Bahnstreik: Lokführergewerkschaft GDL kündigt Streiks an

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Im Tarifstreit mit der Deutschen Bahn hat die Lokführergewerkschaft GDL am Dienstag Streiks angekündigt. Los geht es im Personenverkehr bereits am Mittwoch.

Aktuelle Streckeninformationen unter: www.bahn.de/aktuell

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Die Deutsche Bahn kritisiert die vom GDL-Chef heute angekündigten kurzfristigen Streiks im Bahnverkehr als unnötig und völlig überzogen. „Die GDL-Spitze eskaliert zur Unzeit. Gerade in einem systemrelevanten Bereich wie der Mobilität gilt es jetzt, sich an den Verhandlungstisch zu setzen und nicht unsere Kunden zu belasten“, erklärt DB-Personalvorstand Martin Seiler. GDL-Chef Claus Weselsky hatte zuvor mitgeteilt, dass er ab heute Abend zu einem mehrtägigen Streik im Güter- und Personenverkehr aufruft. Die DB bedauert mögliche Einschränkungen für ihre Kunden und kritisiert, dass die GDL entgegen der Ankündigung, den Kunden ausreichend Vorlauf zu lassen, nun sehr kurzfristig zu Streiks aufgerufen hat.

Seiler verweist auch auf die Folgen für Kund:innen und die durch die Pandemie hart getroffene DB. „Gerade jetzt, wenn die Menschen wieder mehr reisen und die Bahn nutzen, macht die GDL-Spitze den Aufschwung zunichte, den wir in Anbetracht der massiven Corona-Schäden dringend brauchen.“ Die DB hält eine Einigung über die materiellen Forderungen für möglich und appelliert an die GDL-Spitze, an den Verhandlungstisch zurückzukehren.

Die DB wird derweil alles unternehmen, um die Auswirkungen eines Streiks für ihre Fahrgäste im Personenverkehr und Kund:innen im Güterverkehr so gering wie möglich zu halten. Trotzdem muss mit Beeinträchtigungen gerechnet werden. Der Konzern bedauert dies außerordentlich. Die DB wird sich gegenüber den Fahrgästen maximal kulant zeigen. Weitere Informationen folgen.

Die DB hatte zuletzt ihr Angebot erweitert und war auf die GDL zugegangen. Es umfasst Lohnerhöhungen in der Höhe der geforderten 3,2 Prozent in zwei Schritten: 1,5 Prozent zum 1. Januar 2022 und 1,7 Prozent zum 1. März 2023 mit einer Laufzeit bis zum 30. Juni 2024. Um die Corona-Schäden zu bewältigen, benötigt die DB eine etwas höhere Laufzeit, so wie sie auch für den Bereich der Flughäfen im öffentlichen Dienst abgeschlossen wurde. Die DB bot außerdem einen zusätzlichen Kündigungsschutz an, Tausende Neueinstellungen und eine Altersvorsorge, mit der die Bahn branchenführend ist.

Die GDL hat bereits vier Verhandlungsrunden geführt. Das letzte "verbesserte" Angebot der DB liegt sogar noch unterhalb des Ergebnisses der Schlichtung aus dem Vorjahr. "Der Arbeitgeber zeigt somit null Interesse an einer Einigung", so Weselsky.

Die GDL fordert einen fairen Tarifabschluss für das direkte Personal bei der Deutschen Bahn, der sich am öffentlichen Dienst orientiert mit einem Entgeltplus von 1,4 Prozent zum 1. April 2021, mindestens aber 50 Euro mehr, sowie einer Corona-Beilhilfe von 600 Euro im Jahr 2021. Zum 1. April 2022 muss dann eine weitere lineare Erhöhung von 1,8 Prozent erfolgen.

 

 

Hin geht’s schneller, heim dauert‘s ewig

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Urlauberandrang nimmt etwas ab / Stauprognose für 13. bis 15. August

hitzePKW820KWAutourlauber, die am Wochenende wieder nach Hause fahren, werden nur mit gedrosseltem Tempo vorankommen. In Nordrhein-Westfalen enden jetzt die Ferien. Rheinland-Pfalz, das Saarland, Hessen sowie der Norden und die Mitte der Niederlande folgen in einer bzw. zwei Wochen. In Richtung Süden und auch in Richtung Küsten ist der größte Ansturm vorbei, Verzögerungen sind aber möglich, da auch jetzt noch zahlreiche Reisende aus Bayern und Baden-Württemberg in den Urlaub aufbrechen. Größere Staugefahr herrscht weiter auf den Zufahrtsstraßen der Ausflugsgebiete, betroffen sind dabei vor allem die Berg- und Seenlandschaften in Bayern.

Die besonders belasteten Staustrecken (beide Richtungen):

• Fernstraßen zur Nord- und Ostsee
• A 1/A 3/A 4 Großraum Köln
• A 1 Lübeck – Bremen
• A 2 Hannover – Dortmund
• A 3 Passau – Würzburg – Nürnberg
• A 4 Kirchheimer Dreieck – Erfurt – Dresden
• A 6 Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
• A 5 Basel – Karlsruhe – Frankfurt
• A 7 Flensburg – Hamburg
• A 7 Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte
• A 8 Karlsruhe – München – Salzburg
• A 9 München – Nürnberg
• A 45 Gießen – Hagen
• A 61 Ludwigshafen – Koblenz – Mönchengladbach
• A 81 Singen – Stuttgart
• A 93 Kufstein – Inntaldreieck
• A 95/B 2 München – Garmisch-Partenkirchen
• A 99 Umfahrung München

Ein großes Zeitpolster brauchen Urlaubsheimkehrer und Späturlauber auch im benachbarten Ausland. Besonders Italiens Fernstraßen haben an diesem Wochenende viel zu verkraften. Am Ferragosto-Wochenende (15. August) herrscht großer Andrang auf die Küsten. Das größte Staupotenzial haben die klassischen Urlauberrouten Tauern-, Fernpass-, Brenner-, Karawanken-, Rheintal- und Gotthard-Route, die Fernstraßen zu und von den italienischen, kroatischen und französischen Küsten und Bergregionen.

Weiterhin viel Verkehr und zeitweise Staus werden auf den Zufahrtsstraßen der Ausflugsregionen im untergeordneten Straßennetz der Alpenländer erwartet.

Durch hohes Verkehrsaufkommen und intensive Personenkontrollen müssen sich Autourlauber auf stundenlange Wartezeiten an den Grenzen einstellen und das vor allem auf der Rückfahrt nach Deutschland. Das gilt unter anderem im Balkantransit. Alle Details zum Thema Grenzkontrollen unter https://bit.ly/adac_grenzen_corona.

Unkeler Brücke soll im September fertig werden

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Unkeler Bruecke821CVBereits Mitte Januar war ein paar Hundert Meter weiter die neue Brücke zwischen Mühlentorweg und Sesekedamm angebracht worden. Hier dauerte es zwei Monate, bis Fußgänger und Radfahrer das Bauwerk überqueren konnten.

von Christoph Volkmer

Kamen. Gut fünf Monate nachdem die neue Unkeler Brücke angeliefert und eingeschwenkt worden ist, kommt sichtbar wieder Bewegung in die Baustelle.

Passanten haben es schon bemerkt, denn die noch notwendigen Restarbeiten an der Unkeler Brücke werden seit wenigen Tagen durchgeführt. Ende Mai hatte KamenWeb.de zuletzt über die Lücke zwischen dem Zugweg und der neuen Brücke berichtet, die eine Freigabe des Überwegs nicht möglich machte.

Nach monatelanger Wartezeit haben an der Südseite der Brücke nun die erforderlichen Anpassungsarbeiten an der Höhenlage der Brücke begonnen.

"An den Arbeiten sind aktuell fünf Gewerke beteiligt, die jeweils sehr spezialisierte Aufgaben übernehmen. Die Arbeiten werden voraussichtlich im September abgeschlossen sein." teilt Stadtsprecher Peter Büttner mit.  

Archiv: Brücke am Unkeler Weg erfolgreich eingehoben

Neue Brücke ist noch immer nicht freigegeben

Sanierung Brückenbauwerk Unkeler Weg und Rohrleitungsbau am Sesekeradweg

Fußgängerbrücke am Mühlentorweg ist da - aber noch nicht begehbar

 

Verkehrssicherheit fängt mit Rücksicht an

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Antenne Unna spendiert Hinweis-Plakate

AU Plakat821Die Antenne Unna am Morgen-Moderatoren Jaqueline Kindling und Kevin Mosterts haben das erste Exemplar der neuen Auflage von „Vorsicht, Kinder“ angebracht Unna. Wenn jetzt bald die Schule wieder losgeht, wird das Straßenbild ein anderes sein. Schülerinnen und Schüler tauchen im Verkehr auf – zu Fuß, mit Fahrrädern, ein- und aussteigend aus Schulbussen. Manchmal sind sie noch gedankenverloren, ein anderes Mal abgelenkt, oder aber sie vergessen in spielerischen Augenblicken, was um sie herum auf der Straße passiert.

Kurzum: Das Risiko, dass auf den Straßen etwas passiert, ist nach den Ferien wieder deutlich größer. Um an die Gefahren zu erinnern, hat Antenne Unna seine „Vorsicht, Kinder“-Aktion wieder aktiviert. Schon zum dritten Mal spendiert der Sender eine große Auflage an Hinweis-Plakaten. Deren Trägermaterial ist so stabil, dass sie eine ganze Weile als Schilder unter allen Witterungsbedingungen halten.

„Unsere Kinder haben keinen Airbag“ steht weiter auf dem Motiv. „Wir freuen uns, dass die Kreispolizei uns in dieser Sache aus Überzeugung unterstützt“, sagt Antenne Unna-Chefredakteur Thorsten Wagner: „Sowohl bei den Wachen der Polizei als auch bei uns sind immer wieder Nachfragen eingegangen, ob es diese Schilder noch einmal gibt.“

Nun gibt es sie wieder – und sie sind kostenlos zu bekommen bei den Polizeiwachen in Kamen, Schwerte, Unna und Werne und natürlich bei Antenne Unna.

Da die Polizei in Lünen nicht zur Kreispolizei Unna gehört, hat sich hier freundlicherweise der Optiker Schnurbusch in der Münsterstraße 2 bereiterklärt, Plakate für Interessierte vorzuhalten.

Idealerweise befestigt man die Plakate auf Privatgrundstücken zum Beispiel an Zäunen oder Einfahrten, damit die Motive ihren warnenden Zweck erfüllen, ohne im Straßenverkehr zu stören.

Erfahrungsgemäß werden die Plakate wieder zügig vergriffen sein. Interessierte Eltern zum Beispiel sollten deshalb schnell zugreifen – und vorsichtig.

Pedelec-Fahrsicherheitstraining für Senioren

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fahrrad sicherheitKWKamen. Die Grenzen des eigenen Pedelecs austesten und das eigene Fahrverhalten trainieren: Ein Fahrsicherheitstraining für Senioren bietet der Stadtseniorenring der Stadt Kamen am Samstag, 18. September, in der Zeit von 11.00 Uhr bis ca. 14.00 Uhr auf dem Schulhof des Gymnasiums in Kamen an. Das Training findet mit Unterstützung des Motor-Sport-Club Holzwickede unter Anleitung eins zertifizierten Trainers statt. Teilnehmen können bis zu 20 Personen.

Das Training findet idealerweise mit dem eigenen Pedelec statt – bei Bedarf können auch in begrenzter Anzahl Leih-Pedelecs von einem Kooperationspartner bereitgestellt werden. Inhalte des Fahrsicherheitstrainings sind unter anderem die individuelle Einstellung des eigenen Pedelecs, Anfahren, Bremsen und Ausweichen, Wenden und Spurhaltung, Lenken durch Gewichtsverlagerung und vieles mehr. Anmeldungen zu dem Aktionstag nimmt die Seniorenbetreuung der Stadt Kamen ab dem 19. August 2021 entgegen – und zwar telefonisch unter den Rufnummern 148 1402 Frau Schlücker oder 148 1403 (Herr Fallenberg). Das Teilnehmerentgelt beträgt 25 Euro pro Person. Hierin sind Erfrischungsgetränke und eine Kaffee- und Kuchenpause enthalten (unter Vorbehalt).

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssen laut
aktuell geltender Corona-Schutz-Verordnung folgende Voraussetzungen erfüllen:
Vorlage eines Impfpasses mit vollem Covid19-Impfschutz (mit dem letzten Impfeintrag mindestens 14 Tagen vor der Veranstaltung), eine gültige „Genesenenbescheinigung“ unter sechs Monate nach Infektion oder eine Genesenenbescheinigung nach sechs Monaten nach der Infektion zzgl. Impfnachweis über eine Coronaschutzimpfung oder einen maximal 24 Stunden alten Corona-Negativtest.

Die Teilnahmebedingungen stehen unter Vorbehalt und können jederzeit durch Vorgaben der jeweils gültigen Corona-Schutz-Verordnung NRW geändert werden.

Heimreiseverkehr ab jetzt stärker

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Gelassenheit und gute Planung besonders wichtig / Stauprognose für 6. bis 8. August

KamenerKreuz 314 KWBlechlawinen, soweit das Auge reicht: Darauf sollten sich die Autofahrer auch an diesem Wochenende, einem der staureichsten der Saison, gefasst machen. In Baden-Württemberg und Bayern beginnt die zweite Ferienwoche, in Berlin und Brandenburg sowie Teilen Nordeuropas enden in Kürze die Ferien. Für viele Urlauber wird es eine lange Heimreise mit vielen Staus. In Richtung Urlaubsländer sind die Staus nur unwesentlich kürzer.

Größere Staugefahr herrscht ebenso auf den Zufahrtsstraßen der Ausflugsgebiete. Darunter vor allem die Berg- und Seenlandschaften in Bayern, aber auch die Küsten von Nord- und Ostsee.

Tipps für Urlauber: Autourlauber mit Ziel Ausland sollten nach Möglichkeit auf einen Reisetag unter der Woche ausweichen, zum Beispiel Mittwoch oder Dienstag. Der Samstag als Reisetag ist besonders ungünstig. Glimpflich kommt auch davon, wer die Hauptrouten meidet und weniger frequentierte Nebenstrecken wählt.

Die besonders belasteten Staustrecken (beide Richtungen):

• Fernstraßen zur Nord- und Ostsee
• A 1 Bremen – Lübeck
• A 3 Würzburg – Nürnberg – Passau
• A 6 Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
• A 5 Frankfurt – Karlsruhe – Basel
• A 7 Flensburg – Hamburg
• A 7 Hannover – Kassel – Würzburg – Ulm – Füssen/Reutte
• A 8 Karlsruhe – München – Salzburg
• A 9 München – Nürnberg
• A 10 Berliner Ring
• A 19 Rostock – Dreieck Wittstock/Dosse
• A 24 Hamburg – Berlin
• A 81 Singen – Stuttgart
• A 93 Inntaldreieck – Kufstein
• A 95/B 2 München – Garmisch-Partenkirchen
• A 99 Umfahrung München

Im benachbarten Ausland überwiegen inzwischen ebenfalls die Staus auf den Heimreiserouten. Das größte Staupotenzial haben die klassischen Urlauberrouten Tauern-, Fernpass-, Brenner-, Karawanken-, Rheintal- und Gotthard-Route, die Fernstraßen zu und von den italienischen, kroatischen und französischen Küsten und Bergregionen. Italien-Urlauber sollten beachten, dass am Wochenende vor dem Ferragosto-Feiertag (15. August) traditionell der Ansturm auf die Küsten beginnt. Weiterhin stark staugefährdet sind die Zufahrtsstraßen der Ausflugsregionen im untergeordneten Straßennetz der Alpenländer.

Nicht viel besser sieht es an den Grenzen aus. Durch hohes Verkehrsaufkommen und intensive Personenkontrollen müssen sich Autourlauber auf stundenlange Wartezeiten einstellen. Das gilt unter anderem im Balkantransit. Alle Details zum Thema Grenzkontrollen unter https://bit.ly/adac_grenzen_corona.

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