Entgegen der ersten Ankündigung gibt es für die Zufahrtsbereiche auf den Eilater Weg keine kurzfristige Lösung. Neu ist, dass in dem Bereich nun eine Verkehrserfassung durchgeführt wird. Foto: Christoph Volkmer für KamenWeb.de
von Christoph Volkmer
Kamen. Vor knapp drei Wochen hat Kamen-Web.de über die von Anwohnern in Sozialen Medien geschilderten Probleme am Eilater Weg berichtet, die sich unter anderem über Lieferfahrzeuge beschwert haben, die den Weg für Radfahrer und Fußgänger als Abkürzung nutzen. Die Stadt kündigte darauf eine kurzfristige Lösung an. Die gibt es nun aber doch nicht.
Zwei Einfahrten, die von der Gartenstadt aus auf den Eilater Weg führen, sollten verengt werden, um eine Zufahrt von Fahrzeugen zu verhindern. Passiert ist das bisher nicht. „Es wird noch an einer Lösung gearbeitet, die nachhaltig und umsetzbar ist. Zudem sind für den Auftrag auch Vergaberichtlinien zu berücksichtigen“, erklärt Stadtsprecher Peter Büttner die Verzögerung.
Drei Fahrzeuge falsch unterwegs
Getan hat sich dennoch etwas, denn seit Ende vergangener Woche ist das Messgerät, welches die Stadt seit einiger Zeit nutzt, um Verkehrsteilnehmer zu zählen, in der Nähe eines Zufahrtsbereiches angebracht. Das Messgerät ist laut Stadt in der Lage, Autos, Fahrradfahrer, Scooterfahrer und Fußgänger ebenso zu unterscheiden, wie PKW und LKW.
„Das Verkehrsmessgerät ist angebracht worden, um sich einen Überblick über die Situation zu verschaffen und mögliche Auffälligkeiten festzustellen. Seit der Inbetriebnahme hat das Gerät drei Fahrzeuge erfasst“, schildert der Pressesprecher der Stadt Kamen.
Bei den Fahrzeugen, die von der an einem hohen Mast befestigten Kamera erfasst worden sind, waren demnach zwei am vergangenen Wochenende nachts unterwegs. Ein anderes Fahrzeug, so Büttner, sei am Dienstag im Laufe des Tages erfasst worden. Die Auswertung der Bilder übernimmt die Verkehrsabteilung der Stadt. Sanktionen sind damit nicht verbunden. „Nummernschilder werden nicht erfasst“, sagt Büttner.
Archiv: Lieferfahrzeuge auf Eilater Weg: Stadt kündigt schnelle Lösung an





