektes. Bei der Fahrkartenkontrolle gilt ein in der App gespeicherter QR-Code.

Grundlage des Systems bildet die in den Bussen im Kreis Unna verbaute Bluetooth Hardware. Die Kombination aus App und Hardware ermöglicht das Be-out.
Ob alles gut funktioniert soll in den nächsten Wochen intensiv getestet werden.

Der Kreis Unna und die VKU suchen dafür im September neugierige Fahrgäste. Die so genannten „Friendly User“ sollen alle Funktionen der App im Alltag erproben. Dazu gehört auch das Check-in/Be-out-System. Die Ergebnisse der Tester unterstützen die Projektpartner bei der Weiterentwicklung der App.

Die „Friendly User“ sollen das System auf verschiedenen Fahrten testen und so Stolpersteine herausfinden. Alles was „nicht-rund-läuft“ wird an die Projektpartner gemeldet.

Die Tester werden für ihre Einsätze natürlich belohnt. Alle Fahrten, die mit der Big Bird-App durchgeführt werden, sind für die Tester kostenlos. Fahrten sind in ganz Westfalen möglich. Die Testphase dauert 4 Wochen.

Der Kreis Unna und die VKU freuen sich über viele Interessierte, die Spaß daran haben die neue App auszuprobieren.

Die Bewerber können sich über das Kontaktformular auf der Big Bird Homepage www.bigbirdwestfalen.nrw oder direkt per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! anmelden. Der Zugang steht für die Betriebssysteme Android und iOS zur Verfügung.

Über Details zur Installation der Big Bird App und den Zugangsdaten werden die Tester nach der Registrierung informiert.

Das Projekt wird im Rahmen der Förderung digitaler Modellregionen des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen umgesetzt.

Tempokontrollen vor Schulen

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Kreis für sichere Schulwege im Einsatz

ostenallee20KWKreis Unna. Autofahrer und andere Verkehrsteilnehmer aufgepasst: In dieser Woche beginnt wieder die Schule. Da Kinder die jüngsten und die schwächsten Verkehrsteilnehmer sind, kümmert sich der Kreis Unna in den nächsten Wochen besonders um die Schulwegsicherung.

Konkret wird er sich bei seinen Geschwindigkeitsmessungen auf Schulen und Schulwege konzentrieren. Dies teilt der Fachbereich Straßenverkehr mit.

Zu schnelles Fahren ist Unfallursache
"Überhöhte Geschwindigkeit ist auch bei uns im Kreis eine der Hauptgründe für Unfälle mit Verletzten", betont Fachbereichsleiter Günter Sparbrod. Die Intensivierung der Messeinsätze sei deshalb eine Maßnahme für mehr Sicherheit von Kindern und Jugendlichen.

Vorsicht und Umsicht
Günter Sparbrod appelliert gleichzeitig an alle Autofahrer, nicht nur zum Beginn des neuen Schuljahres umsichtig zu fahren. "Wer das Gaspedal mit Bedacht betätigt, leistet einen einfachen, aber effektiven Beitrag zum Schutz der schwächeren Verkehrsteilnehmer", unterstreicht Sparbrod. "Vorsichtige Autofahrer sind im Straßenverkehr der beste Schutz für Kinder, aber auch für Radfahrer und ältere Menschen." PK | PKU

A1 und A2: Neubau von drei Verkehrszeichenbrücken im Nahbereich des Kamener Kreuzes

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Autobahn2 19KWFoto: Archiv KamenWeb.deKamen. Die Autobahn Westfalen baut auf der A1 und der A2 drei neue Verkehrszeichenbrücken im Nahbereich des Kamener Kreuzes. Die alten Brücken wurden für den Neubau der Brücken Klöcknerbahn und Seseke demontiert.

Die Arbeiten finden zwischen Samstag (21.8.) und dem 18.11 (Donnerstag) statt. Für diese Zeit werden an den betroffenen Stellen auf der A1 zwischen der Anschlussstelle Kamen-Zentrum und dem Kamener Kreuz in Fahrtrichtung Bremen und auf der A2 zwischen den Anschlussstellen Dortmund-Lanstrop und Kamen-Bergkamen in Fahrtrichtung Hannover Verkehrsführungen mit eingeengten Fahrstreifen eingerichtet.

Die Verkehrszeichenbrücken werden auf bis zu 14 Meter langen Betonbohrpfählen in den Boden eingelassen. Auf den Pfählen werden zum Schutz sogenannte Anprallsockel gebaut. Zudem werden die Schilderbrücken mit Schutzplanken gesichert.

Bahnhofstraße wird Mittwoch für Straßenverkehr geöffnet

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bahnhofstraße821KWKamen. Da die Sanierungsarbeiten der Arkadenfassade an der Ratshausapotheke weitgehend abgeschlossen sind, wird die Bahnhofstraße in diesem Bereich am Mittwoch, 18. August, wieder für den Verkehr geöffnet. In diesem Zuge kehren auch die VKU-Haltestellen, die an den Sesekedamm verlegt worden waren, wieder auf den Marktplatz zurück. Die Straße war im Bereich zwischen Ratshausapotheke und Altem Rathaus seit Beginn der Sommerferien für den Durchfahrtsverkehr gesperrt. Die Stadt ließ zeitgleich zu den Arbeiten an der Ratshausapotheke die Fassade und den Alten Arkadengang am Gebäude der Stadtbücherei („Altes Rathaus“)  erneuern – so konnte eine weitere Sperrung der Bahnhofstraße zu einem späteren Zeitpunkt vermieden werden. Mit dem Abschluss der Arbeiten in der Bahnhofstraße nimmt sich die Stadt nun ab Mittwoch die Fassade an der Nordseite des Alten Rathauses vor. Hierzu wird die Kirchstraße in diesem Bereich voraussichtlich bis zum 9. September nicht befahrbar sein. Eine Umleitung ist ausgeschildert.

Archiv: Bahnhofstraßen-Sperrung muss bis Anfang August verlängert werden

Fassadensanierung an Baudenkmälern: dreiwöchige Sperrung ermöglicht im Juli karibische Nächte auf der Bahnhofstraße

ADAC Wohnwagenvergleich: Es geht günstig und gut

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Experten untersuchen fünf Familienwohnwagen / Solides Modell für rund 15.000 Euro zu haben

adac ev technik caravanvergleich 821Quelle: ADAC/Uwe Rattay

brumberg2020 500AnzeigeCamping ist beliebt, vor allem Familien schätzen diese mobile Art der Ferienunterkunft. Der ADAC hat fünf große Wohnwagen mit mindestens drei Schlafplätzen aus dem Modelljahr 2021 in Bezug auf Komfort und Funktionalität verglichen. Ergebnis: Für rund 15.000 Euro können Familien ein gutes Modell bekommen.

Der Fokus beim ADAC Vergleich lag auf Caravans mit einem Gesamtgewicht von 1,5 Tonnen, die mit den meisten Familienautos gezogen werden können. Bewertet wurden der Schlafbereich der Eltern und der Kinder, Bad, Küche, Aufbau und Stauraum, Essbereich (Dinette), Gas, Heizung, Klimatisierung sowie Wasser und Elektrik.

Alle fünf getesteten Modelle erreichen eine gute Gesamtwertung. Spitzenreiter sind der Sterckeman Easy 497 PE (Grundpreis 18.490 Euro) und der Knaus Südwind 500 QDK mit der Note 2,1. Der Knaus ist zwar etwas teurer (Grundpreis 22.890 Euro), bietet dafür aber mehr Chic und Komfort, unter anderem eine separate Dusche. Optional kann der Knaus reichhaltig ausgestattet werden. Mit einer Gesamtnote von 2,2 schneidet auch das günstigste Modell in der Untersuchung, der Weinsberg CaraCito 470 QDK, gut ab. Mit der vom ADAC empfohlenen Ausstattung kommt er auf 15.722 Euro.

Viel Platz bietet der LMC Sassino 470 K (Gesamtnote 2,3): Die große Tischplatte kann unter das Elternbett geschoben werden. Mit der vom ADAC empfohlenen Ausstattung kommt dieses Modell auf 17.250 Euro. Das Schlusslicht, aber immer noch gut (Note 2,5) bewertete Modell, der Eriba Feeling 442 (Preis mit vom ADAC empfohlener Ausstattung: 25.255 Euro), ist durch seinen etwas umständlicher erreichbaren Kinderschlafbereich eher nicht für Familien mit kleinen Kindern geeignet.

Der ADAC rät Verbrauchern, auf komfortable und sichere Ausstattungsmerkmale zu achten. Denn in den Ausstattungen dieses Preissegments sind Antischlingenkupplungen genauso wie Schlauchbruchsicherungen und Crashsensoren für die Gasanlage keine Selbstverständlichkeit, aber unbedingt empfehlenswert.

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Beschwerlicher Heimweg aus dem Urlaub

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Die Staus in Richtung Süden schrumpfen / Stauprognose für 20. bis 22. August

KamenerKreuz 314 KWDie Heimreise aus dem Sommerurlaub wird an diesem Wochenende vielerorts nicht störungsfrei abgehen. In Rheinland-Pfalz, dem Saarland, Hessen, Bremen, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie dem Norden und der Mitte der Niederlande enden demnächst die Ferien. Der Verkehr in Richtung Urlaubsgebiete reduziert sich dagegen bereits spürbar. Große Staugefahr herrscht angesichts zahlreicher Heimaturlauber weiterhin auf den Zufahrtsstraßen der Ausflugsgebiete. Darunter vor allem die Berg- und Seenlandschaften, aber auch die Küsten.

Die besonders belasteten Staustrecken (beide Richtungen):

• Fernstraßen zur Nord- und Ostsee
• A 1 Lübeck – Bremen
• A 3 Passau – Nürnberg – Würzburg
• A 4 Kirchheimer Dreieck – Erfurt – Dresden
• A 5 Basel – Karlsruhe – Frankfurt
• A 7 Flensburg – Hamburg
• A 7 Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte
• A 8 Salzburg – München – Stuttgart
• A 9 München – Nürnberg
• A 61 Ludwigshafen – Koblenz – Mönchengladbach
• A 93 Kufstein – Inntaldreieck
• A 95/B 2 München – Garmisch-Partenkirchen
• A 99 Umfahrung München

Auf den Fernstraßen im benachbarten Ausland sorgen die Urlaubsheimkehrer für spürbar mehr Verkehr. Zwangspausen werden nicht ausbleiben. Etwas besser sieht es in der Gegenrichtung aus, weil immer weniger Urlauber sich jetzt noch auf den Weg machen. Besonderheit Italien: Verhält es sich wie in den Vorjahren, werden an diesem Wochenende (dem Wochenende nach dem Ferragosto-Feiertag, 15. August) besonders viele Urlauber vom Meer zurück nach Hause fahren. Das wird zeitweise nur im Stop-and-Go möglich sein. Großes Staupotenzial haben darüber hinaus die klassischen Urlauberrouten Tauern-, Fernpass-, Brenner-, Karawanken-, Rheintal- und Gotthard-Route, die Fernstraßen zu und von den kroatischen und französischen Küsten und Bergregionen. Weiterhin viel Verkehr und zeitweise Staus werden auf den Zufahrtsstraßen der Ausflugsregionen im untergeordneten Straßennetz der Alpenländer erwartet.

Durch hohes Verkehrsaufkommen und intensive Personenkontrollen müssen sich Autourlauber auf stundenlange Wartezeiten an den Grenzen einstellen und das vor allem auf der Rückfahrt nach Deutschland. Alle Details zum Thema Grenzkontrollen unter https://bit.ly/adac_grenzen_corona.

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