Werbung
Letzte Nachrichten
- Details
- Redaktion
- Lokalnachrichten
- Lesezeit: 1 Minuten
Dortmund Airport zählt 650.000 Passagiere im ersten Quartal
Dortmund. Der Dortmund Airport schließt das erste Quartal 2026 mit in Summe 652.152 Passagieren ab. Im direkten Vergleich liegt das Verkehrsaufkommen damit leicht unter dem Niveau des Vorjahres (-3,7 Prozent), bestätigt jedoch eine insgesamt stabile Entwicklung zum Jahresauftakt.
Die ersten drei Monate sind traditionell die ruhigste Reisezeit des Jahres. In diesem Jahr fällt der Start ohne Ryanair-Verkehr, der im Vorjahreszeitraum noch vorhanden war, zusätzlich ins Gewicht. Vor diesem Hintergrund war der leichte Rückgang gegenüber dem Vorjahr erwartbar. Umso positiver ist die Dynamik im Monatsverlauf: Der März konnte mit rund 237.800 Reisenden das Vorjahresniveau übertreffen (+1.089 Fluggäste) und ein erstes Signal für die anziehende Nachfrage setzen. „Das erste Quartal 2026 ist wie erwartet etwas schwächer ausgefallen als der sehr starke Vorjahreszeitraum“, erklärt Flughafengeschäftsführer Ludger van Bebber. „Gleichzeitig sehen wir alles in allem eine robuste Nachfrage und eine stabile Basis, auf der wir im weiteren Jahresverlauf aufbauen können. Besonders erfreulich ist die konstant hohe Auslastung auf einigen wichtigen Strecken.“
Mit Blick auf die kommenden Monate richtet sich der Fokus klar nach vorn: Die Sommersaison und der seit Ende März geltende Sommerflugplan bieten gute Wachstumsperspektiven. Das Flugangebot wurde spürbar erweitert und neue sowie ausgebaute Verbindungen setzen gezielte Impulse. Bestehende Strecken, etwa nach Budapest, Tirana und Bukarest, wurden aufgestockt und drei neue Ziele - London, Breslau und Târgu Mureș - wurden in den Flugplan implementiert. Im Juni folgt die Aufnahme der Verbindung nach Oradea. Zusätzlich kehrt Condor ab Mai mit täglichen Flügen nach Mallorca zurück und stärkt damit insbesondere das touristische Segment. Insgesamt erwartet der Flughafen mit Beginn des zweiten Quartals, auch bedingt durch die Osterferien, eine spürbar steigende Nachfrage und weiteren Aufwind im Passagieraufkommen.
- Details
- Redaktion
- Lokalnachrichten
- Lesezeit: 1 Minuten
Verkehrsbeeinträchtigungen in der Straße „Mersch“
Kamen. Baustelle an der Seseke „wandert“ weiter: Für den Ausbau des Wärme-Netzes in der Kamener Innenstadt erfolgt der nächste Bauabschnitt. Das hat Verkehrsbeeinträchtigungen in der Straße „Mersch“ zur Folge.
Die Gemeinschaftsstadtwerke (GSW) Kamen, Bönen, Bergkamen bauen ihr Wärme-Netz sukzessive weiter aus. Um größere Verwaltungsgebäude an der Poststraße sowie perspektivisch weitere private Haushalte am Sesekedamm / Mersch künftig mit Wärme versorgen zu können, werden neue Versorgungsleitungen verlegt.
Der Trassenverlauf erfolgt von der Poststraße durch den Postpark hoch zur Straße „Mersch“. Für den nächsten Bauabschnitt wurden nun Materiallager sowie ein Baucamp in der Straße „Mersch“ auf Höhe der Einmündungen Holbeinstraße und Rembrandtstraße eingerichtet. An diesen Stellen wird der Straßenverkehr halbseitig gesperrt. Die Baumaßnahme und die damit verbundenen Verkehrsbeeinträchtigungen werden voraussichtlich bis Ende des Jahres andauern.
- Details
- Redaktion
- Lokalnachrichten
- Lesezeit: 1 Minuten
Kamen. Der nächste Bauabschnitt zum Ausbau des Wärme-Netzes in der Kamener Innenstadt beginnt. Für die nun anstehenden Anschlussarbeiten an das neue Versorgungsnetz der Gemeinschaftsstadtwerke (GSW) Kamen, Bönen, Bergkamen finden ab Montag (20. April) Arbeiten unterhalb der Hochstraße in Kamen statt.
Dafür werden auf Höhe des Rathauses Parkplätze unterhalb der Hochstraße sowie der Gehweg gesperrt. Die Zufahrt zum Jobcenter wird geöffnet bleiben. Der Bauabschnitt und die damit verbundene Beeinträchtigung werden voraussichtlich vier Wochen andauern.
- Details
- Redaktion
- Lokalnachrichten
- Lesezeit: 1 Minuten
Kamen. Wegen Bauarbeiten am Pumpwerk Kamen-Altenmethler kommt es erneut zu Einschränkungen für Radfahrende. Der Seseke-Weg ist bereits seit Anfang des Jahres gesperrt und entsprechend umgeleitet.
Nun muss auch diese Umleitung kurzfristig geschlossen werden: Im Zeitraum von Montag, 13. April, bis Freitag, 17. April, ist die Radwegeumleitung im Bereich südlich der Brücke „Am Langen Kamp“ nicht nutzbar. Grund sind notwendige Leitungsarbeiten im Zuge der Sanierung.
Der Lippeverband bittet um Verständnis für die entstehenden Beeinträchtigungen.
- Details
- Redaktion
- Lokalnachrichten
- Lesezeit: 3 Minuten
ADAC Auswertung: Diesel verteuert sich binnen Wochenfrist um über 13 Cent / Super E10 steigt um mehr als 8 Cent / ADAC: Österreich-Modell erweist sich als kontraproduktiv
Die Kraftstoffpreise sind in der ersten Aprilwoche in Deutschland erneut dramatisch gestiegen. Wie die aktuelle ADAC Auswertung zeigt, verteuerte sich Diesel gegenüber der Vorwoche um 13,1 Cent je Liter, Super E10 um 8,1 Cent. Angesichts eines für beide Stichtage vergleichbaren Ölpreises und dennoch stark zulegender Kraftstoffpreise, kann man das so genannte Österreich-Modell als gescheitert ansehen. Es gilt in Deutschland seit dem 1. April 2026 und erlaubt es, den Tankstellen nur noch einmal täglich um 12 Uhr die Preise anzuheben, jedoch beliebig oft im Tagesverlauf zu senken.
Wie die ADAC Auswertung zeigt, kostet Super E10 derzeit 2,188 Euro, vor einer Woche lag der Preis noch bei 2,107 Euro. Für Diesel müssen die Autofahrerinnen und Autofahrer aktuell 2,447 Euro (Vorwoche: 2,316 Euro) bezahlen, so viel wie noch nie. Das bisherige Allzeithoch nach Beginn des Ukraine-Kriegs wurde mit Einführung des Österreich-Modells überschritten und im Laufe der vergangenen Woche an jedem Tag ein Stück weiter nach oben geschraubt. Das zeigt auch, dass das Österreich-Modell dazu geführt hat, dass die Dieselpreise jeden Tag um 12 Uhr mittags stärker gestiegen sind, als sie in den darauffolgenden 24 Stunden wieder gesunken sind. Auch der Preis von Super E10 hat fast an allen Tagen im Vergleich zum Vortag spürbar zugelegt.
Nach Einschätzung des ADAC kann die neue Preisregelung zwar möglicherweise für etwas mehr Planbarkeit bei den Verbrauchern sorgen, dies wird allerdings durch insgesamt steigende Preise und ein höheres Preisniveau teuer erkauft. Die Regelung wirkt aus Sicht des ADAC somit kontraproduktiv.
Nach der Verkündung des zweiwöchigen Waffenstillstands zwischen den USA und Iran ist der Ölpreis zeitweise um gut 15 Prozent auf aktuell etwa 95 US-Dollar abgestürzt. Dies muss nun von der Mineralölindustrie zügig an die Verbraucher weitergegeben werden. Die Kraftstoffpreise befinden sich auf einem sehr hohen Niveau. Der jetzt abgestürzte Rohölpreis sollte sich unverzüglich auch an den Zapfsäulen widerspiegeln.
Unterstützung bei der Suche nach preiswerten Tankstellen bietet die Spritpreis-App „ADAC Drive“: Hier lassen sich rund um die Uhr die aktuellen Preise an den mehr als 14.000 Tankstellen in Deutschland vergleichen. Ausführliche Informationen zum Kraftstoffmarkt und aktuelle Preise gibt es unter www.adac.de/tanken.
- Details
- Redaktion
- Lokalnachrichten
- Lesezeit: 2 Minuten
Spritpreise erreichen täglich neue Höchststände / Entlastungsbedarf für Autofahrer nimmt zu
Eine Woche nach Einführung des sogenannten Österreich-Modells zieht der ADAC eine kritische erste Bilanz. Die Regelung, nach der Mineralölkonzerne nur noch einmal täglich um 12 Uhr die Preise nach oben anpassen dürfen, kann die Preisexplosion an den Tankstellen nicht stoppen. Das belegen Daten des ADAC bis einschließlich 7. April 2026.
Nach Einführung der Neuregelung am 1. April sind demnach die durchschnittlichen Preise – ausgehend von einem hohen Niveau – deutlich gestiegen. Bei Diesel wurde bereits am ersten Tag das mehrjährige Allzeithoch überschritten und seitdem jeden Tag auf ein Neues übertroffen. Auch die Kraftstoffsorte Super E10 kommt inzwischen nahezu an den damaligen Höchststand heran.
Diesel verteuerte sich seit Ende März, also innerhalb nur einer Woche, um mehr als 13 Cent auf einen Tagesdurchschnittspreis von aktuell 2,447 Euro pro Liter. Für Super E10 werden inzwischen über 8 Cent mehr fällig: Autofahrer zahlen im Tagesdurchschnitt 2,188 Euro pro Liter.
Nach Überzeugung des ADAC bleibt das Modell ohne ein hartes Eingreifen des Bundeskartellamtes sowie der Länderbehörden zahnlos. Die Befürchtungen des Mobilitätsclubs haben sich bestätigt, dass Mineralölkonzerne auf die mangelnde Flexibilität bei Preisanpassungen mit deutlichen Risikoaufschlägen reagieren. So haben diese jeweils um 12 Uhr die Spritpreise um bis zu 12 Cent bei Diesel und bis zu 10 Cent bei Super E10 angehoben, obwohl sich der Ölpreis nach wie vor auf einem ähnlichen Niveau bewegt wie vor Einführung der Neuregelung. Die Möglichkeiten, Preise jederzeit nach unten anzupassen, werden unzureichend genutzt.
Aus Sicht des ADAC ist ein Eingreifen der Kartellbehörde dringend erforderlich. ADAC Technik- und Verkehrspräsident Karsten Schulze fordert: „Die Politik hat das Bundeskartellamt mit höheren Befugnissen ausgestattet. Es ist nicht nachzuvollziehen, dass davon nicht Gebrauch gemacht wird und die Behörden in der Beobachterrolle bleiben.“
Schulze weiter: „Außerdem muss die Bundesregierung nun endlich bei Entlastungen konkret werden. Andere EU-Staaten haben Maßnahmen längst umgesetzt. Für eine wirksame Reduzierung der Spritpreise ist es erforderlich, den Steueranteil auf Kraftstoffe in dieser Phase hoher Belastungen deutlich zu reduzieren.“
Mehr als die Hälfte des Benzinpreises und etwas mehr als 40 Prozent bei Diesel machen staatliche Steuern und Abgaben aus. Durch eine Senkung der Energiesteuer für Diesel auf den EU-Mindeststeuersatz und einer vergleichbaren Reduktion bei Benzin lassen sich die Kosten für Autofahrer direkt und unmittelbar um ca. 15 Cent je Liter Kraftstoff reduzieren. Schulze fordert darüber hinaus: „In einem zweiten Schritt sollte die Stromsteuer gesenkt werden, um alle Privathaushalte von hohen Energiekosten zu entlasten, so wie es im Koalitionsvertrag ohnehin zugesagt wurde.“
Weitere Beiträge …
- ADAC warnt vor White-Label-Kindersitzen
- ADAC Stauprognose: 10. bis 12. April
- Diesel im März 2026 im Durchschnitt so teuer wie noch nie
- Neue Flugverbindungen ab Dortmund: London, Breslau und Târgu Mureș im Programm
- ADAC Stauprognose: 2. bis 6. April
- Arbeiten an der Wasserversorgung: Teilsperrung in der Robert-Koch-Straße
- Störung von Fernmeldeleitungen: Teilsperrungen im Rehwinkel und an der Hansastraße
- „Auf dem Spiek“: Ende der Fernwärmearbeiten in Sicht
- Diesel im Wochenvergleich massiv verteuert
- Vom Dortmund Airport in die Osterferien








