Pflegesaison für Bäume und Sträucher startet im Oktober

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baumKW21Gelsenkirchen (straßen.nrw). Im Oktober startet wieder die Zeit der Gehölzpflege. Bäume und Sträucher müssen bearbeitet werden, damit das Grün entlang von Bundes- und Landesstraßen sowie Radwegen weiterhin seine wichtigen Aufgaben effektiv erfüllen kann. Die Gehölzpflegesaison läuft bis Ende Februar.

Verkehrssicherheit hat oberste Priorität

Bäume und Sträucher erfüllen entlang von Straßen wichtige Funktionen: Sie dienen unter anderen als Sicht-, Blend- und Windschutz. Außerdem bieten sie Lebensraum für Säugetiere, Vögel und Insekten. Ohne regelmäßige Pflege könnten die Gehölze allerdings zur Gefahrenquelle werden: Kranke und alte Bäume verlieren ihre Standfestigkeit und könnten Auto- oder Radfahrer und Fußgänger gefährden. Zweige, die in den Verkehrsraum ragen, könnten Fahrzeuge beschädigen. Auch die freie Sicht in Kurven und entlang der Strecke muss gewährleistet sein. Ebenso dürfen Schilder, Leitpfosten, Ampeln und Kreuzungen nicht durch Pflanzen verdeckt sein.

Die Sicherheit von Fußgängern, Auto- und Radfahrern hat bei der Gehölzpflege deshalb oberste Priorität. Bei den einzelnen Maßnahmen beachtet Straßen.NRW grundsätzlich die einschlägigen Vorschriften zu natur- und artenschutzrechtlichen Belangen gemäß des Landesnaturschutzgesetzes NRW und des Bundesnaturschutzgesetzes. Die geplanten Maßnahmen werden an die zuständigen Naturschutzbehörden der jeweiligen Landkreise und kreisfreien Städte gemeldet. Vor Ort führen schließlich Straßen.NRW-Mitarbeiter oder beauftragte Unternehmen die Gehölzpflege durch.

Nicht lukrativ, sondern kostenintensiv

Ein geringer Teil des Holzes verbleibt vor Ort, wo es als Totholz oder zu Reisighaufen gestapelt Pilzen, Pflanzen, Insekten und Vögeln einen neuen Lebensraum bietet. Der weitaus größere Teil des Gehölzes wird jedoch entfernt, damit in den Bereichen eine Naturverjüngung stattfinden kann und wieder austreibende Wurzelstöcke sich entwickeln können. Das Schnittgut wird weiterverwertet und als gehäckselte Biomasse energetisch genutzt oder kommt als Holzwerkstoff zum Einsatz, zum Beispiel für Spanplatten. Eine Nutzung als klassisches Brennholz oder als sogenanntes „Stammholz lang“ erfolgt in sehr geringerem Umfang.
Im Mittelpunkt der Gehölzpflege bei Straßen.NRW steht die Verkehrssicherheit und nicht der Holzertrag. Die Gehölzpflege darf daher nicht mit klassischen Holzerntemaßnahmen im Wirtschaftswald verglichen werden. Die Gehölzpflege an Straßen ist häufig komplex. Straßen müssen für die Arbeiten gesperrt oder mit aufwändigen Sicherungsmaßnahmen (Ampeln) versehen werden. Gearbeitet wird außerdem vielfach in Steillagen, was den Einsatz aufwändiger Sicherungstechnik und kostenintensiver Maschinen notwendig macht. Dadurch erzeugen höhere Einschlagsmengen nicht automatisch auch höhere Profite. Holzpreise unterliegen zudem starken Schwankungen. Einnahmen aus dem Holzverkauf dienen dazu, die meist hohen Kosten der Pflegearbeiten für den Steuerzahler zu mindern.

Vermeintlicher "Kahlschlag" verjüngt die Natur

Der Begriff Gehölzpflege mag an manchen Stellen zunächst einmal irreführend klingen. Zwar setzt Straßen.NRW seit geraumer Zeit verstärkt auf eine "selektive Bestandspflege", allerdings ist diese Methode, bei der Sträucher im Randbereich zur Straße zurückgeschnitten und im hinteren Bereich einzelne Bäume entfernt werden, nicht überall möglich. Instabile Altbestände und Gehölze, die lediglich in einem Abstand von rund fünf Metern zum Fahrbahnrand stehen, werden daher in der Regel wenige Zentimeter über dem Boden gekappt. Der Fachmann spricht vom "auf den Stock setzen". Das sieht zunächst einmal nicht gepflegt aus - und wird von vielen Bürgern als "Kahlschlag" wahrgenommen. Diese Methode hilft der Natur jedoch dabei, sich zu verjüngen und neu aufzustellen. Schon relativ kurze Zeit später, wenn die Pflanzen wieder ihre Triebe ausbilden, stellt sich ein ganz anderes Bild dar.

Informationen im Internet

Für Verkehrsteilnehmer und Anwohner ist die Gehölzpflegesaison erfahrungsgemäß mit einigen Fragen verbunden: Wo findet in dieser Saison Gehölzpflege statt? Was passiert mit dem abgeschlagenen Holz? Bieten Bäume einen Schutz vor Lärm? Antworten auf diese und viele weitere Fragen sowie aktuelle Informationen erhalten Bürgerinnen und Bürger im Internet unter www.strassen.nrw.de.

Auf Zypern geht der Sommer in Verlängerung

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Mit Wizz Air ab 9. Oktober wieder von Dortmund nach Larnaka

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Dortmund. Vier Stunden Flugzeit – und schon ist der Herbst vergessen! Denn ab 9. Oktober geht es wieder mit Wizz Air nonstop von Dortmund nach Zypern.

Sie sind Pflicht im Reisegepäck: Auf Badehose und Bikini sollten bei dieser Reise nicht verzichtet werden. Wizz Air, die am schnellsten wachsende Airline Europas, verbindet nun Westdeutschland wieder mit Larnaca, der Hafenstadt im Südosten der Mittelmeerinsel. Jeden Samstag geht es ab Dortmund nonstop in die Sonne.

Wizz Air fliegt in Deutschland ab Köln, Dortmund, Frankfurt Hahn, Hamburg, Memmingen, Nürnberg, Friedrichshafen, Karlsruhe/Baden-Baden, Berlin, Hannover und Bremen.

Wizz Air, die am schnellsten wachsende Low Cost Airline Europas, arbeitet mit einer modernen Flotte von 145 Airbus A320 und A321. Engagierte Mitarbeiter mit hervorragendem Service und sehr niedrige Ticketpreise sorgten dafür, dass sich im letzten Geschäftsjahr (endete am 31.3.2021) 10,2 Millionen Passagiere für Wizz Air entschieden haben. Wizz Air ist an der Londoner Börse notiert und verfügt laut CH-Aviation über eine der jüngsten Flotten der Welt. Die Rating-Agentur www.airlineratings.com kürte Wizz Air kürzlich zu einer der zehn sichersten Fluggesellschaften der Welt.

Weitere Sperrung der Ängelholmer Straße für neue Versorgungsleitungen

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baustelle2020 N KWKamen. Im Zuge der Verlegung von Versorgungsleitungen durch die Gelsenwasser und die Gemeinschaftsstadtwerke Kamen-Bönen-Bergkamen (GSW) im Bereich der Ängelholmer Straße wird diese nun auch in Höhe des Hauses Nummer 13 bis zum Ostring halbseitig gesperrt. Eine Einbahnstraßenregelung in nördliche Fahrtrichtung (Richtung Krankenhaus) wird eingerichtet. Die Baumaßnahme verlängert sich insgesamt bis voraussichtlich zum 29. Oktober.

Über 2100 Tage Stau im Reisesommer 2021

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ADAC Sommerstaubilanz: Deutlich mehr Staus an den Reisewochenenden als im Vorjahr

kamenerKreuz14Die Urlauber waren in diesem Sommer deutlich mehr auf den deutschen Autobahnen unterwegs als noch im Sommer 2020. Der ADAC verzeichnete knapp 60 Prozent mehr Staus an den Reisewochenenden (Mitte Juni bis Mitte September) als im Vorjahr. Die Reiselust scheint groß gewesen zu sein, denn auch im Vergleich zu 2019 gab es mehr Verkehrsbehinderungen. 92.079 Staus zählte der ADAC an den 13 Ferienwochenenden, im Vorjahr waren es 58.400 und 2019 60.100 Staus. Mehr Urlauber und auch mehr Baustellen haben zu den stark angestiegenen Zahlen beigetragen. In diesem Sommer gab es durchschnittlich 90 Baustellen mehr auf den Autobahnen (840), als im Sommer 2020 (durchschnittlich 750).

Auch die Staulängen haben die Werte aus dem Vorjahr deutlich überschritten: 151.803 Kilometer Stau gab es an den 13 Reisewochenenden, im Vorjahreszeitraum waren es ebenfalls an 13 Ferienwochenenden rund 46 Prozent weniger (98.357 Kilometer). Insgesamt standen Autofahrer damit über 2.100 Tage oder 5,8 Jahre im Stau.

Das staureichste Wochenende war vom 3. September bis 5. September 2021 mit insgesamt 8.263 Staus auf 14.267 Kilometern. In vier Bundesländern waren zu diesem Zeitpunkt noch Ferien. In Sachsen, Thüringen war es das letzte Ferienwochenende, in Bayern und Baden-Württemberg das vorletzte Wochenende. Das schöne Spätsommer-Wetter sorgte zusätzlich für viele Tagesausflügler.

Der staureichste Tag über die ganze Ferienzeit war, wie schon in den Jahren zuvor, der Freitag. An Samstagen und Sonntagen gab es insgesamt rund 24.700 Staus, an den Ferienfreitagen waren es mit knapp 42.600 Staus rund 72 Prozent mehr. Auch der Tag mit den insgesamt meisten Staus war ein Freitag. Am 28. August zählte der ADAC 3646 Staus. Die stauträchtigste Autobahn war die A7 mit 7.792 Staus auf knapp 23.000 Kilometern. Danach folgten die A1 (6.831/15.121 km) und die A3 (6.470/17.086 km).

Die Zahl der Staus, ihre Längen und die Dauer berechnet der ADAC aus Positions- und Geschwindigkeitsinformationen, die ihm direkt aus den Fahrzeugen über Online-Navigationsgeräte und Smartphone-Apps mit der Funktion „Staudaten übertragen“ ständig anonymisiert und automatisiert übertragen werden. Aus diesen Live-Daten ergibt sich – bezogen aufs Autobahnnetz – die Verkehrslage in Deutschland.

Mehr Reisende, mehr Verkehr – vor allem in Deutschland und im europäischen Ausland

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Die Pandemie beeinflusst auch den Urlaubssommer 2021: Kurzfristige Buchungen, Eigenanreise und Individual-Urlaub

autobahn18KWDas Bedürfnis nach einer Auszeit auch jenseits der unmittelbaren Heimatregion war in diesem Sommer besonders hoch. Deutlich mehr Menschen sind im Vergleich zum Vorjahr in den Urlaub gereist. Der Verkehr in Deutschland war in den Sommermonaten Juli und August sogar höher als vor Ausbruch der Pandemie. Gleichzeitig blieb die Pandemie eine bestimmende Einflussgröße bei der Wahl der Urlaubsform, der Anreise sowie der Modalitäten.

Der ADAC macht folgende übergeordnete Trends aus: Buchungen wurden deutlich kurzfristiger getätigt. Eine ADAC Umfrage hat ergeben, dass rund die Hälfte der Befragten ihren Haupturlaub knapp vor dem Reiseantritt oder gar nicht vorab buchen wollte. Die Eigenanreise wurde gegenüber Flug und Bahn deutlich bevorzugt. Reisen innerhalb Deutschlands oder ins europäische Ausland waren überdurchschnittlich beliebt. Und der PKW war für viele Menschen das Verkehrsmittel der Wahl für die Fahrt in den Urlaub, was sich auch in den Stauzahlen niederschlägt.

Konkret haben Urlauber in diesem Sommer besonders häufig Deutschland als Reiseziel gewählt. Nach einer Auswertung des ADAC von knapp 380.000 Routenplanungen, die im Rahmen der Urlaubsberatung von ADAC Mitgliedern getätigt wurden, bleibt Deutschland mit 26,1 Prozent das beliebteste Reiseziel im Jahr 2021. Es verliert aber gegenüber 2020 (- 4,8 Prozent). Italien belegt Platz zwei und konnte u.a. wegen des mäßigen Wetters in Teilen von Deutschland und wegen der aufgehobenen Beschränkungen deutlich zulegen (+ 4,5 Prozent). Es hat als Reisedestination fast die Bedeutung erreicht, die es vor der Pandemie hatte. Deutlich mehr Menschen besuchten in diesem Sommer die Türkei, das Land belegt mit 7,5 Prozent Zuwachs im Ranking Platz 3. Kroatien, das 2020 stark gewachsen war, büßt geringfügig wieder ein und ist im Sommer 2021, das viert-beliebteste Urlaubsland.

Fortgesetzt haben sich folgende Trends, die sich teilweise schon vor Corona abgezeichnet haben: Hohe Zuwachsraten erfährt der Camping-Urlaub insbesondere in Deutschland, die Aufrufzahlen des ADAC Campingportals PiNCAMP (https://www.pincamp.de) haben sich im Vergleich zum Jahr 2019 verdreifacht. Wachsendes Interesse verzeichnet auch der Hausboot-Urlaub. Hier kommen Charter-Anbieter an die Kapazitätsgrenze und auch die Infrastruktur wie Häfen und Schleusen sind überlastet.

Der hohe Anteil an Auto-Urlaubern schlägt sich auch in den ADAC Stauzahlen nieder: In den Monaten Juli und August zählte der ADAC 169.000 Staus mit einer Gesamtlänge von rund 244.000 Kilometern. Gegenüber dem Vorjahr ergibt sich bei der Zahl der Staus ein Plus von rund 50 Prozent. Auch im Vergleich zum Vor-Corona-Jahr 2019 stieg die Zahl der Staus um rund 25 Prozent.

Dortmund Airport erleichtert Umstieg

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Flughafen wird offizieller Partner von Kiwi.com

flugdo0121Dortmund. Auch wenn der Dortmund Airport kein klassischer Hub-Flughafen ist, gibt es immer wieder Passagiere, die in Dortmund umsteigen und einen Anschluss-Flug antreten. Für diese Fluggäste wird es in Zukunft einfacher und bequemer, denn der Ruhrgebietsflughafen ist seit dem 1. September offizieller Partner von Kiwi.com.

Passagiere, die ihre Reise auf Kiwi.com buchen und am Dortmunder Flughafen umsteigen, können mit dem Smart Pass Service von zusätzlichen Leistungen profitieren. Zum einen bietet die Online-Buchungsplattform den Fluggästen eine Garantie für die gewählte Umsteige-Verbindung. Darüber hinaus können die Passagiere die Fast Lane vor der Sicherheitskontrollstelle B in Dortmund nutzen. Dies reduziert die benötigte Umsteigezeit und erhöht so die Anzahl der möglichen Verbindungen.

Das Online-Reisetechnologie-Unternehmen Kiwi.com verbindet mehr als 800 Fluggesellschaften und deckt mehr als 95 % der weltweiten Reiseinhalte ab. Die riesige Datenbank mit direkten und virtuell verknüpften Flügen ermöglicht es Passagieren, die über Dortmund reisen, einzigartige Reiserouten zu erstellen, und zwar weltweit.

Patrick Zeuner, Head of Airport Partnerships bei Kiwi.com, sagt dazu: "Wir freuen uns mit Dortmund Airport einen weiteren Partnerflughafen begrüßen zu dürfen. Zusammen werden wir den Transferprozess mit unserem Smart Pass Service für die Passagiere verbessern und den Dortmunder Flughafen als einen attraktiven, unkomplizierten Umsteigepunkt positionieren."

„Der große Vorteil für die Passagiere ist, dass über Kiwi.com Flüge von unterschiedlichen Airlines miteinander kombiniert und alles aus einer Hand gebucht werden kann. Am Dortmunder Flughafen können die Fluggäste dann beim Umsteigen von kurzen Wegen profitieren. Das passt wunderbar zusammen.“ ergänzt Guido Miletic, Leiter Airport Services und Marketing.

 

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